Unternehmenswebseiten wurden überarbeitet
Halle/HWG. Die Hallesche Wohnungsgesellschaft mbH (HWG) hat ihre beiden Internetauftritte hwgmbh.de und wohnen-halle.de im Sinne einer besseren digitalen Zugänglichkeit umfassend überarbeitet. Hintergrund war das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG). Obwohl für die HWG keine gesetzliche Verpflichtung zur Umsetzung bestand, entschied sich das Unternehmen bewusst für diesen Schritt.
Um den erreichten Stand der digitalen Barrierefreiheit fachlich bewerten zu lassen, beauftragte die HWG das Deutsche Zentrum für barrierefreies Lesen (dzb lesen) mit der Prüfung ihrer beiden Internetauftritte. Geprüft wurden unter anderem Seitenstruktur, Schriftgrößen und Kontraste sowie die Bedienbarkeit mit assistiven Technologien wie Screenreader. Die dabei gegebenen Hinweise und Empfehlungen hat die HWG inzwischen umgesetzt.
Mit der Überarbeitung ihrer Internetseiten und der externen Begleitung dieses Prozesses setzt die HWG ein klares Zeichen für mehr digitale Teilhabe. Zugleich versteht das Unternehmen Barrierefreiheit als fortlaufende Aufgabe und entwickelt seine Angebote kontinuierlich weiter.
„Barrierefreiheit ist für uns ein fortlaufender Prozess. Wir werden weiterhin konsequent daran arbeiten, unsere Angebote für alle Menschen zugänglich zu machen. Insbesondere PDF-Dokumente werden wir Schritt für Schritt weiter optimieren“, erklärt Pressesprecher Steffen Schier.
Für die HWG ist Barrierefreiheit auch über die Internetauftritte hinaus ein wichtiges Thema. So wird das Kundenmagazin „Mieterpost“ bereits als barrierefreies E-Paper angeboten. Bereits 2024 erhielt die HWG zudem das Zertifikat „Seniorenfreundlicher und Behindertenfreundlicher Service“ vom Behindertenbeirat der Stadt Halle (Saale) und dem Seniorenbeirat der Stadt Halle (Saale). Dieses würdigt die baulichen und organisatorischen Maßnahmen, mit denen ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen die Geschäftsstelle der HWG im Hansering 19 barrierefrei erreichen können.
Besonders positiv bewertet wurde das Leitsystem vom Eingangsportal bis zum Empfangsbereich. So sind das Bluetooth-basierte barrierefreie Informations- und Orientierungssystem LOC.id im Einsatz und die Aufzugsknöpfe mit Brailleschrift versehen.