Deutschlandticket trotz Preisanpassung weiterhin attraktiv

Deutschlandticket
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Magdeburg/MID. „Das Deutschlandticket bleibt auch nach seiner Preiserhöhung ein sehr attraktiver ‚Fahrschein‘ für den öffentlichen Personennahverkehr“, sagte Sachsen-Anhalts Verkehrsministerin, Dr. Lydia Hüskens, heute in Magdeburg. Die preisliche Anpassung sei angesichts der deutlich gestiegenen Betriebskosten notwendig. „Das Deutschlandticket ist bereits heute stark rabattiert. Die Kostensteigerungen im ÖPNV können deshalb nicht dauerhaft allein von den Verkehrsunternehmen getragen werden“, betonte sie.

Der Preis für das Deutschlandticket wird zum 1. Januar 2027 angepasst und beträgt für das kommende Jahr 66,80 Euro pro Monat. Der Preis steigt damit um knapp vier Euro.

Besonders hervorzuheben sei, dass der von der Verkehrsministerkonferenz beschlossenen Mechanismus zur Preisbildung des Deutschlandtickets gut funktioniere, sagte die Ministerin. „Steigen die Kosten für den Betrieb des öffentlichen Verkehrs, muss sich dies auch in einer entsprechenden Anpassung des Ticketpreises widerspiegeln. Es braucht damit nicht jedes Jahr eine politische Entscheidung darüber, welcher Preis für das Deutschlandticket angemessen ist. Stattdessen bietet der vereinbarte Index einen nachvollziehbaren und verlässlichen Mechanismus, der die allgemeine Preisentwicklung berücksichtigt“, erläuterte sie.

„Es war nie so einfach, den öffentlichen Nahverkehr bundesweit zu nutzen. Für einen vergleichsweise günstigen monatlichen Preis können Fahrgäste Busse und Bahnen im Nah- und Regionalverkehr in ganz Deutschland nutzen. Das macht das Deutschlandticket auch nach der Preisanpassung zu einem wichtigen und attraktiven Angebot“, hob die Ministerin noch einmal hervor.

Klar müsse aber auch sein, dass der vergleichsweise günstige Preis eine wesentliche Voraussetzung dafür ist, dass das Deutschlandticket von den Fahrgästen weiterhin breit genutzt wird. „Deshalb muss die Balance zwischen einem attraktiven Preis und einer auskömmlichen Finanzierung des ÖPNV gehalten werden“, sagte Lydia Hüskens abschließend.