Kinderschutz in Sachsen-Anhalt stärken: Ministerin Zieschang im Dialog an der Universitätsmedizin Halle

Ministerin Dr. Zieschang (unten mittig) mit dem Kinderschutz-Team der Universitätsmedizin Halle sowie Vertretenden von Polizei, Justiz und ASD Halle. Foto: Universitätsmedizin Halle.

Halle/UMH. Über das Thema Kinderschutz informierte sich Sachsen-Anhalts Innenministerin Dr. Tamara Zieschang (CDU) bei ihrem Besuch der Universitätsmedizin Halle am 16. April 2026. Expert:innen aus der Kinder- und Jugend- sowie Rechtsmedizin des Klinikums berichteten über ihre Arbeit in der Kinderschutzambulanz und tauschten sich mit der Ministerin und Vertreter:innen von Polizei und Justiz über den Status quo des Kinderschutzes in Halle (Saale) und mögliche zukünftige Entwicklungen aus.

Die Kinderschutzambulanz der Universitätsmedizin Halle, 2006 unter dem Namen „Kinderschutzgruppe“ gestartet, versorgt und betreut Kinder und Jugendliche seit 20 Jahren stationär und ambulant bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung. Expert:innen aus den Fachbereichen Kindermedizin, Kinderchirurgie, Rechtsmedizin, Gynäkologie, Augenheilkunde, Kinderradiologie, Psychotherapie, Sozialdienst und Pflege führen in allen Verdachtsfällen eine umfangreiche Diagnostik und medizinische Behandlung der Patient:innen durch. Neben der Erstversorgung stehen die Planung und Umsetzung von therapeutischen Angeboten, die Beratung in Akutsituationen sowie die Vermittlung von Hilfsangeboten im Fokus.

Im Austausch mit Ministerin Dr. Tamara Zieschang betonten alle Beteiligten die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Universitätsklinikum, dem Allgemeinen Sozialen Dienst der Stadt Halle (ASD) sowie Polizei und Justiz, die in zukünftigen gemeinsamen Projekten ausgebaut werden soll.