Zoologischer Garten Halle GmbH
Reilstraße 57 | 06114 Halle (Saale)

Fon.: 0345 5203300
Mail: office@zoo-halle.de | Web: www.zoo-halle.de

Kassenöffnungszeiten:

  • Sommerzeit (März – Oktober): 
    Mo bis Fr 09.00 – 17.00 Uhr | Sa, So & feiertags 09.00 – 18.30 Uhr
  • Winterzeit (November – Februar):
    Mo bis So & feiertags 09.00 – 16.00 Uhr
    24. & 31. Dezember 09.00 – 15.00 Uhr

In der Winterzeit ist nur die Zookasse in der Reilstraße täglich von 09.00 Uhr bis 16.00 Uhr geöffnet. Der Saisoneingang in der Seebener Straße bleibt geschlossen, ist als Ausgang über das Drehkreuz aber ganzjährig nutzbar. Der Zoo schließt eine Stunde nach Kassenschluss bzw. im Winter nach Einbruch der Dunkelheit.

GASTRONOMIE im Zoo

  • Bergterassen: ganzjährig geöffnet
    Mo bis Fr 09.30 – 17.00 Uhr | Sa, So & feiertags 09.30 – 18.00 Uhr
  • Biergarten bei den Elefanten: geöffnet vom 01. März – 31. Oktober
    Mo bis Fr 09.30 – 17.00 Uhr | Sa, So & feiertags 09.30 – 18.00 Uhr

VERANSTALTUNGEN im Zoo

Di, 24. Dezember 2019 – Tierische Bescherung im Bergzoo Halle

Halle. Zoo. Um am Heiligabend die Wartezeit auf den Weihnachtsmann zu verkürzen, lädt der Zoo Halle Familien mit ihren Kindern und andere Interessierte ein, am Heiligabend eine weihnachtliche Bescherung für die Zootiere vorzubereiten.
Am Haupteingang empfangen unsere Zoolotsen die kleinen und großen Helfer, welche sich zuvor schon bei weihnachtlicher Musik, Glühwein und Kinderpunsch in die richtige Stimmung gebracht haben. Dann können diese an verschiedenen Stationen helfen, das Futter für die Zootiere in Kisten mit Holzwolle zu verstecken und in Geschenkpapier zu packen. Sogar Weihnachtsbäume dürfen die Teilnehmer mit vielen Tierleckereien schmücken.

Spannend wird es, wenn die Tiere in der anschließenden tierischen Bescherung ihre Überraschungen vor den Augen der Weihnachtshelfer auspacken. Was mögen sie wohl am meisten? Während der Aktion erzählen die Tierpfleger zudem „Geschichten aus dem Nähkästchen“ über Ihre Schützlinge. Danach ist noch reichlich Zeit für einen kleinen weihnachtlichen Zoobummel, denn der Bergzoo hat auch an Heiligabend bis 15:00 geöffnet.

Um der großen Nachfrage gerecht zu werden gibt es zwei Durchgänge, jeweils mit Basteln und Bescherung.

Durchgang 1: 10:00 Uhr
Durchgang 2: 11:00 Uhr

Auf Grund der begrenzten Teilnehmerzahl pro Durchgang, wird der Erwerb der Tickets im Vorverkauf empfohlen. Restkarten ohne Gewähr an der Tageskasse erhältlich.

*Tickets sind im VVK erhältlich in der Ticketgalerie Halle & Leipzig, bei TIM-Ticket (Galeria Kaufhof), in den Tourist-Informationen Halle & Erfurt, in der Musik-Box Taucha, im Globus Markt Halle-Bruckdorf und im Zooshop oder als Print@home-Ticket in unserem Online-Shop.

NEUES aus dem Zoo

Name für Elefantenbaby gewählt

Hohe Beteiligung der Öffentlichkeit bei der Namensfindung  
Halle. Zoo. Seit Ende Oktober war der Bergzoo Halle auf Namenssuche für sein am 20. September geborenes Elefantenkalb – nun ist er gefunden. Das weibliche Jungtier wird fortan den Namen Elani tragen, welcher mit großer Mehrheit aus Eingangs über eintausend Namensvorschlägen mit 4 weiteren Vorschlägen zur finalen Abstimmung der Öffentlichkeit präsentiert wurde.

Elefantenbaby ELANI im Bergzoo Halle (Saale). Foto: Zoo Halle/Steffen Schellhorn.

Am 28. Oktober 2019 rief der Bergzoo Halle die Öffentlichkeit dazu auf, Namensvorschläge für sein damals 4 Wochen altes Elefantenbaby einzureichen und die Resonanz war überwältigend. Innerhalb kürzester Zeit erreichten den Zoo über eintausend Vorschläge! Nach Ablauf der Einsendefrist, wurden diese wiederum nach Mehrfachnennungen sortiert und einer Jury, unter dem Vorsitz von Zoodirektor Dr. Dennis Müller, vorgestellt. Auch Mitarbeiter des Elefantenreviers saßen in dieser Jury und konnten ebenfalls einen Namensvorschlag beitragen bzw. aus der Liste der Vorschläge ihre Favoriten mit auswählen. Nach dem mehrstufigen Auswahlverfahren standen dann die fünf Favoriten, Elani, Malia, Malou, Sarabi und Talisa, fest. Daraufhin ließ der Zoo eine Wahlkabine im Elefantenhaus errichten und an den Zookassen Stimmzettel verteilen, aber auch über die sozialen Medien wurde zur Abstimmung über die fünf Namensfavoriten aufgerufen. Hatte bereits die erste Runde der Namensfindung ein großes öffentliches Interesse und Anteilnahme gezeigt, so übertraf die finale Stimmabgabe alle Erwartungen. Auf den sozialen Medien wurden die Namensfavoriten über dreitausend mal zur Abstimmung angeklickt und im Zoo selbst, wurden nochmals über 2000 Stimmzettel in die Wahlurne im Elefantenhaus gesteckt. Insgesamt gab es 5.420 Stimmabgaben. Der Gewinnername Elani erhielt 1.825 Stimmen, dicht gefolgt von Malou mit 1.778 Stimmen. Der Name Talisa erhielt 810 Stimmen, Malia 633 Stimmen und weit abgeschlagen Sarabi 374 Stimmen.

Am kommenden Mittwoch, den 11.12.2019, um 13:30 Uhr, wird dann das Elefantenbaby symbolisch auf seinen neuen Namen getauft. Die Namenstaufe findet bei gutem Wetter und für die Öffentlichkeit gut sichtbar auf der Außenanlage des Elefantenhauses statt. Nur bei sehr schlechten Wetter, (Regen, Schnee etc.) wird in Rücksichtnahme auf die Gesundheit des Jungtiers, die Namenstaufe in der Innenanlage des Elefantenhauses vollzogen, wobei auch dort die Zoobesucher die Möglichkeit haben zuzusehen, wenn auch mit Einschränkungen.

Magische Lichterwelten 2020

Halle. Zoo. Die Magischen Lichterwelten kehren – voraussichtlich – ab 24. Januar 2020 nunmehr zum dritten Mal, unter dem Motto „Mythen, Märchen & Legenden“ in den Bergzoo zurück. Wie in 2019, handelt es sich um eine komplett neue Ausstellung, mit zuvor nie gezeigten Figuren auf insgesamt 4 Hektar Fläche.
Diesmal lassen die chinesischen Lichtkünstler die Besucher in eine Welt der Märchen und Legenden aus Deutschland und der ganzen Welt eintauchen. Die Palette der Installationen reicht dabei von den berühmten Märchen der Gebrüder Grimm über die Nibelungen Sage mit Siegried dem Drachentöter bis hin zur griechischen Mythologie oder den Geschichten um das berühmte Seeungeheuer von Loch Ness. Lassen Sie sich also verzaubern und kommen Sie mit auf eine einmalige Reise durch eine fantastische Welt aus Licht und Seide.
Bereits seit vergangenem Sommer arbeiten die begabten Kunsthandwerker aus der Stadt Zigong in aufwendiger Handarbeit an den lebens- und überlebensgroßen Figuren aus filigranen Metallgestellen und feinen Stoffen. Diese werden dann wieder per Schiff und Sattelschleppern aus der südchinesischen Provinz nach Halle gebracht, um hier als spektakuläre Installationen in Szene gesetzt zu werden.

Voraussichtlicher Durchführungszeitraum
Fr, 24.01. bis So, 15.03.2020

Voraussichtliche Öffnungszeiten
Mo.: Ruhetag
Di bis So: 17.30 bis 22.30 Uhr

Ticketverkauf
Tickets erhalten Sie voraussichtlich ab Mitte November in allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie in unserem Online-Ticketshop.

Veranstalter
Dragon Illumination Arts GmbH, ein Tochterunternehmen von Sichuan Tianyu Culture Communication Co., Ltd in Zusammenart mit der Zoologischer Garten Halle GmbH

Neuer Besucherrekord im Bergzoo

Am Donnerstag wurde der 500.000ste Besucher begrüßt
Halle. Zoo. Auch in 2019 kann der Bergzoo Halle an seine Vorjahreserfolge (2018 – 472.000 Besucher / 2017 – 430.000 Besucher) anknüpfen, bzw. hat er diese bereits vor Jahresende übertroffen. So wurde am vergangenen Donnerstag, den 7. November, der 500.000ste Besucher auf dem Reilsberg begrüßt.

Zoodirektor Dr. Dennis Müller empfing dazu am Nachmittag eine junge Frau aus Halle am Haupteingang und überreichte ihr neben einem Blumenstrauß auch einen Gutschein für eine Jahreskarte. Das Erreichen dieser Bestmarke ist ein bedeutender Meilenstein in der Geschichte des Zoos, denn dieses Ergebnis wurde seit der politischen Wende im Jahr 1989 noch nie erreicht.  

Zoodirektor Dr. Dennis Müller zeigt sich ob diesem vorzeitigen neuem Rekord begeistert: „Die erreichte Besucherzahl ist nicht nur ein neuer Rekord in der jüngeren Geschichte des Bergzoo, sondern etwas, mit dem vor wenigen Jahren selbst in den kühnsten Träumen nicht so schnell zu rechnen war. In unserem 2016 verabschiedeten Zukunftskonzept „Bergzoo 2031“ wurde u.a. festgehalten, dass eine zukünftige Besucherzahl von 500.000 nach Abschluss aller Investitionsmaßnahmen im Jahr 2031 für realistisch erachtet wird. Nun haben wir dieses damals als ehrgeizig erachtete Ziel zwölf Jahre vorher erreicht und es ist noch nicht einmal Jahresende.“ Der Bergzoo ist nun auf dem besten Wege, seine bis 2012 durchschnittlich erreichte Besucherzahl von 260.000 bis Jahresende 2019 verdoppelt zu haben. Damit wird auch seine führende Rolle als besucherstärkster Zoo Sachsen-Anhalts und eine der beliebtesten Freizeiteinrichtungen im gesamten Mitteldeutschen Raum unterstrichen.

Elefantengeburt im Bergzoo

Gesundes, weibliches Kalb ist zur Welt gekommen
Halle. Zoo. Seit Wochen fieberte das Elefantenpflegerteam um Zoodirektor und Elefantenkurator Dr. Dennis Müller der Geburt entgegen. Freitagabend, 20.09.2019, war es dann soweit, um 22:23 Uhr brachte Mutter Tana (18) nach einer kurzen Wehenphase ein weibliches Jungtier gesund zur Welt. Es wiegt 92 kg und ist 83 cm groß. Die Geburt eines afrikanischen Elefanten in menschlicher Obhut ist immer noch eine Sensation und ein wichtiger Beitrag für die Zoopopulation, da die Nachzucht bei den afrikanischen Elefanten im Gegensatz zu den asiatischen Elefanten nur selten gelingt. Vor drei Jahren wurden bereits die Elefanten Tamika (3) und Ayo (3) im Abstand von knapp zwei Monaten in Halle zur Welt gebracht.

Das Neugeborene zwischen Tamika (rechts) und Tana (links). Foto: Zoo Halle.
Das Neugeborene zwischen Tamika (rechts) und Tana (links). Foto: Zoo Halle.

Um das kleine Elefantenmädchen von den es umgebenen Fruchthüllen zu befreien sowie um seinen Gesundheitszustand zu überprüfen, wurde es kurzzeitig von der Mutter getrennt. Nachdem sich das Neugeborene, die Mutter und die im gesamten Zeitraum anwesende Schwester Tamika von der Aufregung der Geburt etwas erholt hatten, wurden sie in der Mutterbox wieder zusammengeführt. Nach einer kurzen mütterlichen Untersuchung, begann das Kalb sofort bei der Mutter zu  trinken und wurde auch im weiteren Verlauf liebevoll von Tana umsorgt. Alle drei sind wohlauf. Der Vater von Tamika und dem noch namenslosen Kalb ist der Bulle Abu (18). 

Um der kleinen Familie etwas Ruhe zu gönnen, bleibt das Elefantenhaus bis auf weiteres geschlossen. Allerdings können die Besucher durch die oberen Scheiben mit etwas Glück einen Blick auf das Jungtier erhaschen.

WG Freiheit verlängert Miet-„Vertrag für Zookater Garfield

Halle, 23.08.2019.  Zoo. Er ist kein Elefant und auch kein Erdmännchen oder ein anderes typisch-populäres Zootier. Trotzdem zählt Zookater „Garfield“ seit Jahren zu den Besucherlieblingen im Bergzoo Halle.
Mit seinem leuchtend rotem Fell und der Art wie er die Leute umschmeichelt, hat er einen festen Platz in den Herzen der Zoobesucher gefunden. Der nicht minder beliebte Kater „Fred Freiheit“ wiederum, ist das Maskottchen der Wohnungsgenossenschaft FREIHEIT eG.
Aus diesem Grund entstand bei Vorstand Dirk Neumann bereits vor 4 Jahren die Idee, für „Garfield“ eine Tierpatenschaft zu übernehmen.

Zookater „Garfield“ ist in diesem Zuge sogar ehrenhalber Mieter der WG Freiheit eG geworden, denn er wohnt in einem Katzenhaus, welches die Wohnungsgenossenschaft speziell für ihn gebaut hat. Am morgigen Tag verlängert die WG Freiheit mit ihrer Patenschaft somit auch symbolisch den „Mietvertrag“ über Garfields Haus, welches in bester Lage auf den Bergterrassen des Zoos steht.
Mit dem Zoo verbindet die WG FREIHEIT eG natürlich nicht nur das Maskottchen. „Wir sind bestrebt, den Zoologischen Garten als wichtiges Ausflugsziel für die Hallenserinnen und Hallenser zu unterstützen. Deshalb übernehmen wir symbolisch eine Tierpatenschaft, um damit eine Spende an den Zoo zu leisten“ sagt der Vorstand der Wohnungsgenossenschaft, Dirk Neumann.

Bundestagsabgeordneter Christoph Bernstiel übernimmt Patenschaft für Riesenotter

Halle. Zoo. Die Riesenotter „Maku“ und „Amana“ haben seit Mitte Juli im Krokodilhaus des Bergzoo ein neues Zuhause gefunden, welcher damit einer von nur 20 Zoos in Europa ist, in dem diese Tiere zu bestaunen sind.. Was Sie bisher noch nicht hatten ist einen Paten, der sich jedoch schneller als erwartet fand. Als der Bundestagsabgeordnete, Zoofreund und Tierpate Christoph Bernstiel von den Neuankömmlingen erfuhr, hat er sich umgehend beim Zoo nach der Möglichkeit einer weiteren Patenschaft erkundigt und diese heute über das Riesottermännchen „Maku“ übernommen.

Zoodirektor, Dr. Dennis Müller und Zoofördervereins-Vorstandsmietglied Doris Schneider, begrüßten Christoph Bernstiel MdB an der Otterlage, um ihm sein neues Patentier vorzustellen. Dabei hatte der frischgebackene Pate auch die Möglichkeit seinem neuen Schützling etwas näherzukommen und ihn mit einem leckeren Fisch zu verwöhnen. Maku fasste zugleich Vertrauen und nahm den Fisch direkt aus seiner Hand.

Bundestagsabgeordneter Christoph Bernstiel übernimmt Patenschaft für Riesenotter
Foto: Zoo Halle

Zu seiner Motivation für eine erneute Patenschaft befragt, sagte Christoph Bernstiel MdB: „Sehr gern habe ich die Patenschaft von Maku übernommen, um damit die Arbeit des Zoo-Fördervereins zu unterstützen. Es freut mich zudem außerordentlich, dass der Reilsberg nun Heimat von zwei äußerst seltenen Riesenottern ist. Dass die Tiere nach Halle gekommen sind, ist ein Verdienst des gesamten Bergzoo-Teams und es ist ein weiterer Beleg für die sehr gute Arbeit, die dort geleistet wird. Jetzt hoffe ich natürlich, dass sich die beiden bei uns wohlfühlen und wir irgendwann auch Otterbabys bestaunen können.“

Riesenotter sind eine stark vom Aussterben bedrohte Tierart. Lebensraumzerstörung, Umweltverschmutzungen und die illegale Jagd gefährden die ohnehin schon stark zersplitterten Restpopulationen dieser eindrucksvollen Großmarder. Daher setzt sich die Internationale Zoogemeinschaft für den Erhalt der Riesenotter ein. Mit Hilfe eines Zuchtbuches soll eine Reservepopulation in den Zoos erhalten werden.  Der Bergzoo Halle übernimmt die Rolle der Altersresidenz für die Tiere, um Erfahrung in deren Haltung sammeln zu können. Nach erfolgreicher Eingewöhnung kann zukünftig auch an die Zucht dieser wunderschönen Tiere gedacht werden.

Charmante Neulinge im Bergzoo in Halle

Riesenotter Maku und Amana beziehen ihr neues Domizil im Krokodilhaus
Halle. Zoo. Lange haben die Verantwortlichen im Bergzoo auf diesen Moment hingearbeitet, am Sonntagabend war es dann endlich soweit: Das Riesenotterpaar „Maku“ (männlich, 17 Jahre) und „Amana“ (weiblich, 13 Jahre) traf wohlbehalten in seiner neuen Heimat am Reilsberg ein und durfte auch gleich seine Anlage im Krokodilhaus beziehen. Die Tiere kamen auf Empfehlung des Zuchtbuches aus dem Tierpark Hagenbeck in Hamburg (Maku) und dem Zoo Duisburg (Amana) in die Saalestadt und lernten sich erst auf dem Transport nach Halle kennen. Zur Freude aller Beteiligten funktionierte die Zusammenführung des Paares hervorragend. Kaum richtig kennengelernt, fraßen und kuschelten die beiden Riesenotter miteinander und sind seither unzertrennlich. Da Riesenotter hochsoziale Tiere sind, war die harmonische Zusammenführung sicher keine große Überraschung, zumal das Rendezvous unter einem guten Zeichen stand: Ottermännchen „Maku“ hatte am Sonntag auch seinen 17. Geburtstag.

Riesenotter sind eine stark vom Aussterben bedrohte Tierart. Lebensraumzerstörung, Umweltverschmutzungen und die illegale Jagd gefährden die ohnehin schon stark zersplitterten Restpopulationen dieser eindrucksvollen Großmarder. Daher setzt sich die Internationale Zoogemeinschaft für den Erhalt der Riesenotter ein. Mit Hilfe eines Zuchtbuches soll eine Reservepopulation in den Zoos erhalten werden. Erste in Europa geborene Tiere konnten bereits in das seit einigen Jahren geschützte Gebiet des Iberá Nationalparks in Argentinien wiederausgewildert werden, nachdem Riesenotter dort bereits vor mehreren Jahrzehnten ausgerottet wurden. Die beliebten Tiere werden in nicht einmal 20 europäischen Zoos gehalten. Dem Bergzoo kommt in dieser Zuchtgemeinschaft zunächst die wichtige Rolle einer Altersresidenz zu Teil. Aufgrund der geringen Größe der Zoopopulation ist es wichtig, dass möglichst viele junge, zuchtfähige Paare gehalten werden. Dies war in Hamburg und Duisburg aufgrund des schon fortgeschrittenen Alters eines der dort lebenden, erwachsenen Tiere nicht mehr der Fall. Durch die Übernahme der Senioren nach Halle darf dort nun wieder auf Nachwuchs gehofft werden, denn beide Zoos konnten bereits erfolgreich Riesenotter nachzüchten. In Halle können in den nächsten Jahren Erfahrungen in der Haltung dieser charismatischen Beutejäger gesammelt werden, bevor auch einmal ein Zuchtpaar hier zusammengeführt werden kann.

Damit sich die beiden Neuankömmlinge in aller Ruhe aneinander und an die neue Umgebung gewöhnen können, bleibt das Krokodilhaus die nächsten Tage noch für Besucher geschlossen. Sollte die Eingewöhnung weiterhin so erfolgreich verlaufen, wird das Krokodilhaus voraussichtlich zu Beginn der nächsten Woche wieder geöffnet, damit auch die Besucher des Bergzoos „Maku“ und „Amana“ begrüßen können.

Größte Tropengewittersimulation Deutschlands im Bergzoo

halle.de/ps. In den gerade begonnenen Sommerferien, hat sich ein Teil des Bergzoos in einen Dschungel verwandelt und lädt mit verschiedenen Aktions- und Erlebnisflächen zum Urwaldabenteuer ein. Dazu wurde in mehrwöchiger Arbeit durch das Dekorationsteam um Floristikmeisterin Nicole Zöllkau, in Zusammenarbeit mit dem botanischen Garten, dem Palmen-Center aus Weißenfels und Gartenbaumeister Thomas Narzynski, eine in verschiedene Themenbereiche gegliederte Regenwaldkulisse geschaffen.

Das Highlight bildet dabei die größte Tropengewittersimulation Deutschlands, welche zudem als einzige im Außenbereich installiert ist und alle vergleichbaren Installationen, wie z. B. die in der Biosphäre Potsdam oder im Zoo in Frankfurt/Main, an Größe und Effekt um ein vielfaches übertrifft. Man kann hier mit allen Sinnen erfahren, wie es sich anfühlt wenn sich die ungezähmten Naturgewalten über den Regenwäldern der Erde entfalten. 

Aber auch das authentische Dschungelcamp für die Ferienkinder sowie der eigens für das Sommerferienprogramm umgebaute Haupteingangsbereich, sind sehr sehenswert und beeindruckten seit ihrer Eröffnung am vergangenen Samstag, bereits tausende Besucher.

Erstmals Kleiner Panda im Bergzoo in Halle geboren

“So süß!” – und sehr selten!
Halle. Zoo. Die Mitarbeiter des Zoo Halle freuen sich derzeit über einen ganz besonderen Nachwuchs, denn erstmals wurde hier ein Kleiner Panda geboren. Das noch namenlose Fellknäuel, das nach einer durchschnittlichen Tragzeit von 130 Tagen zur Welt kam, ist das erste Jungtier von Mutter “Cherry” (5 Jahre alt) und Vater “Pang” (4 Jahre alt). Die beiden Pandas kamen 2016 in den Bergzoo und bezogen dort eine ihrem natürlichen Lebensraum nachempfunden Anlage – die Bambuswäldern an den Südhängen des Himalayas – welche sie sich mit Schwarzhalskranichen und Schopfhirschen teilen.

Pandanachwuchs im Bergzoo. Foto: Zoo Halle.
Pandanachwuchs im Bergzoo. Foto: Zoo Halle.

Knapp zwei Wochen ist das Panda Baby jetzt alt und nun war es den Pflegern erstmals möglich, dass Jungtier und seine Mutter näher zu begutachten. Es kam am Mittwoch, den 19.06.2019, in einer Wurfkiste in der geschützten und Besuchern nicht zugänglichen Innenanlage zur Welt. In den ersten Tagen hatte Zoodirektor und Veterinärmediziner, Dr. Dennis Müller, den Beiden absolute Ruhe und Ungestörtheit, auch durch die Tierpfleger, verordnet. Die Mutter bewacht das Jungtier rund um die Uhr und verlässt die Wurfkiste nur, um selbst einmal zu fressen. Ansonsten kümmert sie sich rührend um ihren Nachwuchs, der sich augenscheinlich bestens entwickelt. Dass die Jungtiere die ersten Monate ihres Lebens nahezu ausschließlich in der Wurfhöhle verbringen, ist normal bei den auch Roter Panda oder Katzenbär genannten Bambusfressern. Hier werden die noch blinden Neugeborenen im Schnitt die ersten 5 Monate von Ihrer Mutter gesäugt.

Hintergrund
Der Kleine Panda ist in seiner Heimat stark vom Aussterben bedroht. Der Lebensraumverlust aber auch die illegale Jagd gefährden die letzten Vorkommen in China, Nepal, Bhutan, Indien und Myanmar. Der Bergzoo Halle setzt sich deshalb für den Erhalt des Kleinen Pandabären ein und unterstützt Schutzprojekte in seiner Heimat. Die internationale Zoogemeinschaft unterhält ein Erhaltungszuchtprogramm für den Kleinen Panda. Das Zuchtbuch, in dem alle Tiere registriert sind, wird im Zoo von Rotterdam geführt. Dennoch werden nicht einmal 50 kleine Pandabären pro Jahr in den europäischen Zoos geboren.

HALPLUS Magische Lichterwelten 2019

Lichtspektakel im neuen Gewand nach Halle and der Saale zurückgekehrt
Halle. Zoo. Wenn man den Bergzoo Halle derzeit besucht, vergisst man, dass es Winter ist. Denn Augenblicklich nach dem Betreten des Zoos, ist man umgeben von tropischen leuchtenden Pflanzen und einer Fülle an Tieren des Regenwalds und anderer Regionen der Erde. Das Ganze spielt sich nicht etwa in einer Tropenhalle ab, sondern unter freiem Himmel. Unter dem Motto “New Worlds” ist die Erfolgsausstellung mit fünf neuen Themenwelten in den halleschen Bergzoo zurückgekehrt und hat diesen wieder in eine magische Welt verwandelt. Hier schlagen Kinderherzen höher und Erwachsene werden in das Staunen der Kindheitstage zurückversetzt.

In den ersten Tagen haben bereits über 15.000 Besucher die Halplus Magischen Lichterwelten gesehen und sind mehrheitlich begeistert. Denn die faszinierende Ausstellung ist nicht nur um einiges größer als die Premierenschau in 2018, sondern bietet mit rund 350 Figuren, die von über 15Tsd LED-Lampen erleuchtet werden, auf 4 Hektar Ausstellungsfläche ein unvergleichliches Erlebnis. Gezeigt werden diesmal Tiere und Pflanzen aus den 4 großen Lebensräumen der Erde – Regenwald, Savanne, Wasser und Gebirge, welche von Künstlern aus China als teils gigantische Laternenfiguren gefertigt und in gleichnamigen Themenwelten arrangiert wurden. Zusätzlich gibt es eine Welt der chinesischen Mythologie mit vielen fantastischen Fabelwesen. Highlights sind zum Beispiel ein funkelnder Wal in Lebensgröße oder die Galerie aus leuchtenden Wasserfontänen zwischen denen Pinguine die Besucher in der Wasserwelt begrüßen. Auch eine neue Showproduktion mit Artisten aus ganz China begeistert die Besucher zwei bis dreimal abendlich.

Neues Parkkonzept und neues Einlass-System

Halle. Zoo. Nicht nur das Ausstellungskonzept ist brandneu, sondern die Eventplaner des Zoos haben nach dem Ansturm im Vorjahr intensiv an einem neuem Parkkonzept sowie an einem neuen Einlass-System getüftelt. Da das Zooeigene Parkhaus nur äußerst geringe Kapazitäten aufweist und die Umgebungsstraßen oft eng und ohnehin schon an ihre Kapazitätsgrenzen gelangt sind, hat man nach Alternativmöglichkeiten gesucht und diese auch gefunden. Aber zusätzliche Parkplätze alleine reichten den Planern nicht. Mit Hilfe der halleschen HASTRA GmbH übernehmen nun bereits auf den Autobahnen vor Halle und auf den Zubringerstraßen, Sonderschilder die Funktion eines Parkleitsystems, mittels dem die Besucher zum Zoo und zu den beiden kapazitätsstarken Zusatzparkmöglichkeiten gelotst werden. So steht in dem in Laufweite zum Zoo benachbarten “Stadion am Zoo” ein Ausweichparkplatz mit 200 Stellplätzen zur Verfügung und auf dem alten Metrogelände an der B100 wurden weitere 400 Parkplätze eingerichtet. Von dort kann man bequem mit dem Shuttlebus der HAVAG direkt bis vor den Zoo fahren. Auch hier geht es zügig weiter, denn das neue Einlass-System erlaubt mit 9 Einlassschleusen, wovon 4 Schleusen Inhaber von Vorverkaufstickets vorbehalten sind und 5 weitere Schleusen mit 6 Kassen den Abendkassengästen zur Verfügung stehen, dass die im Vorjahr teils langen Wartezeiten erheblich reduziert wurden. Allein die Einlassschleuse für Inhaber von Vorverkaufstickets hat eine stündliche Durchlasskapazität von 2500 Besuchern und die Abendkassen können dieselbe Zahl an Besuchern bedienen. So können innerhalb 60 Minuten 5000 Menschen in die Ausstellung gelangen und die durchschnittliche Anstehzeit beträgt dabei unter 15 Minuten.

Lichterglanz in allen Augen – Bald zurück in der Stadt

Der Vorverkauf der begehrten Tickets für die Magischen Lichterwelten ist im vollen Gange!
Halle. Zoo. Es ist mittlerweile kein Geheimnis mehr – die Magischen Lichterwelten kehren nach Halle zurück! Rechtzeitig vor Weihnachten hat der Vorverkauf für die begehrten Tickets begonnen und die Verkaufsstellen melden eine hohe Nachfrage, mit hunderten verkauften Tickets täglich. Das ist sicherlich auch den günstigen Frühbucherpreisen geschuldet, bei denen man gegenüber den Abendkassenpreisen bis zu 25 % spart. Für außergewöhnliche Veranstaltungen ist der hallesche Bergzoo schon mittlerweile bekannt, aber mit den “Magischen Lichterwelten” ist diesem etwas gelungen, was in der gesamten Region kein Beispiel findet. Bereits im vergangenen Winter waren die Lichterwelten zu Gast im Bergzoo und endeten mit einem sensationellen Besucherergebnis. Insgesamt kamen innerhalb von 5 Wochen über 93.000 Besucher. Die “Magischen Lichterwelten – News Worlds” im Winter 2019 sind nicht nur um einiges größer als die diesjährige Ausstellung, sondern präsentieren ein völlig neues Konzept auf dann insgesamt 4 Hektar Fläche.

Bereits seit vergangenem Sommer arbeiteten die begabten Kunsthandwerker aus der Stadt Zigong in aufwendiger Handarbeit an den lebens- und überlebensgroßen Figuren aus filigranen Metallgestellen und feinen Stoffen. Diese werden nun in den nächsten Wochen in Halle eintreffen und dann im Zoo von den Künstlern in Szene gesetzt. Gezeigt werden Tiere und Pflanzen aus den 4 großen Lebensräumen der Erde – Regenwald, Steppe, Wasser und Gebirge – welche teils als gigantische Laternenfiguren gefertigt wurden. Zusätzlich gibt es eine Welt der chinesischen Mythologie mit vielen fantastischen Fabelwesen und natürlich einem neuen Drachen, der diesmal an einer anderen Stelle und mit veränderten Aussehen die Besucher in Erstaunen versetzen wird. Auch eine neue Showproduktion mit Artisten aus ganz China wird die Besucher zwei bis dreimal abendlich begeistern.

Zoo stellt neues Restaurant „Bergterrassen“ vor

halle.de/ps. Der Bau der „Bergterrassen“, die neue gastronomische Einrichtung des halleschen Zoos, ist abgeschlossen. Den Neubau stellen Oberbürgermeister Dr. Bernd Wiegand, Zoodirektor Dr. Dennis Müller und Architekt Guido Großmann am morgigen Dienstag, 20. November 2018, vor dem offiziellen Start den Aufsichtsräten und Sponsoren des Bergzoos sowie interessierten Medienvertretern vor.

Die „Bergterrassen“ sind ein Teilprojekt des Zukunftskonzeptes „Bergzoo 2031“. Im Zuge des Konzeptes wird der hallesche Bergzoo bis zum Jahr 2031 schrittweise weiterentwickelt. Unter anderem soll der Saale-Eingang an der Seebener Straße neu gestaltet und in den Neu- und Umbau von Zooanlagen investiert werden.

GISA LIONS übernehmen zum 5. Mal eine Löwen-Patenschaft

Halle. Zoo. Die Jägerinnen pirschen sich an ihr Ziel heran. Jede kennt ihre spezielle Aufgabe und gemeinsam erlegen sie ihre Beute. Kraft, Mut, ein sicherer Instinkt für die richtige Situation und natürlich der Zusammenhalt der Gruppe, das sind die Fähigkeiten, die für Löwinnen zählen. “Ein besseres Vorbild lässt sich für unsere Mannschaft kaum finden”, meint Herr Rudi Kampa, Sponsor und Vorsitzender des Trägervereins der Basketball-Damen. Seine Schützlinge werden deshalb auch in der kommenden Saison die Tierpatenschaft für die Löwin “Nyla” im halleschen Bergzoo übernehmen. 

Die GISA-Löwinnen werden zur Patenschaftsübergabe von ihren beiden Trainern begleitet. Haupttrainer Josè Miguel Aranjo kommt zudem passenderweise aus Portugal dem Herkunftsland von “Nylas” Eltern “Lissa” und “Bono”. Trainer und Team haben auch eine “bissige” Überraschungen für Nyla vorbereitet.

Seidenhühnerfamilie triff auf ihre Paten

Eine attraktive Tierhaltung des Bergzoos – das ist das Anliegen der FROHE ZUKUNFT Wohnungsgenossenschaft eG. Sie übernimmt am kommenden Mittwoch nun schon zum 8. Mal eine jährlich mit 1.000 € dotierte Tierpatenschaft im Zoo Halle. Die Familie der Seidenhühner ist dabei Stellvertreter für das Maskottchen der Wohnungsgenossenschaft, dem Hahn “Gustav Sparfroh”.

“Die weitere Entwicklung des Bergzoos liegt uns sehr am Herzen. Dafür möchten auch wir unseren Beitrag mit der Tierpatenschaft leisten.” äußert sich Genossenschaftsvorstand Frank Sydow. Die Beobachtung einer Hühnerfamilie ist mit sehr interessanten Eindrücken verbunden, zumal viele Besucher nur noch im Zoo die Möglichkeiten haben sich mit Tieren, und das betrifft zunehmend auch Haustiere, vertraut zu machen. Mit der Umsetzung des Zukunftskonzeptes “Bergzoo 2031” durch Zoodirektor Dr. Dennis Müller befinden sich die Patentiere bald am Fuße der zukünftigen “Reilsalm”, wo die Bewirtschaftung auf einem alpinem Bauernhof ab 2019 dargestellt werden soll. Die Patentiere der FROHE ZUKUNFT Wohnungsgenossenschaft eG, aber auch die Minischweine und Kaninchen haben dort schon seit längerem ihr Zuhause und werden in Zukunft, auch dank der Unterstützung durch ihre Paten, eine noch schönere Umgebung erhalten.

Baby-Boom im Zoo hält an

Halle. Zoo. Ob’s am schönen Sommerwetter liegt? Den Tieren im Bergzoo scheint die Wärme gut zu bekommen, denn gleich drei neue Jungtiere lernen dort gerade die Welt kennen. Eines hat die Herzen der Tierpfleger im Sturm erobert: Der kleine Yakbulle Yadigâr. Er ist seinem Papa Iceman wie aus dem Gesicht geschnitten und rührt deshalb alle Zoomitarbeiter. Denn Bulle Iceman, das Patentier der Saalebulls, starb leider Anfang des Jahres. Deshalb bedeutet der Name des Söhnchens auch “Andenken”. Am 8. Juli hat Yakkuh Yuri ihn zur Welt gebracht und Yadigâr ist heute schon der ganze Stolz des Zoos.

Aber Yadigâr hat gleich doppelt Konkurrenz, denn auch bei den Erdmännchen gibt es endlich Nachwuchs. Nachdem es letztes Jahr gleich zweimal geklappt hatte, wurden die kleinen Racker schon sehnsüchtig erwartet. Diese Woche war es endlich soweit: zwei neue Mitglieder der Halleschen Erdmannfamilie steckten die Nasen aus dem Bau und bestätigten den vermuteten Geburtstermin vom 23. Juni. Denn Erdmännchen tun sehr geheimnisvoll, wenn es um ihren Nachwuchs geht. Als wüssten sie, dass alle schon inständig hoffen. Frühestens nach ca. 14 Tagen dürfen sich die Kleinsten den Zoomitarbeitern und Besuchern zeigen, erst dann sind sie nämlich groß genug, um ihr Gehege zu erobern. Und eines haben die kleinen Erdmännchen schon gelernt: In der Sonne faulenzen und sich von Mama Sally jede Menge Mehlwürmer bringen lassen.

Göttinger Minischweinchen erorbern Besucherherzen

Halle. Zoo. Sommerhitze? Kein Problem für die Minischweinfamilie im Halleschen Zoo! 14 Stück haben dort die Schweinemamas Gloria und Loni zusammen und in so einer Großfamilie ist immer was los. Gemeinsam entdecken die Minis die Welt und erleben dabei allerlei Abenteuer. Zum Beispiel ihre WG-Mitbewohner, die Zwergzebus, die sich ob der gestiegenen Anzahl der Schweinchen sicher schon das ein oder andere Mal gewundert haben. Oder eine Rauferei unter Ferkeln, wo auch schon mal auf dem Geschwisterchen rumgeturnt wird. Und bei so vielen neuen Eindrücken wird anschließend schnell die nahrhafte Milch getrunken und in der Sonne gefaulenzt. Gemeinsam mit dem großen Bruder und der Mama kuscheln sich drei Generationen an Minischweinen aneinander und zeigen wie sozial die Tiere sind. Kein Wunder, dass sich die Schweinefamilie schnell zum absoluten Besucherliebling entwickelt hat.

Das Göttinger Minischwein
Die Rasse der Göttinger Minischweine wurde erstmals in den 60er Jahren an der Universität Göttingen zu Versuchszwecken gezüchtet, erfreut sich aber zunehmender Beliebtheit als Haustier. Trotz ihrer geringen Größe ist eine Wohnung kein geeignetes Zuhause für die intelligenten Tiere, denn sie brauchen vor allem Artgenossen, Beschäftigung und viel Platz zum Wühlen, Toben, Suhlen und Schlafen. Auch können Göttinger Minischweine über 15 Jahre alt werden. Wie im Zoo Halle werfen sie im Schnitt 6-7 Ferkel, die bei der Geburt nicht größer als ein Chihuahua sind. Aber erst nach 4 Jahren sind sie voll ausgewachsen und können dann ein Gewicht von über 60 kg erreichen.

Babyboom auf dem Reilsberg

Halle. Zoo. Nanu, oder besser: Nandu! Da war die Freude bei den Pflegern des Bergzoos in Halle groß, als am 15. Mai drei kleine Nanduküken die Köpfe unter den Flügeln ihres Vaters hervorstreckten. Bei Nandus sind ausschließlich die Männchen für das Ausbrüten und die Aufzucht der Jungtiere zuständig und auf seinem Rücken fühlen sich die drei Küken am sichersten. Aber die Darwin-Nandus sind nicht die einzigen neuen Jungtiere im Bergzoo.

Schon Mitte März kam bei der neusten Tierart des Bergzoos ein außergewöhnliches Tierkind zur Welt. Mit seinen für nachtaktive Tiere typischen großen Augen verzaubert der kleine Grauhand-Nachtaffe das gesamte Zoopersonal. Die Tiere befinden sich zur Zeit noch hinter den Kulissen, um der frischgebackenen Familie ein bisschen Ruhe zu gönnen. Schon bald aber werden sie in eine WG mit den Faultieren ziehen und erstmals auch für Besucher zu sehen sein. Dafür muss der der kleine Nachtaffe aber erst noch ein bisschen wachsen. Aber nicht nur bei den Neuzugängen, auch bei den alteingesessenen Tieren gibt es Nachwuchs. Schon seit den 50er Jahren hält der Zoo Halle erfolgreich Steinböcke auf dem denkmalgeschützten Bergtierfelsen. Am 17. Mai kam der jüngste Spross der Steinbockherde zur Welt und tobt bereits trittsicher über die Anlage. Die neugeborenen Kitze müssen innerhalb weniger Stunden lernen der Herde zu folgen, denn nur so sind sie vor Fressfeinden geschützt. Westkaukasische Steinböcke sind ausgesprochen gute Kletterer und finden selbst an steilen Felshängen in über 4000 Metern Höhe noch Halt. Der Liebling der Zoobesucher ist aber Karlie, der 3 Wochen alte Nachwuchs der Baumstachler. Karlie sieht mit seiner rundlichen Gestalt und dem flauschigen Fell zum Knuddeln aus, aber ohne Handschuhe können seine Tierpfleger ihn dennoch nicht anfassen. Schließlich hat auch ein kleiner Baumstachler wie Karlie schon bis zu 30.000 Stacheln auf Rücken und Schwanz. Dass auch Baumstachler gut klettern können, beweist Karlie bei seinen regelmäßigen Wiegeterminen: Sieht er die Tierpfleger mit der Waage kommen, verschwindet er meist auf den entlegensten Ast im Gehege.

Neben Nandus, Nachtaffen, Steinböcken und Baumstachlern gibt es auch noch Nachwuchs bei den Graurückentrompetern, Seriemas und Lachenden Hänsen, einer Vogelart mit viel Humor. Bei so viel Nachwuchs braucht sich der Zoo Halle auch in Zukunft keine Sorgen um die Anzahl seiner Tiere zu machen.

Besucherergebnis der Magischen Lichterwelten übertrifft alle Erwartungen

Der Bergzoo bedankt sich bei den Besuchern, allen Partnern und Sponsoren sowie den Anwohnern
Halle. Zoo. Die Magischen Lichterwelten sind am vergangenen Sonntag zu Ende gegangen und das mit einem sensationellen Besucherergebnis. Insgesamt kamen im fünfwöchigen Veranstaltungszeitraum 93.228 Besucher! Damit wurde selbst das bereits sehr gute Besuchsergebnis einer ähnlich gearteten Ausstellung des Zoo Köln mit rund 66.000 Besuchern weit übertroffen. Zudem brach der Bergzoo gleich zweimal den Tagesbesucherrekord seines weltweit agierenden chinesischen Partners mit jeweils über 7000 Besuchern an einem einzigen Abend. Allein in den letzten drei Tagen kamen 15.000 Besucher um die Magischen Lichterwelten zu erleben.

Rückblickend sagt Zoodirektor Dr. Dennis Müller: “Dieses Ergebnis hat unsere kühnsten Erwartungen übertroffen. Realistisch hatten wir mit 40.000 Besuchern gerechnet und im Stillem auf maximal 60.000 gehofft. Mit dieser nun weit darüber hinaus gehenden Besucheranzahl hat jedoch keiner gerechnet. Ich möchte mich daher bei den Besuchern aus ganz Mitteldeutschland sowie teils von weiter her für Ihr Interesse und den Besuch bei uns herzlich bedanken. Mein besonderer Dank gilt natürlich meinem Team, welches bereits die Monate zuvor und während der Ausstellung unermüdlich an deren Planung und Umsetzung gearbeitet und einen wesentlichen Anteil am Erfolg der Magischen Lichterwelten hat. Vor der gewaltigen Leistung unseres chinesischen Partnerunternehmens und seiner fleißigen Mitarbeiter habe ich zudem höchsten Respekt. Was diese planerisch und künstlerisch gemeistert haben ist höchst professionell und bewundernswert. Unser Dank gilt auch allen Sponsoren, Partnern und Medienpartnern, insbesondere der Stadtverwaltung Halle, den Stadtwerken Halle und ihrem Tochterunternehmen EVH sowie der GP Günther Papenburg AG, ohne deren Unterstützung ein Projekt dieser Größenordnung nicht realisierbar gewesen wäre. Nicht zuletzt möchte ich aber auch den unmittelbaren Anwohnern des Zoos danken. Diese haben es in den letzten Wochen ob des riesigen Besucheraufkommens nicht immer leicht gehabt, insbesondere was die teils schwierige Parkplatzsituation betraf. Trotz zusätzlicher Parkflächen am VFL-Stadion und einer grundsätzlich sehr guten Anbindung des Zoos an das öffentliche Verkehrsmittelnetz, wurden insbesondere an den Wochenenden die Anrainerstraßen teils hoffnungslos zugeparkt, so dass die Anwohner Mühe hatten selbst einen Parkplatz zu finden. Danke also für deren Geduld!”

Seit heute früh wird nun fleißig am Abbau der Lichterwelten gearbeitet für den rund zwei Wochen Zeit veranschlagt sind. Die Installationen werden dabei zerlegt und verpackt und für den Abtransport nach China und andere Länder vorbereitet. Währenddessen haben das Dekorationsteam und die Gärtner des Zoos bereits mit dem Frühjahrsputz und der Vorbereitung des nächsten Themen-Events begonnen – die Fantastische Osterwelt. Diese eröffnet pünktlich zum Osterferienbeginn am 24. März.

Faultiernachwuchs im Bergzoo: Es ist ein Mädchen!

Halle. Zoo. Am 26. Februar übernahm Frau Dr. Ines Brock, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Stadtrat Halle, in Gegenwart von Zoodirektor Dr. Dennis Müller und Frau Irmela Dorn vom “Verein der Förderer und Freunde des halleschen Bergzoo e.V.” die Patenschaft über den bis dato noch namenlosen Faultiernachwuchs des halleschen Bergzoos.

Bereits vor einem Jahr hatte Frau Dr. Brock die Patenschaft über das Faultierweibchen Charlotte übernommen, die damals bereits trächtig war. Die Politikerin war von den Faultieren und deren der Fähigkeit zur Entschleunigung so fasziniert, dass sie unbedingt auch die Patenschaft über das noch ungeborene Jungtier übernehmen wollte. Charlotte ließ sich allerdings ganz faultiertypisch sehr viel Zeit mit der Geburt. Am 6. August 2017 war es dann endlich so weit. Doch einen Namen konnte das Faultierbaby noch nicht bekommen, denn die Geschlechtsbestimmung bei Zweifingerfaultieren ist sehr schwierig und oft nicht eindeutig. Erst der genetische Test per Haarprobe brachte schließlich Gewissheit: Das Faultierkind ist ein Mädchen! Nun konnte Frau Dr. Brock ihrem Patentier auch endlich einen Namen geben: “Fiona” soll die Kleine heißen, das bedeutet “schönes, blondes Mädchen”.
“Ich möchte damit ein ganz besonderes Neugeborenes in Halle begrüßen!”, so Frau Dr. Brock. “Baby Fiona und Mutter Charlotte wird es egal sein, aber die neugeborenen Menschenkinder in Halle sollten von der Stadt alle so liebevoll begrüßt werden, ihren Müttern muss eine umfassende frühe Betreuung durch Hebammen ermöglicht werden.” Offenbar war es der Faultierfamilie doch nicht so egal, wer sie da besuchen kam. Sie reagierten ausgesprochen zutraulich auf ihre Patin und natürlich auf ihr Lieblingsfutter, gekochter Mais und Pflaumenstücke, das die Fraktionsvorsitzende der Grünen extra mitgebracht hatte.

Abrissbeginn der alten Zoogastronomie auf den Bergterrassen

Halle. Zoo. Nach nur 10 Monaten Planungszeit – im heutigen Baugeschehen rekordverdächtig – und etwas über zwei Jahren seit der Vorstellung des Zukunftskonzeptes des halleschen Bergzoos, wird nun der erste größere Schritt daraus Realität. Auf Grund seiner Bedeutung für die Besucher des Zoos, wurde dieser Schritt sogar allen anderen gegenüber vorgezogen, denn zu einem tollen Zooerlebnis gehört heutzutage auch ein entsprechendes Gastronomieangebot. Vor einigen Tagen haben nun die Vorbereitungsarbeiten zum Abriss der alten Zoo-Gastronomie auf den Bergterrassen begonnen, an die bis Jahresbeginn nur noch eine Baugrube erinnern wird.

Das seit den 50er Jahren bestehende und mehrfach umgebaute Gebäude wurde schon seit längerem nicht mehr den Ansprüchen des Zoos und seiner Besucher an eine zeitgemäße Gastronomie gerecht. Die räumlichen Gegebenheiten ließen aber keine Erweiterung des gastronomischen Angebotes zu. 
Ein Neubau war daher die einzig sinnvolle Konsequenz. Unter Leitung des halleschen Architekturbüros Großmann wird die ebenfalls in Halle ansässige Baufirma GP Papenburg bis voraussichtlich Anfang September 2018 ein neues Gastronomiegebäude auf den Bergterrassen des Zoos errichten.

Das einer modernen Almhütte nachempfundene Gebäude fügt sich sehr gut in das Zukunftskonzept des Zoos ein, welches eine thematische Präsentation der Zootiere in ihren nachempfundenen natürlichen Lebensräumen vorsieht. 

Das zweigeschossige Imbiss- und Restaurantgebäude, nebst einer neuen Toilettenanlage und Sozialräumen sowie die umliegenden Bergterrassen, werden dann das Herz der Alpenregion repräsentieren und gleichzeitig Schnittstelle zu anderen Lebensräumen sein.

Natürlich werden die Zoobesucher während der Bauzeit nicht auf eine gastronomische Versorgung verzichten müssen. Dazu wurde unter anderem das alte Zoo-Restaurant hinter dem Luchs-Kino am Zoo reaktiviert, welches insbesondere in den Wintermonaten nun bis zu 70 Gästen Platz bietet und damit mehr als doppelt so vielen Besuchern, wie sie das kleine Bistro auf den Bergterrassen aufnehmen konnte. Auch an weiteren Stellen im Zoo werden Schritt für Schritt mobile und stationäre Versorgungsstände errichtet, so dass auch während der Hauptsaison eine ausreichende Versorgung der Zoobesucher sichergestellt ist.

Hallesche Elefantenkuh Bibi ist umgezogen

Halle. Zoo. Am 16. November trat die hallesche Elefantenkuh Bibi ihre lang vorbereitete Reise nach Hodenhagen an. Ein Spezialtransportunternehmen mit umfangreicher Erfahrung im Transport von Elefanten und anderen Großtieren brachte Bibi in den nur 3 ½ Stunden Fahrtzeit entfernten Serengeti-Park. Der Transport ist dank einer detaillierten Planung komplikationslos verlaufen und inzwischen ist Bibi gut in ihrem neuen Zuhause angekommen, wo sie zur Begrüßung erst einmal eine extra Portion Heu und Möhren erhielt. Das gesamte Zooteam wird die Elefantendame sehr vermissen, ist aber in dem guten Wissen, dass der Umzug für Bibi und die anderen halleschen Elefanten die bestmögliche Lösung war.

Auf dem Transport wurde Bibi von den ihr vertrauten Pflegern des halleschen Elefantenhauses begleitet. Ein ihr besonders nahestehender Tierpfleger wird sogar eine Zeitlang in Hodenhagen bleiben, um ihr die Eingewöhnung zu erleichtern. Im Vorfeld hatten zwei Tierpfleger aus Hodenhagen bereits Bibi in Halle besucht, um sich gegenseitig vertraut zu machen. Im Safaripark erwartet Sie nun eine neue Herde (2 Bullen, 3 Kühe) und eine 1 Hektar große Anlage, wo sie sich sicherlich auch sehr wohlfühlen wird. Die erfahrenen Kühe in Hodenhagen werden ihr sicher eine stabile Herdenstruktur geben, in der sie hoffentlich schnell ihren Platz finden wird. Die Zusammenführung mit der neuen Herde wird dabei äußerst behutsam und stufenweise vorgenommen. Zuvor wurde durch den Zuchtbuchführer für afrikanische Elefanten in einem langwierigen aber notwendigen Auswahlverfahren der bestmögliche neue Aufenthaltsort gesucht. Dabei waren die Zusammensetzung der neuen Herde sowie die Qualität der neuen Heimatanlage für Bibi ein wesentliches Auswahlkriterium. Der inmitten eines Waldes gelegene Park ist als Zoologischer Garten anerkannt und zählt mit insgesamt 220 Hektar Fläche zu den größten Zoos Europas .

Zur Vorgeschichte
Die Elefantenkuh Bibi wurde 1985 in Simbabwe geboren und kam am 21. November 2008 mit ihrer damals erst einjährigen Tochter Panya aus dem Tierpark Berlin in den halleschen Bergzoo. Panya ist inzwischen selbst Mutter des kleinen Elefantenbullen Ayo. Leider hatte Bibi in der Vergangenheit zwei Ihrer eigenen Neugeborenen unmittelbar nach der Geburt getötet, so dass sie für den halleschen Nachwuchs eine nicht einschätzbare Gefahr darstellte.

Gustav Sparfroh besucht seine Freunde im halleschen Bergzoo

Halle. Zoo. Das stadtbekannte Maskottchen der FROHE ZUKUNFT Wohnungsgenossenschaft eG “Gustav Sparfroh”, übergibt auch in diesem Jahr wieder einen sehr großzügigen Spendenbeitrag an den Förderverein im halleschen Bergzoo. Damit übernehmen die engagierten Genossenschaftler bereits zum 7. Mal symbolisch die Patenschaft über die Hühnerfamilie im Bergzoo.

Die Spendensumme fließt direkt in das neueste Projekt der Förderer und Freunde des halleschen Bergzoo e. V., die Reilsalm. Das Tor und gleichzeitige Highlight der zukünftigen Reilsalm bildet die alte “Saubucht”, ein kleines Bauerngehöft aus den 30er Jahren im Zentrum des Zoos, welches einst der namensgebenden Schweinehaltung diente. Es soll in den kommenden Monaten renoviert und zu einer Begegnungsstätte zwischen Besucher und typischen Haustierrassen, unter anderem auch aus der Alpenregion, umgewandelt werden. Die Patentiere der FROHE ZUKUNFT Wohnungsgenossenschaft eG, aber auch die Minischweine und Kaninchen haben dort schon seit längerem ihr Zuhause und werden in Zukunft, auch dank der Unterstützung durch ihre Paten, eine noch schönere Umgebung erhalten.

WG FREIHEIT verlängert “Miet”-Vertrag für Zookater “Garfield”

Halle. Zoo. Er ist kein Elefant und auch kein Erdmännchen oder ein anderes typisch-populäres Zootier. Trotzdem zählt Zookater “Garfield” seit Jahren zu den Besucherlieblingen im Bergzoo Halle. Mit seinem leuchtend rotem Fell und der Art wie er die Leute umschmeichelt, hat er einen festen Platz in den Herzen der Zoobesucher gefunden. Der nicht minder beliebte Kater “Fred Freiheit” wiederum, ist das Maskottchen der Wohnungsgenossenschaft FREIHEIT eG. Aus diesem Grund entstand bei Vorstand Dirk Neumann bereits im Vorjahr die Idee, für “Garfield” eine Tierpatenschaft zu übernehmen.

Zookater “Garfield” ist in diesem Zuge sogar ehrenhalber Mieter der WG Freiheit eG geworden, denn er wohnt in einem Katzenhaus, welches die Wohnungsgenossenschaft speziell für ihn gebaut hat. Am kommenden Dienstag verlängert die WG Freiheit mit ihrer Patenschaft somit auch symbolisch den “Mietvertrag” über Garfields Haus, welches in bester Lage auf den Bergterrassen des Zoos steht. Mit dem Zoo verbindet die WG FREIHEIT eG natürlich nicht nur das Maskottchen. “Wir sind bestrebt, den Zoologischen Garten als wichtiges Ausflugsziel für die Hallenserinnen und Hallenser zu unterstützen. Deshalb übernehmen wir symbolisch eine Tierpatenschaft, um damit eine Spende an den Zoo zu leisten” sagt der Vorstand der Wohnungsgenossenschaft, Dirk Neumann.

Hallesche Zootage “Zoo Nah dran”

Halle. Zoo. Wer immer schon einmal sehen wollte, wohin die Totenkopfäffchen manchmal plötzlich verschwinden, wie gefährlich der Großkatzenhauskeller ist oder wie geschäftig es in einer Futterküche zugeht, die rund 1700 Tiere versorgen muss, kommt zu den traditionellen Zootagen im Halleschen Zoo ganz auf seine Kosten.

Die Mitarbeiter des Bergzoos gewähren seltene Einblicke in den Zoo-Alltag und seine Arbeitsbereiche, welche für Zoobesucher sonst eher verborgen sind. Als Highlights gelten dabei die Blicke hinter die Kulissen, die zahlreichen Aktions- und Infostände sowie verschiedene Sonderfütterungen bei denen die Tierpfleger mehr über ihre Schützlinge erzählen. Die Zoobesucher können dabei am eigenen Leib erfahren, wie schwierig das Schießen mit dem Blasrohr des Tierarztes oder wie schwer eine Schubkarre voller Elefantenmist ist. Eine Stempelrallye für schlaue Füchse verbindet die einzelnen Stationen und Aktionsflächen miteinander und natürlich kommen am Bastelstand auch Bastelfans nicht zu kurz.

Erste Hochzeit im Bergzoo Halle

Halle. Zoo. Am letzten Samstag erlebten Zootiere und Zoomitarbeiter eine Premiere – die erste Hochzeit in der Geschichte des Bergzoos. Melanie und Martin Schwerendt heirateten im denkmalgeschützten Großkatzenhaus des Zoo Halle. Zoodirektor Dr. Dennis Müller freute sich besonders über das Ereignis, hatte er doch selbst ebenfalls in einem Zoo geheiratet.

Bei romantischer Musik und Kerzenschein betritt Melanie Donath am Arm ihres Vaters um Punkt 12 Uhr das eigens für Hochzeit hergerichtete Großkatzenhaus. Mit einem zaghaften Lächeln und zitternden Händen biegt sie auf den Weg zum Trautisch ein. Dann hebt sie ihren Blick – und strahlt. Von da an lässt die Braut ihren Bräutigam Martin Schwerendt nicht mehr aus den Augen. Mit festen Schritten schreitet sie das Großkatzenhaus entlang, vorbei an den ca. 50 Gästen und Familienmitgliedern, immer unter den wachsamen Blicken der Raubkatzen. Da blieb auch bei den Zoomitarbeitern, die im Hintergrund den Ablauf überwachten, kein Auge trocken. Schließlich gaben sich die beiden Hallenser in romantischer Atmosphäre das Ja-Wort. 
Die Jaguare Muppet und Ladybird staunten nicht schlecht, sind sie als Zoobewohner eigentlich allerlei Publikum gewöhnt, aber eine Hochzeit gab es schließlich noch nie. Im Anschluss an die Zeremonie ging es noch zum Gruppenfoto vor die Elefantenanlage, bevor sich das Brautpaar und seine Gäste unter die überraschten Zoobesucher mischten. “Wir sind jetzt noch ganz beeindruckt von dem ganzen Geschehen!”, heißt es zwei Tage später im Dankesschreiben des Brautpaares.

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