Autobahn GmbH erwartet erhöhtes Verkehrsaufkommen an den langen Maiwochenenden

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Halle/DAb. Zum verlängerten Himmelfahrtswochenende sowie über Pfingsten rechnet die Autobahn GmbH des Bundes mit spürbar mehr Verkehr auf den Autobahnen. Erfahrungsgemäß nutzen viele Menschen die Feiertage für Kurzreisen und Ausflüge. Vor allem auf den Strecken zu den regionalen Erholungsgebieten sollten sich Reisende auf dichten Verkehr und Staus einstellen.

Der verkehrsreichste Tag am langen Himmelfahrtswochenende wird voraussichtlich der Mittwoch (13. Mai) sein: Am Nachmittag überlagert sich der Pendlerverkehr dann mit dem beginnenden Reiseverkehr. Am Feiertag selbst sowie am Samstag ist mit leicht erhöhtem Verkehrsaufkommen zu rechnen, während der Freitag eher ruhig ausfallen dürfte. Am Sonntag (17. Mai) wird ein starker Rückreiseverkehr erwartet.

Zu Pfingsten wird der erste große Belastungstest am Freitagnachmittag
(22. Mai) erwartet, wenn der Berufsverkehr auf die einsetzende Reisewelle trifft. Auch am Samstagvormittag (23. Mai) bleibt das Verkehrsaufkommen hoch. Vergleichsweise ruhig dürfte es am Pfingstsonntag (24. Mai) werden, während der Pfingstmontag (25. Mai) durch starken Rückreiseverkehr geprägt sein wird.

Besonders belastet werden die großen Fernverkehrsrouten sowie die Verbindungen in Richtung Alpen und Küste sein. Da die Bausaison gerade begonnen hat und viele Verkehrsführungen bereits von großen Erhaltungsprojekten eingerichtet sind, gilt: Bitte auf der Autobahn bleiben. Zähfließender Verkehr im Bereich der Baustelleneinfahrten ist zu Spitzenzeiten in der Regel unvermeidlich. Umfahrungen, wie sie beispielsweise durch Navigations-Apps angezeigt werden, führen häufig zu einer Überlastung im Basisnetz. Der Stau ist dann häufig wesentlich umfangreicher. Eine Vollsperrung und anschließende Ableitung erfolgt in aller Regel durch die Polizei, beispielsweise für Rettungsarbeiten.

Staurisikokarte

Um den Reisenden eine bestmögliche Unterstützung zu bieten, hat die Autobahn GmbH eine Staurisikokarte für beide Zeiträume erstellt. Sie zeigt staugefährdete Baustellenabschnitte auf den wichtigsten Ferienrouten und dient als Orientierungshilfe für Reisende.

Aktuelle Übersicht über die laufenden Baumaßnahmen auf den Autobahnen in Sachsen‑Anhalt

Auf mehreren Autobahnabschnitten in Sachsen‑Anhalt werden derzeit Fahrbahnen erneuert. Die Verkehrsführung ist so eingerichtet, dass der Verkehr trotz Bauarbeiten weitgehend stabil fließen kann. Im Einzelnen:

  • A2 – Zwischen den Anschlussstellen Bornstedt und Eilsleben finden Fahrbahnerneuerungen statt. Pro Fahrtrichtung stehen mindestens zwei breite Fahrstreifen zur Verfügung.
  • A36 – Zwischen der Anschlussstelle Wernigerode‑Nord und der Landesgrenze zu Niedersachsen nahe Abbenrode wird die Fahrbahn saniert. Der Verkehr läuft je Fahrtrichtung über mindestens einen breiten Fahrstreifen.
  • A38 – Zwischen den Anschlussstellen Eisleben und Querfurt laufen Erneuerungsarbeiten. Auch hier bleibt je Fahrtrichtung mindestens ein breiter Fahrstreifen befahrbar.
  • A38 – Zwischen Bad Lauchstädt und Leuna wird die Fahrbahn erneuert. Der Verkehr wird über mindestens einen breiten Fahrstreifen pro Richtung geführt.
  • A38 – Zwischen Leuna und Leipzig Südwest erfolgen Fahrbahnerneuerungen unter 3+0- bzw. 3+1-Verkehrsführung. Auch in diesem Abschnitt bleibt je Fahrtrichtung mindestens ein breiter Fahrstreifen nutzbar.

Tipps und Service-Links für die Reise

Um sicher und entspannt an das Reiseziel zu gelangen, empfiehlt die Autobahn GmbH:

  • Informieren Sie sich vorab über Baustellen und Sperrungen auf Ihrer Route.
  • Starten Sie ausgeruht in die Reise, sorgen Sie für ausreichend Getränke und Essen an Bord.
  • Planen Sie ausreichend lange Pausen ein und wechseln Sie sich – wenn möglich – in kurzen Zeitabständen beim Fahren ab.
  • Beachten Sie im Falle von Umleitungen die Empfehlungen der dynamischen Wegweisung auf den Schilderbrücken.
  • Denken Sie daran, dass Sie bei Staus oder stockendem Verkehr verpflichtet sind, eine Rettungsgasse zu bilden, damit Polizei, Feuerwehr und Rettungskräfte schnell ihren Einsatzort erreichen können.