Waldbrandsaison 2026: Innenministerin dankt Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr für unermüdlichen Einsatz

Waldbrandgefahr
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Magdeburg/MI. Die langen Trockenphasen und hohen Temperaturen haben in Sachsen-Anhalt in den vergangenen Wochen zu einer erhöhten Waldbrand- und Vegetationsbrandgefahr geführt. Seit Beginn der Waldbrandsaison wurden bis Ende Juli landesweit 58 Brände registriert. Betroffen waren insgesamt 29 Hektar Brandfläche, davon 18 Hektar Waldfläche. Dank des schnellen und professionellen Eingreifens der Feuerwehren und weiterer Einsatzkräfte konnten zahlreiche Brände zügig eingedämmt und größere Schäden verhindert werden.

Innenministerin Dr. Tamara Zischang: „Die Kameraden unserer Feuerwehren leisten in diesen Wochen Außergewöhnliches. Sie bekämpfen Wald- und Vegetationsbrände unter größter körperlicher Belastung und häufig über viele Stunden hinweg. Mit ihrem Engagement und ihrer Professionalität schützen sie nicht nur unsere Bürger, sondern tragen auch dazu bei, Schäden in der Natur, an Gebäuden und wichtiger Infrastruktur zu begrenzen. Für diesen Einsatz, der häufig mit erheblichen Gefahren verbunden ist, danke ich allen haupt- und ehrenamtlichen Einsatzkräften. Ihr Engagement verdient unsere höchste Anerkennung.“

Angesichts der weiterhin bestehenden Waldbrandgefahr wird an die Bevölkerung appelliert, besonders umsichtig zu sein und die geltenden Verhaltensregeln in Wald- und Freiflächen konsequent einzuhalten.

Nähere Informationen sind auf der Internetseite des Landeszentrums Wald Sachsen-Anhalt abrufbar: www.landeszentrumwald.sachsen-anhalt.de/waldschutz/waldbrandschutz/waldbrandvorbeugung.

Bei den diesjährigen Wald- und Vegetationsbränden waren eine Vielzahl an Kameradinnen und Kameraden sowie viele weitere Helferinnen und Helfer im Einsatz. Zur Unterstützung der Löscharbeiten kam auch das Löschflugzeug „Hexe 1“ aus dem Harz zum Einsatz.

Ein aktuelles Beispiel für die Herausforderungen bei der Waldbrandbekämpfung war der Brand bei Gernrode im Harz am 9. August 2026. Dort gelang es den Einsatzkräften mit Unterstützung des Löschflugzeugs „Hexe 1“, das Feuer rasch unter Kontrolle zu bringen und eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Die betroffene Fläche belief sich auf etwa zwei Hektar. Die schwierige Hanglage des Brandgebiets stellte die Einsatzkräfte dabei vor besondere Herausforderungen und machte die Löscharbeiten besonders kräftezehrend.