Halle/RO. Am 27. April wird um 15 Uhr in der Gedenkstätte ROTER OCHSE Halle (Saale) eine Präsentation von Konzepten eines Archivgebäudes für die Stasi-Unterlagen eröffnet.
Wie kann Architektur einem Ort gerecht werden, an dem sich Geschichte, Gewalt und Erneuerung überlagern? Im Rahmen des Masterstudiengangs Architektur entwickelten Studierende der Hochschule Anhalt verschiedene Konzepte für ein Archivgebäude der Stasi-Unterlagen und die räumliche Einbindung der Gedenkstätte ROTER OCHSE Halle (Saale).
Die ausgestellten Arbeiten zeigen architektonische Positionen zwischen Bewahren und Offenlegen, zwischen institutioneller Macht und individueller Ohnmacht.
Entstanden ist diese Ausstellung in Kooperation mit der Hochschule Anhalt und dem Bund Deutscher Architektinnen und Architekten. Hintergrund ist die beabsichtigte Schließung der Justizvollzugsanstalt Halle in den nächsten Jahren.
Vom 27. April bis zum 17. Juli 2026 gibt es Gelegenheit, die Präsentation während der Öffnungszeiten in der Gedenkstätte ROTER OCHSE Halle (Saale) zu sehen.
Der Eintritt ist frei.