Hauptbahnhof: Aggressiver Betrunkener bietet Polizisten Prügel an

Hauptbahnhof Halle

Halle. BPOLI. Am Mittwoch, den 19. Januar 2022 sprach ein 40-Jähriger gegen 00:55 Uhr eine auf dem Hauptbahnhof Halle eingesetzte Streife der Bundespolizei in unangemessener Weise an und beleidigte die Bundespolizisten sowie die in der Nähe befindlichen Sicherheitsmitarbeiter der Deutschen Bahn lautstark.

Die Beamten stellten seine Identität fest, während der Deutsche ihnen seinen Rucksack vor die Füße warf und seine Beleidigungen fortsetzte. Nachdem ihm der Tatvorwurf eröffnet sowie ein durch die Mitarbeiter der Deutschen Bahn ausgestelltes Hausverbot für den Hauptbahnhof Halle übergeben wurde, kam er dem erteilten Platzverweis schließlich nach und verließ die Bahnhofshalle vorerst.

Gegen 06:58 Uhr meldeten sich Sicherheitsmitarbeiter der Deutschen Bahn bei einer anderen Streife der Bundespolizei und gaben an, den selben 40-Jährigen ohne erkennbare Reiseabsichten im Toilettenbereich festgestellt zu haben. Da gegen ihn ein gültiges Hausverbot für den Hallenser Hauptbahnhof besteht, verbrachten sie den Mann aus dem Hauptbahnhof, wogegen er sich wehrte und sie fortwährend mit ehrverletzenden Worten betitelte. Sie stellten daraufhin Strafantrag wegen Beleidigung. Der anscheinend unbelehrbare Mann befand sich, Bier trinkend, vor dem Haupteingang des Bahnhofes.

Die Bundespolizisten eröffneten ihm dort seinen zweiten Tatvorwurf der Beleidigung in Folge sowie den begangenen Hausfriedensbruch und belehrten ihn nochmals. Im Laufe der polizeilichen Maßnahmen verhielt er sich weiterhin aggressiv, beleidigte und forderte die Bundespolizisten zu körperlichen Auseinandersetzungen auf.

Da er sich im öffentlichen Raum nicht beruhigte, wurde er schlussendlich unter Zwang, mit angelegten Handfesseln, auf die Dienststelle der Bundespolizei verbracht, um weitere Straftaten seinerseits zu verhindern. Dabei versuchte er einen Beamten in die Hand zu beißen.

Mit Strafanzeigen wegen Beleidung, Hausfriedensbruch, Körperverletzung, tätlichem Angriff auf und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte konnte er die Dienststelle wieder verlassen, nachdem er sich beruhigt hatte. Eine freiwillige Atemalkoholmessung ergab einen Wert von circa 1,5 Promille.