ZVAD. Aufgrund der winterlichen Witterungsbedingungen kam es am heutigen Tag zwischen 6 Uhr und 13 Uhr auf den Autobahnabschnitten im südlichen Sachsen-Anhalt zu insgesamt 23 Polizeieinsätzen. Dabei handelte es sich sowohl um die Aufnahme von Verkehrsunfällen, als auch um die Absicherung von Gefahrenstellen, die unter anderem durch liegengebliebene Fahrzeuge verursacht wurden.
Auf der Autobahn 9 in Fahrtrichtung München kam es zwischen dem Autobahndreieck Rippachtal und der Anschlussstelle Weißenfels gegen 07.45 Uhr infolge starken Schneefalls zu erheblichen Behinderungen. Mehrere Fahrzeuge mussten abbremsen und teilweise anhalten. Insgesamt vier Lkw-Fahrer, davon zwei im mittleren Fahrstreifen, konnten ihre Fahrt nicht fortsetzen, da sich die Antriebsräder aufgrund der glatten Fahrbahn beim Anfahren dauerhaft durchdrehten. In der Folge bildete sich ein Stau. Der nachfolgende Verkehr wurde kontrolliert an der Gefahrenstelle vorbeigeleitet. Nach dem Befreien der Lkw konnte der Verkehr gegen 10.30 Uhr wieder freigegeben werden.
Auf der Autobahn 38 in Fahrtrichtung Leipzig, vor der Anschlussstelle Eisleben, kippte ein Sattelzug um. Das Fahrzeug blockierte daraufhin alle Fahrstreifen und verlor Dieselkraftstoff, der auf die Fahrbahn gelangte. Der Fahrer des Sattelzuges wurde bei dem Verkehrsunfall verletzt und vor Ort medizinisch versorgt. Der ankommende Verkehr wird derzeit an der Anschlussstelle Allstedt von der Autobahn abgeleitet. Die A38 ist weiterhin voll gesperrt. Angaben zur Dauer der Sperrung können zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht gemacht werden.
Die Polizei appelliert eindringlich an alle Verkehrsteilnehmer, ihre Fahrweise den winterlichen Straßenverhältnissen anzupassen. Insbesondere wird dazu aufgefordert, die Geschwindigkeit zu reduzieren, den Sicherheitsabstand zu vergrößern und nicht zwingend notwendige Fahrten nach Möglichkeit zu verschieben.