Erwerbstätigkeit in Sachsen-Anhalt im 4. Quartal 2025 gegenüber Vorjahr gesunken

Kraftwerk
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Halle/StatLa. Im 4. Quartal 2025 hatten 987,3 Tsd. Erwerbstätige ihren Arbeitsort in Sachsen-Anhalt, das waren 0,6 % weniger als im Vorjahresquartal. Wie das Statistische Landesamt nach neuesten vorläufigen Berechnungen des Arbeitskreises „Erwerbstätigenrechnung der Länder“ mitteilt, war dieser Rückgang insbesondere auf die Abnahme der Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten zurückzuführen.

Gegenüber dem 4. Quartal 2024 nahm die Erwerbstätigenzahl in Sachsen-Anhalt insgesamt um 6,1 Tsd. Personen ab. Dazu trug maßgeblich der weiterhin anhaltende Rückgang im Produzierenden Gewerbe (-5,2 Tsd. Personen) bei. Auch in der Land- und Forstwirtschaft, Fischerei (-0,2 Tsd. Personen) und im Dienstleistungsbereich insgesamt (-0,7 Tsd. Personen) war die Zahl rückläufig. Innerhalb des Dienstleistungsbereiches konnte nur der Bereich Öffentliche und sonstige Dienstleistungen, Erziehung, Gesundheit; Private Haushalte (+4,1 Tsd. Personen) einen Anstieg erreichen.

Im Vergleich zum 3. Quartal 2025 nahm die Zahl der Erwerbstätigen saisonbedingt um 1,5 Tsd. Personen (+0,2 %) zu. Dabei erfolgte der Anstieg nur in den Dienstleistungsbereichen (+2,8 Tsd. Personen), darunter fast ausschließlich im Bereich Öffentliche und sonstige Dienstleistungen, Erziehung, Gesundheit; Private Haushalte (+3,2 Tsd. Personen). In der Land- und Forstwirtschaft, Fischerei (-0,6 Tsd. Personen) und im Produzierenden Gewerbe (-0,7 Tsd. Personen) gab es dagegen einen Rückgang.

In Deutschland stieg die Erwerbstätigenzahl im 4. Quartal 2025 gegenüber dem Vorquartal um 132,0 Tsd. Personen (+0,3 %). Im Vergleich zum Vorjahr war jedoch erneut ein leichter Rückgang zu verzeichnen. Die Erwerbstätigenzahl sank gegenüber dem 4. Quartal 2024 um insgesamt 58,0 Tsd. Personen (-0,1 %) auf 46 136,0 Tsd. Personen (Westdeutschland ohne Berlin: -0,0 %, Ostdeutschland ohne Berlin: -0,7 %). Die Spannweite der Veränderungsraten gegenüber dem Vorjahresquartal reichte von -1,2 % in Thüringen bis +0,6 % in Hamburg.