Saale Bulls: Erste Vertragsverlängerungen zur Saisonabschlussfeier

Saale Bulls
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Halle/SB. Fast schon traditionell verkündeten die Saale Bulls auf ihrer Saisonabschlussfeier am Samstag die ersten Vertragsverlängerungen mit Spielern aus dem aktuellen Kader. Ebenso einer Tradition folgend unterzeichneten drei Akteure im Rahmen dieses Events ihre Arbeitspapiere live vor den zahlreichen Fans. Durch diese symbolische Geste steht nunmehr offiziell fest, dass die Stürmer Adam Domogalla und Robin Palka sowie Defender Vojtech Suchomer auch in der Saison 2026/27 für die Saale Bulls auflaufen werden.

Somit geht Adam Domogalla in seine vierte Spielzeit bei den Saale Bulls. Im November 2023 nach Halle gekommen, gehört der 32-jährige Angreifer nach wie vor zu den konstantesten Scorern im Team: mit 118 Punkten in 119 Pflichtspielen erzielt er noch immer einen Schnitt von einem Zähler pro Partie. Auch im statistischen Detail bleibt alles wie gehabt – er glänzt doppelt so oft als Vorbereiter, als dass er selbst den Puck im Netz versenkt, was seine Mentalität unterstreicht, immer im Sinne des Teams zu agieren und sich selbst nicht zu wichtig zu nehmen. Teamintern beendete Adam (1,0) die abgelaufene Saison auf Platz drei in der Scorerwertung, nur knapp hinter den beiden Importspielern Wilenius (1,3) und Biezais (1,3). Als Thomas Merl kurz vor dem Ende der OLN-Hauptrunde verletzungsbedingt ausfiel, übernahm Adam Verantwortung und trug ab sofort das ‚C‘ auf der Brust und auch in dieser Funktion machte er ‚eine gute Figur‘.

Auch Robin Palka bleibt ein Bulle. Palka wechselte zur Saison 2025/26 an die Saale und wurde den Erwartungen der sportlichen Leitung mehr als gerecht. Besonders sein Torinstinkt (den man nicht erlernen kann) zeichnete ihn aus. Ebenso wie Domogalla erzielte auch Robin einen Zähler pro Partie (45 Spiele, 24 Tore, 22 Assists) – mit einem Unterschied: er schoss nahezu die gleiche Anzahl an Toren, wie er selbige vorbereitete. Mit der teamintern besten Toreffizienz (21,1) avancierte Robin zu einem zuverlässigen Topscorer, der bei nur 0,3 Strafminuten pro Spiel zudem als sehr fairer Spieler auffiel.

Als Dritter im Bunde durfte auch Vojtech Suchomer am Samstag seine neuen Arbeitspapiere unterschreiben. Vojto gilt nach wie vor als kompromissloser Aufräumer vor dem eigenen Tor, er ist ein Spieler, den man lieber in den eigenen Reihen hat als im gegnerischen Team. In seiner persönlichen Bulls-Statistik finden sich bei 240 Pflichtspielen insgesamt 51 Scorerpunkte (7 Tore, 44 Assists) sowie 370 Strafminuten, wobei auffallend ist, dass er in der abgelaufenen Spielzeit mit nur 41 Minuten die vergleichsweise kürzeste Zeit in der Kühlbox zugebracht hat.