Umsatz im Kraftfahrzeughandel in Sachsen-Anhalt im 1. Halbjahr 2026 über Vorjahresniveau

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Halle/StatLa. Der Kraftfahrzeughandel (einschl. Instandhaltung und Reparatur von Kfz) in Sachsen-Anhalt verzeichnete im 1. Halbjahr 2026 preisbereinigt (real) einen Zuwachs im Umsatz um 4,3 %. Wie die vorläufigen Ergebnisse der Monatsstatistik im Kraftfahrzeughandel zeigen, lagen die Umsätze nominal, d. h. ohne Inflations- oder Saisonbereinigung, um 6,3 % über dem Niveau des 1. Halbjahres 2025. Die Zahl der Beschäftigten verzeichnete gegenüber dem Vorjahreszeitraum ein Plus um 2,3 %.

Größtes Umsatzplus real in der Instandhaltung und Reparatur von Kraftwagen

In der Instandhaltung und Reparatur von Kraftwagen stiegen in den Monaten Januar bis Juni 2026 die realen Umsätze um 12,3 %. Auch nominal wurde mit einem Wachstum von 15,0 % das Vorhalbjahresniveau übertroffen.

Umsatzzuwächse sowohl nominal als auch real nach Preisbereinigung meldete im ersten Halbjahr 2026 der Handel mit Kraftwagenteilen und -zubehör mit einem Plus um nominal 1,0 % und real 1,4 %. Der Handel mit Kraftwagen verzeichnete ein nominales Umsatzplus von 5,4 %. Real entsprach das einem Plus um 3,0 %.

Handel mit Krafträdern, Kraftradteilen und -zubehör; Instandhaltung und Reparatur von Krafträdern verzeichnet real ein Umsatzminus

Sowohl nominal (-1,7 %) als auch real (-1,8 %) rückläufige Umsatzahlen im Vergleich zum 1. Halbjahr 2025 gab es im Bereich Handel mit Krafträdern, Kraftradteilen und -zubehör; Instandhaltung und Reparatur von Krafträdern.

Die Zahl der Beschäftigten im gesamten Kraftfahrzeughandel war in den ersten 6 Monaten 2026 um 2,3 % höher im Vergleich zum Vorhalbjahreszeitraum. In den einzelnen Wirtschaftsgruppen gab es mehr Beschäftigte im Handel mit Kraftwagen (+1,1 %) sowie in der Instandhaltung und Reparatur von Kraftwagen (+4,6 %). Auch in der Wirtschaftsgruppe Handel mit Kraftwagenteilen und -zubehör wuchs die Zahl der Beschäftigten (+1,1 %). Einzig der Handel mit Krafträdern, Kraftradteilen und -zubehör; Instandhaltung und Reparatur von Krafträdern verzeichnete einen Rückgang (-0,7 %) bei den Beschäftigten.