Stadtschreiber Aron Boks eröffnet den Abend
Halle/PSt. Die Autorenvereinigung PEN Berlin macht im August mit ihrer Gesprächsreihe zum Thema Heimat an 16 Orten in Sachsen-Anhalt Station – von Bernburg bis Wittenberg, mit insgesamt 48 Mitwirkenden aus Wissenschaft, Publizistik, Politik und Zivilgesellschaft. Unter dem Titel „Ist das noch|schon mein Land?“ laden die Veranstalter zu Gesprächen ein, bei denen nicht nur geladene Gäste, sondern ausdrücklich auch das Publikum mitdiskutieren soll (Anmeldung siehe unten). Die Reihe knüpft an frühere Veranstaltungen von PEN Berlin in Ostdeutschland an und will Diskussionsraum jenseits vorgefertigter Positionen schaffen.
Am Montag, 17. August, 19 Uhr, ist die Jüdische Gemeinde Halle, Große Märkerstraße 13, Gastgeberin des Abends. Zu Gast sind der Landes- und Polizeirabbiner von Sachsen-Anhalt, Dr. Daniel Fabian, sowie der Journalist und Buchautor Yassin Musharbash (Die Zeit). Durch das Gespräch führt Christin Bohmann, Chefredakteurin beim Mitteldeutschen Rundfunk. Eröffnet wird der Abend von Aron Boks, dem Stadtschreiber von Halle (Saale). Statt einer klassischen Begrüßung stellt Boks mit einem Spoken-Word-Fragespiel den ersten Kontakt zwischen Bühne und Publikum her.
Inhaltlich kreist der Abend um Fragen, die die gesamte Reihe begleiten: Was bedeutet Heimat heute – zwischen persönlichem Sicherheitsgefühl und politischer Aufladung des Begriffs? Wie verändert sich Zugehörigkeit, wenn Ängste vor gesellschaftlichem Wandel wachsen? Und was macht ein spezifisch ostdeutsches – oder in diesem Fall auch ein jüdisches – Heimatgefühl aus? Der Ort der Veranstaltung, die Jüdische Gemeinde Halle, verleiht diesen Fragen an diesem Abend ein besonderes Gewicht.
Anmeldung
Die Jüdische Gemeinde Halle und PEN Berlin laden alle Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, sich aktiv in die Diskussion einzubringen. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung per E-Mail ist erforderlich unter: kontakt@jghalle.de.