Laufende und kommende Ausstellungen

Bitte beachten Sie die gültigen Verordnungen von Bund und Ländern und erkundigen Sie sich im Zweifelsfall vorab beim jeweiligen Veranstalter.

bis 14. Januar 2021
Ausstellung “Ein Satz mit Axt. Eine Ausstellung mit Büchern, Objekten und Grafiken der Studienrichtung Buchkunst”
in der Burg Galerie

Halle. BurgGiebichensteinKunsthochschule. Ausgehend von Franz Kafkas Tagebuchnotiz „…ein Buch muß die Axt sein für das gefrorene Meer in uns“ entstand der Titel für die Ausstellung in der Galerie der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle mit ausgewählten Arbeiten der Studienrichtung Buchkunst unter Leitung von Prof. Sabine Golde. Es werden Bücher, Objekte, Grafiken und Installationen der letzten fünf Jahre zu sehen sein. Interessierte erhalten einen intensiven Einblick in die Themen der Studierenden und können das Spektrum des Künstlerbuchs beim Blättern und Lesen haptisch nachvollziehen und eigens für die Ausstellung geschaffene Raumobjekte in den Kontext setzen.

Ort: Burg Galerie im Volkspark, Schleifweg 8a, 06114 Halle (Saale)
Soft Opening: Mittwoch, 18. November, 19 Uhr
Öffnungszeiten: Täglich 14–19 Uhr
Eintritt: Der Eintritt ist kostenfrei.

noch bis 17. Januar 2021
“LA BOHÈME: HENRI DE TOULOUSE-LAUTREC UND DIE MEISTER VOM MONTMARTRE” im Kunstmuseum Moritzburg

Halle. KStM. Die Ausstellung bietet die einmalige Gelegenheit, das komplette Plakatschaffen des Künstlers, der vor allem mit seinen Arbeiten für das Moulin Rouge berühmt wurde, zu erleben. Hinzu kommen Werke seiner Zeitgenossen, wie Jules Cheret, Théophile-Alexandre Steinlen oder Alfons Mucha. Ergänzt wird die Schau, die in Zusammenarbeit mit dem Institut für Kulturaustausch in Tübingen mehr als 100 Leihgaben aus dem Musée d’Ixelles in Brüssel zeigt, mit Werken aus den eigenen Beständen des Museums, die erstmals überhaupt präsentiert werden: mehr als 80 japanische Holzschnitte des 17. bis 19. Jahrhunderts, die in den 1890er Jahren erworben wurden. Solche Druckgrafiken waren eine der wichtigsten Inspirationen für Künstler wie Henri de Toulouse-Lautrec.

04. Februar bis 01. März 2021
“Schmuck als Antwort” – Eine Installation in zwei Teilen
am Kiosk am Reileck

Halle. hr.fleischer/BURG. Der Studiengang Schmuck der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle hat sich mit dem Thema „Schmuck als Antwort“ auseinandergesetzt und wird den Kiosk am Reileck in Halle (Saale) im Februar in einer ortsbezogenen Installation bespielen. Die Studierenden haben nach Möglichkeiten gesucht, durch ein gemeinsames Ausstellungskonzept in der Pandemie-Zeit mit dem Publikum zu kommunizieren und zu berühren, ohne es zu berühren. Deshalb hat sich die Klasse entschieden, keine individuellen Schmuckstücke zu präsentieren, sondern mit einer gemeinsamen Arbeit in den öffentlichen Raum zu gehen.

Teil 1: Kommunikation    04. – 15. Februar 2021
Teil 2: Berührung    18. Februar – 01. März 2021

noch bis 21. März 2021
Jahresausstellung
Im Steinbruch der Zeit. Erdgeschichten und die Anfänge der Geologie”
in den Franckeschen Stiftungen

Halle. FSt. Fotos des Kanadiers Edward Burtynsky, Sounds von Dominik Eulberg und über 250 selten gezeigte Objekte aus einzigartigen Sammlungen laden Sie zur spannenden Reise durch die Entdeckung der Erdzeit mit einem Ausblick in die Gegenwart ein.

In unserer Jahresausstellung stellen wir Ihnen eines der großen Ereignisse der Frühen Neuzeit vor: die Entdeckung der Erdzeit. Dafür legen die Kuratoren die Lupe an den hallischen Gelehrtenkosmos des 18. Jahrhunderts mit dem pietistischen Halleschen Waisenhaus und der Brandenburg-Preußischen Friedrichs-Universität. Dieses Zentrum der Frühaufklärung verortet sich in der Mitte zwischen dem geologisch vielfältigsten Mittelgebirge Deutschlands, dem Harz, und der Bergakademie in Freiberg.

Haus 1 – Historisches Waisenhaus
Di bis So & feiertags 10 – 17  Uhr

bis 11. April 2021
“Günter Rössler. AugenBlicke” im Kunstverein “Talstrasse” e.V.

Halle. KV Talstrasse. Günter Rössler hat die Geschichte der ostdeutschen Fotografie wesentlich mitgeprägt. Bekannt wurde er für seine Aktfotografie, eine Gattung, die er erstmalig als ernsthafte und eigenständige Kunstform in die öffentliche Diskussion der DDR einführte. Die stillen und kraftvollen Bilder berühren durch ihre Zeitlosigkeit und den hohen ästhetischen Anspruch bis heute. Von 1954 bis 1990 arbeitete Rössler überwiegend für DDR-Modemagazine wie „Sibylle“ oder „Das Magazin“. Diese regelmäßige Präsenz machte ihn zu einem der bekanntesten Fotografen in der DDR. Doch Rössler nur auf seine Akte zu begrenzen, würde seinem Werk nicht gerecht werden. Seine Mode- und Reportagefotografien verdienen selbige Wahrnehmung, den Rössler war nicht nur Chronist, sondern vor allem ein Entdecker, ein Neugieriger, ein Forschender, ein Mutiger und ein Wegbereiter seiner Zeit. Die Ausstellung „AugenBlicke“, die in enger Zusammenarbeit mit Rösslers Ehefrau Kirsten Schlegel entstand, will nun dazu einladen, den Fotografen endlich in der ganzen Bandbreite seines Schaffens zu entdecken.  

Talstraße 23 | 06120 Halle (Saale)


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