Halle/StatLa. Die vierteljährlich auskunftspflichtigen Betriebe des Ausbaugewerbes (Bauinstallation und sonstiges Ausbaugewerbe) Sachsen-Anhalts erzielten 2025 einen ausbaugewerblichen Umsatz in Höhe von 1.910,9 Mio. Euro, wie das Statistische Landesamt mitteilt. Damit lag dieser um 151,8 Mio. Euro bzw. 8,6 % höher als 2024. In die aktuelle Berichterstattung waren im Jahresschnitt 293 Betriebe einbezogen.
Der durchschnittliche ausbaugewerbliche Umsatz je Betrieb wuchs im Wirtschaftssektor insgesamt um 3,1 % auf aktuell 6,5 Mio. Euro. In Bereich der Bauinstallation wurde durch den Wirtschaftszweig Elektroinstallation 93,3 Mio. Euro (+13,8 %) und durch den Wirtschaftszweig Klempnerei, Gas-, Wasser-, Heizungs- und Lüftungsinstallation 17,6 Mio. Euro (+3,1 %) mehr Umsatz als im Vorjahr erarbeitet, rund 71,2 % aller ausbaugewerblichen Umsätze wurden in diesen Bereichen erzielt. Im sonstigen Ausbau stiegen die Umsätze insgesamt um 15,3 Mio. Euro (+5,1 %).
In den ausbaugewerblichen Betrieben mit 20 und mehr tätigen Personen und Sitz in Sachsen-Anhalt waren Ende Dezember 2025 mit 12.261 Beschäftigten mehr Menschen im Wirtschaftssektor beschäftigt als im vergleichbaren Zeitraum 2024 (+4,4 %). Der aktuelle Personalstamm im Ausbaugewerbe erbrachte 2025 ein Arbeitspensum von insgesamt 15,7 Mio. Arbeitsstunden und erhielt dafür Entgelte in Höhe von 499,4 Mio. Euro (-5,1 % bzw. +7,9 %).
Nach regionaler Betrachtung auf Ebene der Kreise ergab sich für die Landeshauptstadt Magdeburg der größte Umsatzanteil mit 344,2 Mio. Euro bzw. 18,0 %, gefolgt von der kreisfreien Stadt Halle (Saale) mit 296,8 Mio. Euro bzw. 15,5 %. Für die restlichen 11 Landkreise sowie der kreisfreien Stadt Dessau-Roßlau errechneten sich entsprechende aktuelle Umsatzanteile zwischen 1,9 % für den Altmarkkreis Salzwedel und 13,3 % für den Saalekreis. Der durchschnittliche Umsatz je Betrieb bezifferte sich mit 9,3 Mio. Euro für die Wirtschaftseinheiten aus dem Burgenlandkreis und dem Landkreis Stendal sowie mit 7,1 Mio. Euro für die Betriebe aus dem Saalekreis am höchsten.
Bei den befragten Betrieben handelt es sich um Betriebe von Unternehmen mit im Allgemeinen 20 und mehr tätigen Personen.