Magdeburg/STK. Rund 379.000 Euro aus dem Programm „Investitionen in national bedeutsame Kultureinrichtungen in Deutschland“ (INK) stellt der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) für Sanierungsmaßen der Franckeschen Stiftungen Halle (Saale) sowie der Stiftung Kloster und Kaiserpfalz Memleben zur Verfügung. Die Mittel werden durch die Antragsteller und das Land kofinanziert.
Staatsminister und Minister für Kultur Rainer Robra begrüßt die Entscheidung: „Die Franckeschen Stiftungen und die Pfalz Memleben, Herrschaftsort der Ottonen, sind historisch herausragende Orte in Sachsen-Anhalt. Hier wurde Geschichte geschrieben, die in ganz Europa Wirkung entfaltete. Für die Franckeschen Stiftungen, die bereits auf der Tentativliste für das Welterbe stehen, ist die Förderung eine gute Möglichkeit, ihre Chancen weiter zu verbessern Ich danke dem Bund und Wolfram Weimer, der mit seiner Förderentscheidung ein wichtiges Zeichen aussendet. Gemeinsam arbeiten wir daran, unser kulturelles Erbe zu erhalten und fit für die Zukunft zu machen.“
In den Franckeschen Stiftungen fließen rund 202.000 Euro in ein Vorhaben zur Fassadensanierung. In Memleben ermöglichen Mittel in Höhe von 177.000 Euro die barrierefreie Weiterentwicklung der Besucherführung und den Substanzerhalt zur Sicherung von Veranstaltungsflächen. Neben den beiden neuen Vorhaben in Halle (Saale) und Memleben werden in Sachsen-Anhalt im Rahmen des Bundesprogramms noch vier weitere Vorhaben aus den vergangenen Jahren gefördert. Die Mittel für das Jahr 2026 betragen insgesamt über 1,1 Mio. Euro.
Mit dem Programm INK stellt der Bund rund 27 Mio. Euro für die Sanierung und Modernisierung von mehr als 20 national bedeutsamen Kultureinrichtungen zur Verfügung. Zu den geförderten Institutionen in 2026 gehören kulturelle Leuchttürme von Schloss Gottorf in Schleswig bis zur Benediktiner-Abtei Ettal.