Leopoldina-Gespräch über Verantwortung in der Naturwissenschaft

Leopoldina

Wie viel Ethik steckt in den Wissenschaften? 

Halle. Leopoldina. Atomkraft, Gentechnik, Stammzellforschung – technologische Möglichkeiten werfen vielfach ethische Fragen auf. Damit einher gehen öffentlichkeitswirksame Aufrufe zu einem politisch verantwortlichen Umgang mit wissenschaftlichen Ergebnissen. Liegt solchen Appellen ein tief verankertes ethisches Bewusstsein zu Grunde oder ist das Nachdenken über Werte eher ein Projekt einzelner Wissenschaftsdisziplinen? Diese und weitere Fragen sind Thema eines virtuellen Leopoldina-Gesprächs am Donnerstag, 20. Januar 2022.

Leopoldina-Gespräch
“Die Verantwortung der Naturwissenschaft ‒
oder:  Wie viel Ethik steckt in den Wissenschaften?”
Donnerstag, 20. Januar 2022, 18:00 bis 19:30 Uhr
Online über Zoom

Der Leopoldina-Vizepräsident und Chemiker Prof. Dr. Robert Schlögl, Berlin, und die Medizinethikerin Prof. Dr. Bettina Schöne-Seifert, Münster, ebenfalls Mitglied der Leopoldina, gehen der Frage nach, wie viel Ethik in den Wissenschaften steckt. Sie diskutieren, welche Werte im Vordergrund stehen und wie ‒ auch jenseits von Leitlinien und Ethikgremien ‒ über diese gesprochen wird. Die Moderation des Gesprächs übernimmt die Wissenschaftsjournalistin Dr. Christina Berndt.

Das Leopoldina-Gespräch richtet sich an alle Interessierten und ist kostenfrei. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Veranstaltung findet online via Zoom statt: https://leopoldina-org.zoom.us/j/95868555043. Bei der Nutzung des Videokonferenzsystems Zoom gelten die Datenschutzrichtlinien dieses Anbieters: https://zoom.us/de-de/privacy.