Deutscher Filmpreis: Auszeichnungen für Produktionen aus Sachsen-Anhalt

Staatskanzlei Kultusministerium

Magdeburg. STK/MK/LSA. Gestern Abend wurde der Deutsche Filmpreis 2021, die Lola, von der Deutschen Filmakademie und der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien verliehen. Insgesamt vier Auszeichnungen gingen an durch die Mitteldeutsche Medienförderung (MDM) geförderte Produktionen: drei Preise für „Fabian oder Der Gang vor die Hunde“ sowie die beste weibliche Nebenrolle für „Ivie wie Ivie“.

Der Film „Fabian oder Der Gang vor die Hunde“ von Dominik Graf, an dem die hallesche Firma digital images GmbH beteiligt war, wurde unter anderem als Bester Spielfilm in Silber ausgezeichnet. Weitere Auszeichnungen erhielt der Film in den Kategorien „Beste Kamera/Bildgestaltung“ und „Bester Schnitt“. Die in Halle (Saale) geborene Hauptdarstellerin Saskia Rosendahl war in der Kategorie Beste weibliche Hauptrolle nominiert.

Rainer Robra, Aufsichtsratsvorsitzender der MDM sowie Staats- und Kulturminister des Landes Sachsen-Anhalt: „Ich gratuliere allen Beteiligten ganz herzlich zu diesem Erfolg. Mit den Auszeichnungen wird auch die hervorragende Arbeit der MDM, angesichts der erschwerten Bedingungen, die die Corona-Pandemie für die Filmproduktion mit sich gebracht hat, als zuverlässiger Berater und Finanzierungspartner am Film- und Medienstandort Mitteldeutschland gewürdigt. Meine Glückwünsche und mein Dank gehen insbesondere an Dominik Graf für sein unermüdliches Schaffen rund um den Deutschen Film.“

Hintergrund
Mit Preisgeldern in Höhe von fast drei Millionen Euro ist der Deutsche Filmpreis die renommierteste und höchstdotierte Auszeichnung für den deutschen Film. Für insgesamt 13 Lolas waren drei von der MDM geförderten Produktionen nominiert. Zwei Filme davon haben einen Bezug zu Sachsen-Anhalt: An der Entstehung des Films „Fabian oder Der Gang vor die Hunde“ war die hallesche Firma digital images GmbH beteiligt. Beim Film „Space Dogs“ arbeitete Metrix Media aus Halle an der Tonpostproduktion mit. „Space Dogs“ (Regie: Elsa Kremser, Levin Peter) war als Bester Dokumentarfilm und zudem für die Beste Tongestaltung (Jonathan Schorr, Simon Peter, Tobias Adam) nominiert. Und ins Rennen um die Lola für die Beste weibliche Nebenrolle ging Lorna Ishema für ihre darstellerische Leistung im Film „Ivie wie Ivie“ von Regisseurin Sarah Blaßkiewitz