Halle/PSt. Die Stadt hat die Sanierung der Saalepromenade Trotha zwischen Pfarrstraße und dem nördlichen Treppenaufgang zu den Klausbergen beendet. Ab sofort sind damit die Klausberge auch wieder von Trotha aus erreichbar. Als Abschluss der Arbeiten werden derzeit noch die fehlenden der insgesamt elf neuen Bänke sowie die Sitzauflagen für das Mauerwerk montiert.
Die Saalepromenade Trotha wurde in der „Baumaßnahme FHM 94“ seit Jahresbeginn für rund 664.000 Euro grundhaft ausgebaut – vollständig finanziert aus Fluthilfemitteln. Der Uferweg wurde asphaltiert und von einem Läuferband aus Naturstein eingefasst, das historische Sockelmauerwerk an der Pfarrstraße und vor dem Klausberge-Uferweg wurde saniert. Zudem sind seit Frühjahr vier Bäume, 280 Sträucher und 2.200 Stauden neugepflanzt, die sogenannte Fertigstellungspflege erfolgt noch bis November dieses Jahres. Im Zuge der Neugestaltung wurden zudem fünf neue Abfallbehälter an der Promenade montiert. Ebenso ein 25 Quadratmeter großes gepflastertes Labyrinth, das die „BI Gesundes Trotha“ gesponsert hat.
Mit dem grundhaften Ausbau des Promenadenwegs in Trotha hat die Stadt das gesamte Fluthilfe-Uferweg-Projekt rund um das geschichtsträchtige, unter Naturschutz stehende Porphyrgebiet Klausberge am östlichen Saaleufer abgeschlossen. Bereits 2021 erfolgte die Sanierung der südlichen Treppenanlage und des Zugangs zur Jahnhöhle. Die Kosten lagen bei rund 1,2 Mio. Euro. 2024 folgte die Instandsetzung des Uferweges und der Treppenanlagen der Klausberge. Dieser Abschnitt kostete rund 1,1 Mio. Euro.