Halle/BPol. Am Donnerstag, 20. Mai 2026, wurde die Bundespolizei um 11.37 Uhr über eine Körperverletzung im Hauptbahnhof Halle (Saale) informiert. Eine verständigte Streife begab sich umgehend in Richtung des Ereignisortes im Bereich des Westausganges.
Nach bisherigen Erkenntnissen nahm der 34-Jährige zuvor einen Standaschenbecher und warf diesen in Richtung einer männlichen Person. Anschließend ging er weiter auf den 23-Jährigen zu und begann auf ihn einzuschlagen. Hierbei traf er den Deutschen mehrfach, drängte ihn in eine Ecke, um ihn weiter schlagen zu können. Zwei unbeteiligte Personen nahmen die Situation wahr und halfen dem am Boden Liegenden. Ein junger Mann trennte den Beschuldigten und den Geschädigten voneinander.
Der Tatverdächtige konnte durch die Einsatzkräfte erfolgreich gestellt und den strafprozessualen Maßnahmen zugeführt werden. Der 34-Jährige eritreische Staatsangehörige erhielt neben seiner Strafanzeige wegen gefährlicher Körperverletzung eine weitere wegen Unterschlagung. Die Beamten stellten bei ihm einen Schwerbehindertenausweis und eine Bezahlkarte, welche nicht auf seine Person ausgestellt waren, fest und im Weiteren sicher.