Berlin. BR. Die Bundesregierung plant, das Wohngeld zum 1. Januar 2027 abzusenken. Um das Wirtschaftswachstum anzukurbeln und die Resilienz Deutschlands zu stärken, müssten der Bundeshaushalt konsolidiert und Einsparungen vorgenommen werden, erklärt sie im Gesetzentwurf.
Der Gesetzentwurf sieht vor, die bislang eingeplante Erhöhung des Wohngeldes auszusetzen, die Heizkostenkomponente zu halbieren und die Berechnungsformel für das Wohngeld zu verändern.
Die Bundesländer kritisieren das geplante Aussetzen der Wohngeldfortschreibung und das Absenken der Heizkostenkomponente. Damit würden Haushalte mit wenig Einkommen geschwächt. Außerdem bestehe die Gefahr, dass mehr Haushalte auf Grundsicherung und Sozialhilfe angewiesen seien. Der Bundesrat warnt davor, dass Einsparungen beim Wohngeld daher zu höheren Kosten für die Kommunen in den sozialen Sicherungssystemen führen könnten.