Sachsen-Anhalt knackt erstmals die 9.000er-Marke
Halle/LVwA. Der Lesesommer in Sachsen-Anhalt schreibt ein neues Kapitel seiner Erfolgsgeschichte: 9.082 Kinder und Jugendliche haben in diesem Jahr an der landesweiten Aktion teilgenommen. Damit wurde nicht nur der bisherige Rekord aus dem Vorjahr deutlich übertroffen, sondern auch das selbst gesteckte Ziel erreicht. Gegenüber 2025 mit 7.884 Teilnehmenden konnten noch einmal 1.198 junge Leserinnen und Leser mehr für Bücher und Geschichten begeistert werden.
„Wer vor einigen Jahren gesagt hätte, dass wir einmal mehr als 9.000 Kinder und Jugendliche für den Lesesommer begeistern können, den hätten viele wahrscheinlich für einen großen Optimisten gehalten. Heute ist genau das Realität. Dieser Rekord zeigt, dass Lesen in Sachsen-Anhalt lebt und begeistert. Er gehört den Kindern und Jugendlichen, ihren Familien, unseren Bibliotheken und allen Partnern, die den Lesesommer Jahr für Jahr mit Leben füllen. Alle sagen, Kinder lesen weniger. Sachsen-Anhalt beweist gerade das Gegenteil“, freut sich LVwA-Präsident Thomas Pleye.
Mehr als 9.000 gute Gründe fürs Lesen
Was vor 17 Jahren als Leseförderprojekt begann, ist heute eine der größten Sommeraktionen für Kinder und Jugendliche in Sachsen-Anhalt. Der neue Teilnehmerrekord zeigt eindrucksvoll: Lesen hat nichts von seiner Faszination verloren.
„9.082 Teilnehmende sind eine beeindruckende Zahl und ein starkes Signal für die Bedeutung von Lesen und Bibliotheken in unserem Land. Dass wir unseren Rekord aus dem Vorjahr noch einmal deutlich steigern konnten, erfüllt uns mit großer Freude. Dieser Erfolg gehört vor allem den Kindern und Jugendlichen, die mit Begeisterung gelesen haben, und den Bibliotheken, die den Lesesommer jedes Jahr mit außergewöhnlichem Engagement möglich machen“, so Pleye weiter.
Ein weiterer Rekord: 63 Bibliotheken als Motor des Erfolges
Einen entscheidenden Anteil am Erfolg des Lesesommers haben die 63 teilnehmenden Bibliotheken im ganzen Land. Auch hier können wir einen Rekord verzeichnen, im vergangenen Jahr waren es 58 Bibliotheken, die sich beteiligt hatten. Mit Lesenächten, Kreativaktionen, Quizformaten, Wettbewerben und einer großen Auswahl an aktueller Kinder- und Jugendliteratur haben sie die Sommerferien erneut in ein Lesefest verwandelt.
Die Bibliotheken sind längst weit mehr als Ausleihstellen für Bücher. Sie sind Begegnungsorte, Erlebnisräume und wichtige Partner für Bildung und kulturelle Teilhabe.
Auch digital ein voller Erfolg – Von Peter Maffay über Hanni & Nanni bis Bennet Wiegert: Prominente machen Lust aufs Lesen
Erstmals wurde der Lesesommer in diesem Jahr von einer landesweiten Social-Media-Kampagne begleitet. Zahlreiche prominente Unterstützerinnen und Unterstützer riefen Kinder und Jugendliche dazu auf, in den Sommerferien zu Büchern zu greifen und ihre Freude am Lesen zu teilen. Mit dabei waren unter anderem Peter Maffay und Hendrikje Ballsmeyer, SCM-Erfolgstrainer Bennet Wiegert, die Darstellerinnen des Kinofilms „Hanni und Nanni – Mehr als beste Freunde“, Bildungsminister Riedel, unsere Erstliga-Handballerinnen Wildcats sowie weitere Persönlichkeiten aus Sport, Kultur und Medien.
In kurzen Videos und Beiträgen berichteten sie über ihre eigenen Leseerfahrungen und warben für die Botschaft des Lesesommers: Lesen eröffnet neue Welten, macht neugierig und erweitert Horizonte. Die große Resonanz auf die Kampagne zeigte, dass Leseförderung heute erfolgreich klassische Bibliotheksarbeit mit digitalen Kommunikationswegen verbinden kann.
Leseförderung, die wirkt
Der neue Rekord ist mehr als eine beeindruckende Zahl. Er steht für Tausende gelesene Bücher, neu entdeckte Lieblingsgeschichten und Kinder, die ihre Lesekompetenz gestärkt haben. Damit leistet der Lesesommer einen wichtigen Beitrag zu Bildung, Chancengleichheit und persönlicher Entwicklung.
Der Erfolg des Jahres 2026 zeigt: Wenn Bibliotheken, Schulen, Familien und viele engagierte Partner an einem Strang ziehen, kann Lesen begeistern wie nie zuvor.
Rekord erreicht. Ziel übertroffen. Leselust geweckt.
Mit 9.082 Teilnehmenden endet der Lesesommer 2026 als erfolgreichster in der Geschichte der Aktion und setzt ein starkes Zeichen für die Zukunft des Lesens in Sachsen-Anhalt.