Zahl der Ausbildungsabbrüche in Sachsen-Anhalt im Jahr 2025 gesunken

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Im Jahr 2025 wurden in Sachsen-Anhalt insgesamt 3.783 Ausbildungsverhältnisse vorzeitig aufgelöst, wie das Statistische Landesamt mit Blick auf den Beginn des neuen Ausbildungsjahres mitteilt. Während die Zahl der Auszubildenden gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert blieb, sank die Zahl der Ausbildungsabbrüche um 5 %.

Die meisten vorzeitigen Vertragslösungen wurden in der Landeshauptstadt Magdeburg registriert (498). Gleichzeitig gab es dort mit 3.507 auch die meisten Auszubildenden.

67 % der vorzeitigen Vertragslösungen entfielen auf Männer (2.526) und entsprachen damit in etwa ihrem Anteil an allen Auszubildenden (69 %). Insgesamt wurden 459 Verträge von ausländischen Auszubildenden gelöst. Das waren 12 % aller Vertragslösungen, obwohl ihr Anteil an allen Auszubildenden lediglich 9 % betrug.

Die meisten Ausbildungsabbrüche gab es in den größten Ausbildungsbereichen Industrie und Handel (2.301 Vertragslösungen bei 15.573 Auszubildenden) sowie Handwerk (1.095 bei 7.035). Im öffentlichen Dienst fiel die Abbruchquote dagegen vergleichsweise niedrig aus: Auf den Bereich entfielen 5 % aller Auszubildenden, aber nur 1 % der Vertragslösungen.

Im Jahr 2025 bestanden in Sachsen-Anhalt insgesamt 26.496 Ausbildungsverträge. Davon entfielen 8.241 auf Frauen und 18.255 auf Männer. 2.472 Auszubildende hatten eine ausländische Staatsangehörigkeit. Im Vorjahr lag die Zahl der Auszubildenden bei 26.484, die der vorzeitig gelösten Ausbildungsverträge bei 3.969.

Angaben: Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt.