Auswahl laufender und kommender Ausstellungen

“Gerhard Lichtenfeld Grazien”

bis 20. Januar 2022 – Stadtarchiv

Die Ausstellung „Gerhard Lichtenfeld Grazien“ aus Anlass des 100. Geburtstags des halleschen Bildhauers wird am am 30. November 2021 im Stadtarchiv Halle eröffnet. Die Ausstellung des Halleschen Kunstvereins würdigt das Schaffen Gerhard Lichtenfelds, der von 1959 bis 1978 die Bildhauerklasse an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein geleitet hat.

Seine Kunst prägt das Stadtbild bis heute: Lichtenfeld schuf beispielsweise den Musenbrunnen vor der Konzerthalle Ulrichskirche und den Frauenbrunnen in Halle-Neustadt. Die Ausstellung des Kunstvereins kann bis 20. Januar 2022 zu den Öffnungszeiten des Stadtarchivs, montags 10 bis 15 Uhr und dienstags bis donnerstags 10 bis 18 Uhr, sowie freitags auf Anfrage besucht werden.

Der Eintritt ist frei.
Für den Besuch des Stadtarchivs gilt die 2G-Regel.

“Sittes Welt”

03. Oktober 2021 bis 06. Februar 2022 – Retrospektive im Kunstmuseum Moritzburg
– verlängert –

Ein Ausstellungsprojekt des Kunstmuseums Moritzburg Halle (Saale) in Verbindung mit dem Institut für Kulturstudien, Dresden
Halle. KStM. Am Sonntag, dem 03. Oktober 2021, öffnen sich im Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale) die Türen zur neuen Ausstellung Sittes Welt. Willi Sitte: Die Retrospektive. Der Künstler und Kulturpolitiker Willi Sitte (1921–2013) gehört zu den national wie international bekannten Kunstschaffenden der DDR und ist zudem der umstrittenste Vertreter der Kunst dieses Staates. Die Ausstellung wird bis 06.02.2021 verlängert.

Das Museum ist Mo, Di, Do bis So und an Feiertagen geöffnet; Schließtage sind mittwochs sowie am 24.12. und 31.12. Sonderöffnungen gibt es in den Weihnachtsferien am Mittwoch, 29.12.21 sowie 05.01.22.

“Runter vom Sockel! Von Helden und Erlösern”

bis 09. Januar 2022 – Jahresausstellung im Händelhaus

“Inside Out”

25. November 2021 bis 13. Januar 2022 – Ausstellung in der Burg Galerie

Halle. BURG. In der Ausstellung Inside Out werden 2020 und 2021 entstandene Arbeiten von Studierenden aus der von Prof. Caroline Achaintre geleiteten Studienrichtung Textile Künste vorgestellt: Die Welt steht Kopf und wir versuchen kontinuierlich darin als Künstler*innen weiter zu existieren und uns dabei nicht zu sehr einschränken zu lassen. Wir sind relativ widerstandsfähig, dennoch gibt es eine Realitätsverschiebung, die erst langsam an die Oberfläche kommt oder kommen wird, ist die Kunst doch eine Art innerer Reflektor. In der Ausstellung werden textile Arbeiten, Malerei, Objekte, Installationen, Performances und Soundinstallationen zu sehen sein.

Ort: Burg Galerie im Volkspark, Schleifweg 8a, 06114 Halle (Saale)
Öffnungszeiten und Zugang: Täglich 14 bis 19 Uhr.
Bitte beachten Sie die 3G-Regelung
Der Eintritt ist kostenlos.

“Einladung in das 18. Jahrhundert. Bücherwelten digital erleben“

17. November bis 13. Februar 2022 – Sonderausstellung in den Franckeschen Stiftungen

Halle. MN. In einer Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt geht es in einer Sonderausstellung um eine “Einladung in das 18. Jahrhundert. Bücherwelten digital erleben”.

„Grenzerfahrungen. Hommage zum Hundertsten“ & „30 Jahre Kunstverein “Talstrasse“ – 70 Jahre Atelierhaus“

24. September 2021 bis 27. Februar 2022 – Jubiläums-Ausstellungen in der Kunsthalle “Talstrasse“

Halle. KVTalstrasse. Mit der am 24. September 2021 beginnenden Ausstellung „Grenzerfahrungen. Hommage zum Hundertsten“ mit Werken von Hermann Bachmann, Mareile Kitzel, Gerhard Lichtenfeld, Werner Rataiczyk, Willi Sitte und Hannes H. Wagner sollen die kontinuierliche, jahrzehntelange Spurensuche fortgesetzt und selten oder sogar noch nie gezeigte Werke der 1950er/1960er in einen neuen Kontext gestellt werden. Dass dies parallel zur Willi-Sitte-Retrospektive im Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale) geschieht, dürfte für Besucher beider Ausstellungen besonders reizvoll sein.
Mit einer zeitgleich stattfindenden Kabinettausstellung wird an die Gründung des Kunstvereins “Talstrasse“ e.V. vor 30 Jahren erinnert, wobei auf wichtige Ausstellungsprojekte verwiesen werden wird. Ebenso wird der siebzigjährigen Geschichte des Atelierhauses in der Talstraße 23 mit einer ganzen Reihe von Kunstwerken ihrer ehemaligen kreativen Bewohner gedacht.

Ort: Kunsthalle “Talstrasse“, Talstraße 23 in Halle (Saale)
Kontakt:info@kunstverein-talstrasse.de / 0354 5507 510
Öffnungszeiten: Mi – Fr von 12 bis 19 Uhr / Sa und So von 14 bis 18 Uhr
Eintritt: 7 Euro / ermäßigt 5 Euro

“Grete Budde. Werke für die Universität”

18. November 2021 bis 15. März 2022 – Ausstellung im Löwengebäude

Halle. MLU. Anlässlich des Festjahres “1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland” widmet die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) sich dem Leben und Wirken der jüdischen Bildhauerin Grete Budde im Rahmen einer Ausstellung. Zu sehen sind erstmals Werke aus dem Fundus der Universität und des Kunstmuseums Moritzburg Halle (Saale).

Die Ausstellung im Sessionssaal nimmt nicht nur Grete Buddes Biografie in den Blick, sondern zeichnet auch Lebenswege jüdischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nach. Beispielhaft werden deren Leistungen für Forschung und Lehre an der Universität Halle vermittelt. Die Biografien und Einzelschicksale zeigen dabei auch ein differenziertes Bild von Identitäten, Ausgrenzung, Verdrängung und Solidarität während der NS-Zeit.

18. November 2021 bis 15. März 2022
Sessionssaal
Universitätsplatz 11 (Löwengebäude)
Öffnungszeiten: www.kustodie.uni-halle.de

“Salzsieder, Bergleute, Handwerker – Salzkothen, Bergwerke, Manufakturen”

bis 03. April 2022 – Kabinettausstellung in der Historischen Bibliothek; Franckesche Stiftungen

Halle. FSt. Die Kabinettausstellung präsentiert Menschen in ihrer Arbeitsumgebung auf Abbildungen in Büchern der Frühen Neuzeit. So sind Bergleute, Bornknechte und Salzsieder ebenso wie Dachdecker, Schlosser, Zimmerleute und andere mehr bei ihrer Arbeit zu sehen. Die in diesem Jahr erfolgte bauliche Fertigstellung des renovierten und restaurierten Ensembles der Franckeschen Stiftungen fußt auf dem Baugeschehen, das die Anfangsjahre der Glauchaschen Anstalten prägte. Diese Komponente ist genauso Teil der Ausstellung, wie im städtischen Themenjahr »Halexa, siede Salz!« ein besonderer Fokus auf das Arbeitsumfeld der Salzleute und die Geschichte der Salzwerke und Salzgruben gelegt wird.

www.francke-halle.de

“Begehrt und zerbrechlich”

bis 27. November 2022 – Ausstellung zum Lettiner Porzellan im Stadtmuseum Halle (Saale)

Halle. Stadtmuseum. Die Fabrik, ihre Produkte und die Menschen, die darin arbeiteten: eine Sonderausstellung im Stadtmuseum widmet sich dem „Weißen Gold“ aus der Region. Ob Einzelstück, Designerserie, Gebrauchsporzellan oder Sammeltasse – die Produktpalette des Lettiner Werkes war vielfältig.

www.stadtmuseumhalle.de

“Geselligkeit und die Freyheit zu philosophieren”

bis 31. Dezember 2022 – Dauerausstellung im Stadtmuseum Halle (Saale)

Halle im Zeitalter der Aufklärung
Halle. Stadtmuseum. Was ist Bewusstsein? Was ist das Gute? Und was das Böse? Der Philosoph und Mathematiker Christian Wolff (1769-1754) suchte nach Antworten. 1740 kam der Gelehrte nach Halle, bezog ein Jahr später das prächtige Wohnhaus in der Großen Märkerstraße und unterrichtete fortan an der Universität. Es ist seine triumphale Rückkehr in eine Stadt, aus der er 1723 bei Androhung der Todesstrafe fliehen musste. Aber worum ging es damals im „Hällischen Streit“? Was meinte Wolff mit dem „Licht der Vernunft“ und was haben seine Theorien heute mit uns zu tun? Bühne frei für die Gedankenwelt des Frühaufklärers Wolff.

Öffnungszeiten:
Dienstag – Sonntag   10 – 17 Uhr



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