Halle/PSt. Die Stadt Halle (Saale) informiert offiziell über den aktuellen Stand der Schulplatzvergabe für die 5. Klassen an weiterführenden Schulen im Schuljahr 2026/2027. Die Stadt Halle (Saale) hat alle über die Grundschulen eingereichten Schullaufbahnerklärungen ausgewertet.
Anmeldeverfahren
Die Aufnahmeverfahren erfolgten parallel für drei Schularten im Gebiet der Stadt Halle (Saale):
- Öffentliche kommunale Schulen
- Schulen mit inhaltlichen Schwerpunkten
- Schulen in freier Trägerschaft.
Die Anmeldung zur Aufnahme für die Schulen in freier Trägerschaft oder mit inhaltlichem Schwerpunkt wird direkt an der jeweiligen gewünschten Schule vorgenommen. Die Vergabe der Plätze erfolgt dort eigenverantwortlich, die Eltern werden durch die Schulen informiert.
Nach aktuellem Stand (Stichtag 26. Februar 2026) werden insgesamt 2.095 Schülerinnen und Schüler für einen Platz an einer weiterführenden Schule im Stadtgebiet berücksichtigt. Momentan finden sich in der Regel alle zu versorgenden Schüler in den kommunalen Schulen wieder, da Eltern parallel an mehreren Aufnahmeverfahren teilnehmen.
Auch im diesjährigen Anwahlverfahren entschieden sich Eltern vorrangig für die Schulform Gymnasium (872 Erstwünsche, davon kommunal: 821) und Gesamtschule (794 Erstwünsche, davon kommunal: 757). Bei den Gesamtschulen wurde vor allem die Variante der integrierten Gesamtschule angewählt (644, davon kommunal: 607).
Katharina Brederlow, Beigeordnete für Bildung und Soziales: „Wir wissen, wie wichtig die Entscheidung für eine weiterführende Schule für Familien ist. Umso erfreulicher ist es, dass wir bereits rund 1.617 Schülerinnen und Schülern einen Platz an ihrer Wunschschule zuweisen konnten. Insgesamt möchten etwa 2.095 Kinder einen Platz in einer 5. Klasse in Halle (Saale) erhalten. Für alle angemeldeten Schülerinnen und Schüler wird es ein verlässliches schulisches Angebot geben. Die Stadt Halle (Saale) sorgt dafür, dass niemand ohne Schulplatz bleibt. Dort, wo Eltern mehrere Optionen haben, bitten wir um eine rasche Rückmeldung. Das hilft uns, die noch offenen Plätze zügig und bestmöglich zu vergeben. Unser Ziel ist es, für alle Familien schnell Klarheit zu schaffen und das Aufnahmeverfahren verantwortungsvoll, transparent und mit Augenmaß abzuschließen.“
Aufnahme- und Losverfahren
Bei mehreren Schulen übersteigt die Zahl der Erstwünsche die vorhandenen Kapazitäten. Daher wurde Anfang März 2026 an folgenden Schulen ein Losverfahren durchgeführt:
- Lyonel-Feininger-Gymnasium
- Gymnasium Südstadt
- Giebichenstein-Gymnasium „Thomas Müntzer“ und
- Christian-Wolff-Gymnasium
- Integrierten Gesamtschule Am Planetarium
- IGS Steintor/Hutten
- KGS „Wilhelm von Humboldt“ – Sekundarschulzweig.
Schüler, die bei der Auslosung keinen Platz an ihrer Wunschschule erhalten, werden auf eine „Nachrückerliste“ gesetzt, die bis zum 31. Juli 2026 gültig bleibt.
Gleichzeitig erhalten sie ein alternatives Schulplatzangebot. Falls die Anzahl der Alternativwünsche ebenfalls die verfügbaren Plätze übersteigt, kann auch hier ein Losverfahren notwendig sein.
Information für Eltern
Alle Eltern erhalten ab der 11. Kalenderwoche (9. bis 13. März 2026) eine schriftliche Mitteilung zum Stand des Aufnahmeverfahrens. Eltern, die bis zum 16. März 2026 keine Information erhalten haben, werden gebeten, sich per E-Mail an schulverwaltung@halle.de zu wenden.
Eltern müssen den zugewiesenen Schulplatz bestätigen oder eine alternative Schulwahl treffen.
Auch Bewerber an Schulen in freier Trägerschaft und Schulen mit inhaltlichen Schwerpunkten sollen nach der Terminplanung des Ministeriums für Bildung bis zum spätestens zum 16. März 2026 eine Rückmeldung von der jeweiligen Schule erhalten. Die Schulen in freier Trägerschaft informieren die Stadtverwaltung am 13. März 2026 über die aufgenommenen Schülerinnen und Schüler, Schulen mit inhaltlichen Schwerpunkten melden ihre Aufnahmeentscheidungen spätestens am 24. April 2026. Dadurch können doppelte Anmeldungen aufgelöst und freiwerdende Plätze im Nachrückverfahren vergeben werden.
Die Stadt Halle (Saale) bittet Eltern darum, alle Entscheidungen zeitnah zu treffen und fristgerecht zurückzumelden, um eine reibungslose Schulplatzvergabe für alle Schüler im Stadtgebiet zu gewährleisten.
Eltern, die einen Platz an einer Schule in freier Trägerschaft bzw. einer Schule mit inhaltlichem Schwerpunkt annehmen, können dies proaktiv gegenüber der Stadtverwaltung unter schulverwaltung@halle.de rückmelden. Die dann freiwerdenden kommunalen Schulplätze können nachrückenden Schülern zur Verfügung gestellt werden.