Rückläufige Entwicklung im Handwerk Sachsen-Anhalts hält an

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Halle/StatLa. Die neuen vorläufigen Zahlen des 2. Quartals 2026 zeigen für das zulassungspflichtige Handwerk in allen Gewerbegruppen bis auf das Gesundheitsgewerbe einen negativen Verlauf im Vergleich zum 2. Quartal des Vorjahres. Das Gesundheitsgewerbe konnte seine Umsätze immerhin stabil halten, wie das Statistische Landesamt mitteilt.

Bauhauptgewerbe verzeichnet den stärksten Umsatzverlust

Die Zahl der Beschäftigten im Bauhauptgewerbe nahm um 2,8 % ab. Das eng angebundene Ausbaugewerbe war etwas weniger betroffen und meldete 4,6 % weniger Umsatz und 1,9 % weniger Beschäftigung. Handwerke für den gewerblichen Bedarf kamen auf 2,3 % weniger Umsatz (-2,4 % Beschäftigte), im Kraftfahrzeuggewerbe waren es -3,5 % (-0,9 % Beschäftigte), im Lebensmittelgewerbe -6,2 % (-4,1 %) und schließlich im Handwerk für den privaten Bedarf -7,9 % Umsatz bei einem Beschäftigungsrückgang um 3,3 %.

Starkes Plus bei Hörgeräteakustikern stabilisiert Gesundheitshandwerk

Den unveränderten Umsätzen im Gesundheitshandwerk standen 3,3 % weniger Personalbestand gegenüber. Für die gleichbleibende Umsatzentwicklung der Gewerbegruppe war das starke Umsatzwachstum um 21,9 % bei den Hörgerätakustikern verantwortlich.

Alle umsatzbezogenen Angaben beziehen sich auf preisbereinigte Werte und den Vergleich mit dem entsprechenden Vorjahresquartal.