Frankfurt. IGM. Die Gewerkschaft IG Metall und die Arbeitgeber in der Metall- und Elektroindustrie haben sich auf einen Tarifabschluss geeinigt. Vorausgegangen waren bundesweit Warnstreiks, darunter auch bei KSB in Halle.
Zu Beginn des Jahres 2023 gibt es die erste Stufe der Inflationsausgleichsprämie von 1.500 Euro netto. Im Juni 2023 steigen die Tarifentgelte um 5,2 Prozent. Anfang 2024 erhalten die Beschäftigten die zweite Stufe der Inflationsausgleichsprämie in Höhe von weiteren 1.500 Euro. Im Mai 2024 steigen die Tarifentgelte dann um 3,3 Prozent.
„Die Beschäftigten haben demnächst deutlich mehr Geld in der Tasche – und zwar dauerhaft. Hinzu kommen steuer- und abgabenfreie Einmalzahlungen. Beides zusammen – Einmalzahlungen und prozentuale Erhöhung – bringen den Beschäftigten eine spürbare Entlastung angesichts der gestiegenen Preise. Und beides haben die Kolleginnen und Kollegen mit ihren Warnstreiks erst möglich gemacht. Für diesen Einsatz gilt ihnen ein großer Dank.“
– Jörg Hofmann, Erster Vorsitzender der IG Metall –
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