Halle/StatLa. Im Jahr 2025 ereigneten sich auf den Straßen Sachsen-Anhalts 8.079 Unfälle mit Personenschaden. Das waren 4,3 % mehr als ein Jahr zuvor, wie das Statistische Landesamt mitteilt. 2025 stiegen die Unfallzahlen innerorts, wo 2/3 der Unfälle mit Personenschaden passierten (66,6 %), um 3,3 % auf 5.381 Unfälle. Außerorts (ohne Autobahnen) ereigneten sich 2.062 Unfälle und somit 6,9 % mehr als im Jahr (1.929) zuvor. Auch die Anzahl der Unfälle auf Autobahnen stieg mit 636 Unfällen mit Personenschaden leicht an (2024: 600 Unfälle).
Der >> aktualisierte Unfallatlas Deutschland mit den Zahlen für 2025 zeigt, auf welchen Straßen in Sachsen-Anhalt es die meisten Verkehrsunfälle mit Personenschaden gab und wo die Unfallschwerpunkte z. B. mit beteiligten Pkw, Krafträdern oder Fußgängerinnen und Fußgängern lagen.
Fahrradfahrende waren an 30,3 % der Unfälle beteiligt
Der Pkw ist mit einem Anteil von mindestens 74,5 % das am häufigsten beteiligte Verkehrsmittel, Fahrradfahrende waren an 30,3 % der Unfälle beteiligt. In 13,2 % der Unfälle waren Krafträder und in 7,1 % der Unfälle Fußgängerinnen und Fußgänger involviert. An einem Unfall können mehrere Verkehrsmittel beteiligt sein.
Aktualisierter Unfallatlas zeigt Unfallschwerpunkte in Sachsen-Anhalt
Als Unfallschwerpunkte mit Fahrradbeteiligung in Sachsen-Anhalt hat das Statistische Landesamt mithilfe des aktualisierten Unfallatlas für das Jahr 2025 u. a. Schwerpunkte in den kreisfreien Städten Dessau-Roßlau und Halle (Saale) identifiziert. Mit 10 Unfällen mit Personenschaden wurde die höchste Unfalldichte in Dessau-Roßlau im Kreisverkehr zwischen Albrechtsstraße und Wolfgangstraße festgestellt. In Halle (Saale) wurden gleich mehrere Unfallschwerpunkte ermittelt. Auf der Ludwig-Wucherer-Straße, der Kröllwitzstraße und der Magdeburger Straße im Bereich Steintor ereigneten sich mindestens 6 Unfälle.