Richtfest für Neubau „Haus 12/13“ der Universitätsmedizin Halle

Der Rohbau steht: (v. li.) Alexander Beblacz, Michael Richter, PD Dr. Matthias Janda, Sven Schulze, Prof. Dr. Armin Willingmann. Foto: Universitätsklinikum Halle.

Halle/UMH. Die Universitätsmedizin Halle hat am 13. Mai 2026in Anwesenheit von Ministerpräsident Sven Schulze, Wissenschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann sowie Finanzminister Michael Richter das Richtfest für den Neubau „Haus 12/13“ gefeiert. Weniger als zwei Jahre nach der Grundsteinlegung ist der Rohbau des neuen Gebäudekomplexes abgeschlossen, der eine neue klinische Mitte am Hauptstandort des Universitätsklinikums Halle (Saale) schaffen wird. Das Land Sachsen-Anhalt finanziert das Bauvorhaben mit rund 180 Millionen Euro, die Fertigstellung ist für 2028 geplant.

Der siebengeschossige Gebäudekomplex mit zwei zusätzlichen unterirdischen Geschossen bietet auf rund 11.400 Quadratmetern Nutzfläche Raum für wichtige medizinische Kernfunktionen: Intensivstation und Intermediate-Care-Einheiten, Radiologie, Endoskopie, Sonografie und Herzkatheter sowie Dialyse, Geburtshilfe, Orthopädie, Unfall- und Wiederherstellungschirurgie, außerdem mehrere Allgemeinpflegestationen und eine Wahlleistungsstation. Insgesamt entstehen 246 Betten. Der Neubau wird über interne Verbindungsgänge mit den benachbarten Gebäudeteilen verbunden. Dadurch können Behandlungsbereiche zusammengeführt und Wege für Patient:innen sowie Mitarbeitende kürzer gestaltet werden.

Die konkreten Planungen für den Neubau „Haus 12/13“ begannen im Januar 2020, die Grundsteinlegung erfolgte im Juli 2024. Das Land Sachsen-Anhalt finanziert das Bauvorhaben im Rahmen des Zukunftskonzepts Universitätsmedizin 2030.