Halle/PSt. Anlässlich des nationalen Gedenktags für die Opfer terroristischer Gewalt setzt die Stadt Halle (Saale) am heutigen 11. März 2026 die Fahnen vor dem Ratshof auf halbmast.
Oberbürgermeister Dr. Alexander Vogt: „Am heutigen Gedenktag für die Opfer terroristischer Gewalt erinnern wir an all jene Menschen, die durch Hass, Radikalisierung und Extremismus ihr Leben verloren haben oder Leid erfahren mussten. Ihr Schicksal mahnt uns, wachsam zu bleiben und entschlossen für Demokratie, Freiheit und ein friedliches Miteinander einzustehen. Das antisemitische und rechtsterroristische Attentat vom 9. Oktober 2019 hat die Hallenserinnen und Hallenser tief erschüttert. Die Anschläge auf die Synagoge und einen Imbiss haben uns schmerzhaft vor Augen geführt, wohin Hass, Antisemitismus und Menschenfeindlichkeit führen können. Während des Attentats haben zwei Menschen ihr Leben verloren. Ihr Andenken verpflichtet uns als Stadt zusammenzustehen – als Stadtgesellschafts der Vielfalt, des Respekts und des Zusammenhalts.“
Der nationale Gedenktag am 11. März wurde durch die Bundesregierung 2022 eingeführt. Der Tag knüpft an den Europäischen Gedenktag für die Opfer des Terrorismus an, der nach den Bombenanschlägen in Madrid vom 11. März 2004 ins Leben gerufen wurde. Die Europäische Union gedenkt seit 2005 jährlich an diesem Tag der Betroffenen terroristischer Gräueltaten weltweit.
In Halle (Saale) wird der Gedenktag als Teil der Bildungswochen gegen Rassismus begangen. Vom 14. bis 29. März 2026 werden unter dem Motto „Kein Bock auf Spaltung!“ zahlreiche Veranstaltungen angeboten. Die Stadt Halle (Saale) ist Schirmherrin der Bildungswochen gegen Rassismus.