Polizeimeldungen vom Samstag, 12.09.2026

Aktuell Polizei
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Polizeirevier Halle (Saale)

Zwei Frauen greifen Polizeibeamte an
Am Freitag kam es gegen 21.20 Uhr im Bereich der Zufahrt in der Julius-Kühn-Straße zu einem Polizeieinsatz. Nach den bisherigen Erkenntnissen schlug eine 29-jährige Frau auf eine 35-Jährige ein. Im Rahmen der anschließenden Identitätsfeststellung verhielten sich beide Frauen gegenüber den eingesetzten Polizeibeamten aggressiv und drohten zunächst mit dem Einsatz von Reizstoff. Im weiteren Verlauf setzte die 29-Jährige Deutsche ein Tierabwehrspray gegen die Einsatzkräfte ein.

Als die Frau zu Boden gebracht werden sollte, setzte auch die 35-jährige moldauische Staatsangehörige ein Tierabwehrspray gegen die Beamten ein. Bei der anschließenden nötigen Fesselung biss die 29-Jährige einem Polizeibeamten in den Arm. Zudem beleidigten beide Frauen die Einsatzkräfte. Eine Polizeibeamtin erlitt eine Augenreizung. Ein Polizeibeamter erlitt eine Bissverletzung am Arm sowie eine Augenreizung. Die beide Beamten wurden ambulant behandelt und blieben dienstfähig.

Die Polizei stellte zwei Tierabwehrsprays sicher und leitete mehrere Strafverfahren ein, unter anderem wegen des Verdachts der Körperverletzung, des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und der Beleidigung. Beide Frauen wurden anschließend, getrennt voneinander, in einer Fachklinik untergebracht.

Mann in Parkstraße angegriffen
Am Freitag, 17.20 Uhr, wurde ein 22-jähriger syrischer Staatsangehöriger in der Parkstraße von mehreren bislang unbekannten Personen angegriffen. Nach Angaben des Geschädigten griffen ihn drei Personen unvermittelt an und schlugen mehrfach ins Gesicht. Anschließend setzte einer der Angreifer Pfefferspray ein. Der 22-Jährige erlitt dadurch eine Augenreizung.

Beim Eintreffen der Polizei versuchten sich zwei Personen, den polizeilichen Maßnahmen zu entziehen. Nach kurzer Nacheile konnten sie zu Fuß gestellt werden. Im weiteren Verlauf wurden drei Personen festgestellt, die sich während der Auseinandersetzung vor Ort befunden haben sollen. Da die Angaben zu den Tatverdächtigen vor Ort nicht weiter konkretisiert werden konnten, wurden die angetroffenen Personen zunächst als Zeugen geführt. Die Ermittlungen zu dem genauen Tatgeschehen und zu den bislang noch unbekannten Angreifern dauern an. Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

Auseinandersetzung im Heidering
Am Freitag, gegen 21.20 Uhr, kam es im Heidering zu einer körperlichen Auseinandersetzung, bei der ein 41-jähriger deutscher Staatsangehöriger verletzt wurde. Nach den bisherigen Erkenntnissen näherten sich fünf bislang unbekannte Personen einer Personengruppe vor einem Wohnhaus. Ein unbekannter Tatverdächtiger schlug dem 41-Jährigen gegen den Oberkörper. Eine Zeugin, die dazwischengehen wollte, wurde ebenfalls geschlagen und stürzte dadurch eine Treppe hinunter. Nach eigenen Angaben war sie dabei kurzzeitig bewusstlos. Im weiteren Verlauf setzte ein zweiter Tatverdächtiger Pfefferspray in Richtung des 41-Jährigen ein. Dieser erlitt dadurch eine starke Augenreizung, lehnte jedoch eine medizinische Behandlung durch den Rettungsdienst ab.

Nach Angaben der Zeugen sollen zwei der fünf Personen namentlich bekannt sein. Zwischen diesen Beteiligten hatte es bereits zuvor Auseinandersetzungen gegeben. Die Polizei hat Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung aufgenommen. Der genaue Tatablauf bleibt Gegenstand der weiteren Ermittlungen.

Mann nach Schuhdiebstahl angegriffen
In der Nacht zu Samstag kam es gegen 0.05 Uhr im Zusammenhang mit einer Feier in der Berliner Straße zu einer körperlichen Auseinandersetzung. Ein 44-jähriger deutscher Staatsangehöriger blieb dabei unverletzt. Nach bisherigen Erkenntnissen stellte der Mann fest, dass seine im Hausflur abgestellten Schuhe entwendet worden waren. Er verfolgte daraufhin einen Tatverdächtigen und sprach ihn auf den Diebstahl an. Während sich der Tatverdächtige offenbar auf eine körperliche Auseinandersetzung vorbereitete, sprang ein zweiter Tatverdächtiger den Geschädigten an, wodurch dieser zu Boden stürzte. Anschließend schlug der erste Tatverdächtige dem 44-Jährigen mit der Faust ins Gesicht. Nachdem sich eine Zeugin zwischen die Beteiligten gestellt hatte, flohen beide Tatverdächtigen in Richtung der Berliner Brücke. Die zuvor entwendeten Schuhe wurden am Tatort zurückgelassen. Ein Ermittlungsverfahren ist eingeleitet. Zeugen der Tat werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

Fahrzeugführer mit Atemalkohol festgestellt
Am Samstag, gegen 03.30 Uhr, kontrollierten Polizeibeamte in der Elsa-Brändström-Straße einen Pkw, dessen Fahrer bei einer Rotlichtphase an der Kreuzung Huttenstraße trotz Umschaltens der Lichtzeichenanlage auf Grün zunächst nicht weiterfuhr. Bei der anschließenden Verkehrskontrolle stellten die Beamten Atemalkoholgeruch bei dem Fahrzeugführer fest. Im Rahmen weiterer polizeilicher Maßnahmen wurde eine beweissichere Atemalkoholmessung durchgeführt. Dem Fahrzeugführer wurde die Weiterfahrt untersagt. Gegen ihn wurde daraufhin ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

Polizeirevier Saalekreis

Verfassungswidrige Parolen
Am Freitagmittag, 12.35 Uhr, wurde die Polizei in die Bergstraße nach Landsberg gerufen. Dort soll ein 17-jähriger deutscher Jugendlicher auf eine unmittelbar angrenzende Bushaltestelle geklettert sein und den sogenannten Hitlergruß gezeigt haben. Zudem soll er die Worte „Heil Hitler” gerufen und mit einer Geste einen sogenannten „Hitlerbart” dargestellt haben.

Die eingesetzten Polizeibeamten konnten den Jugendlichen im Rahmen der Sachverhaltsaufnahme im Nahbereich antreffen. Gegen den Jugendlichen wird nun wegen des Verdachts der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ermittelt.

Lagerhalle in Landsberg-Queis in Vollbrand
Am Freitag geriet gegen 11.15 Uhr eine etwa 600 Quadratmeter große Lagerhalle auf einem Firmengelände in Landsberg, Ortsteil Queis, in Vollbrand.

Die örtliche Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf angrenzende Gebäude sowie eine Dieselzapfanlage verhindern. Nach ersten Erkenntnissen befanden sich mehrere Fahrzeuge und Arbeitsgeräte in der Halle. Der entstandene Sachschaden wird derzeit auf etwa 500.000 Euro geschätzt.

Eine abschließende Bewertung der Brandursache steht noch aus. Ein technischer Defekt wird derzeit nicht ausgeschlossen.

Die Polizei beschlagnahmte den Brandort und führte eine erste Spurensicherung sowie eine fotografische Dokumentation durch. Die Brandursachenermittlung ist für die kommende Woche vorgesehen. Bei den Löscharbeiten waren 49 Kameraden der örtlichen Feuerwehren sowie acht Einsatzkräfte des THW beteiligt.

Autofahrerin kollidiert mit Baum und Mülleimer 
Am Samstag, gegen 2.05 Uhr, kam eine Autofahrerin im Obhäuser Weg in Querfurt von der Fahrbahn ab und kollidierte auf einem Fußweg mit einem Baum. Dabei entstand Sachschaden. Beim anschließenden Wendemanöver habe sie zudem einen Mülleimer touchiert. Bei der Unfallaufnahme stellten die Polizeibeamten fest, dass sie unter Alkohol- und Medikamenteneinfluss stand. Die Polizei veranlasste eine Blutentnahme, stellte den Führerschein sicher und untersagte der 74-jährigen Deutschen die Weiterfahrt. Anschließend entließen die Beamten die Frau aus den Maßnahmen.

Brände an Schule und Kita
Am Samstagmorgen kam es in Merseburg innerhalb kurzer Zeit zu zwei Bränden an einer Grundschule und einer Kindertagesstätte. Gegen 3.10 Uhr geriet an der Grundschule „Joliot Curie“ in der Von-Harnack-Straße eine an der Gebäudefassade abgestellte Mülltonne in Brand. Dabei wurden die Fassade und ein abgestelltes Fahrzeug durch Feuer und Ruß beschädigt.

Gegen 3.25 Uhr brannte eine weitere Mülltonne an der Fassade der Kindertagesstätte „Anne Frank“ in der Goethestraße. Auch hier entstanden Schäden an der Fassade.

Nach ersten Erkenntnissen habe in beiden Fällen ein vermummter Täter die Mülltonnen an die Gebäudefassaden geschoben und in Brand gesetzt. Zeugen hätten den Täter beobachtet und teilweise verfolgt. Die Polizei leitete Ermittlungen wegen des Verdachts der Brandstiftung ein.

Im Zuge der Ermittlungen geriet zunächst ein junger Mann, deutscher Staatsangehörigkeit, in den Fokus. Nach den bisherigen Erkenntnissen könne seine Tatbeteiligung inzwischen nahezu ausgeschlossen werden. 

In der Wohnung des jungen Mannes trafen die Einsatzkräfte auf einen 21-jährigen Deutschen. Dieser habe sich zuvor in der Wohnung aufgehalten und sich anschließend den polizeilichen Maßnahmen widersetzt. Dabei wurden der 21-Jährige sowie drei Polizeibeamte leicht verletzt. Der 21-Jährige musste ambulant behandelt werden. Gegen den 21-Jährigen wird wegen des Verdachts des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt. Ob er auch für die Brandstiftungen verantwortlich sein könnte, ist Gegenstand der weiteren Ermittlungen.

Polizeirevier Mansfeld-Südharz

Kennzeichenmissbrauch 
Am Freitag, gegen 18.20 Uhr, kontrollierten Polizeibeamte auf der A 38 bei Wallhausen einen 62-jährigen deutschen Fahrzeugführer, der mit einem Pkw und einem Anhänger unterwegs war. Bei der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass am Anhänger ein amtliches Kennzeichen angebracht war, das für einen anderen Anhänger zugelassen ist. Da es nicht zu dem geführten Anhänger gehörte, wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Fahrradfahrer auf der Bundesautobahn 38 festgestellt
Am Freitag, 22.15 Uhr, meldete die Polizei einen Fahrradfahrer auf der BAB 38 in Richtung Göttingen auf dem Seitenstreifen. Die Einsatzkräfte stellten wenig später einen 42-jährigen moldauischen Staatsangehörigen fest. Der Mann führte kein Ausweisdokument mit sich.

In einem mitgeführten Rucksack fanden die Beamten ein Cuttermesser, ein Klemmtütchen mit Rückständen mutmaßlicher Betäubungsmittel sowie eine Verpackung mit verschreibungspflichtigen Medikamenten. Zudem stellten sie ein Taschenmesser in der Hosentasche und ein weiteres Cuttermesser in einer am Fahrradrahmen angebrachten Tasche fest.

Die nötige Vernehmung des Betroffenen erfolgte in dessen Landessprache. Die aufgefundenen Gegenstände wurden sichergestellt. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Radfahrer unter Alkoholeinfluss kontrolliert
Am Freitag, gegen 17.25 Uhr, kontrollierten Polizeibeamte einen 36-jährigen deutschen Radfahrer auf dem Radweg parallel zur Halleschen Straße in Lutherstadt Eisleben.

Die Beamten stellten bei dem Mann Alkoholgeruch fest. Ein freiwilliger Atemalkoholtest habe einen erheblichen Wert ergeben. Die Polizei leitete daraufhin ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr ein.

Ein Arzt entnahm dem 36-Jährigen im Helios Klinikum Eisleben eine Blutprobe. Anschließend entließen die Beamten ihn aus den polizeilichen Maßnahmen. Die Ermittlungen gegen ihn sind eingeleitet.

Zwei Kleinkrafträder kollidieren
Am Donnerstag, gegen 17.40 Uhr, kollidierten auf der Thomas-Müntzer-Straße in Hergisdorf zwei Kleinkrafträder. Dabei verletzten sich zwei Personen. Auf den Kleinkrafträdern habe sich jeweils ein Sozius befunden. Eine Fahrerin erlitt leichte Verletzungen. Der Sozius des anderen Kleinkraftrades erlitt schwere Verletzungen und wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.

Im Rahmen der Unfallaufnahme in Hergisdorf stellten Polizeibeamte fest, dass der 50-jährige deutscher Fahrer eines Kleinkraftrades nicht im Besitz einer erforderlichen Fahrerlaubnis war.

Zudem soll er anwesende Jugendliche beleidigt haben. Eine Gefährderansprache erfolgte. Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis ein. Die beteiligte Fahrerin des Kleinkraftrades ist eine 15-jährige deutsche Staatsangehörige.

E-Scooter-Fahrer unter Alkoholeinfluss 
Am Samstag, gegen 4.50 Uhr, kontrollierten Polizeibeamte in Wimmelburg einen 20-jährigen deutschen E-Scooter-Fahrer. Ein Atemalkoholtest hat einen erheblichen Promillewert ergeben. Zudem ist der E-Scooter nicht zugelassen gewesen. Die Polizei leitete daraufhin ein nötiges Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr und weiterer Verstöße ein. Die Entnahme einer Blutprobe wurde angeordnet und durchgeführt.

Polizeirevier Burgenlandkreis

Diebstahl aus abgestellten Einkaufstaschen
Am Freitag wurde am Hauptbahnhof Naumburg aus abgestellten Einkaufstaschen gestohlen. Ein 63-jähriger deutscher Mann hatte 06.00 Uhr 3 Taschen mit Bekleidung und Lebensmitteln unter dem Überdach eines Fahrradständers zurückgelassen. Als er gegen 13.30 Uhr zurückkehrte, war eine Tasche verschwunden. Unbekannte hatten darin befindliche Gegenstände teilweise auf die anderen Taschen verteilt oder entwendet. Die Polizei ermittelt. Hinweise zu den Tätern liegen nicht vor.

Verkehrsunfall auf der A 9 bei Lützen
Am Freitag kam es gegen 17.00 Uhr auf der A 9 bei Lützen, Fahrtrichtung Berlin, zu einem Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Pkw. Nach bisherigen Erkenntnissen hielt ein 84-jähriger deutscher Fahrzeugführer mit seinem Pkw auf der Auffahrt an und fuhr anschließend rückwärts, um die Ausfahrt in Richtung Weißenfels zu nutzen. Hierbei übersah er den hinter ihm befindlichen Pkw eines 58-jährigen deutschen Fahrzeugführers. In der weiteren Folge kam es zur Kollision beider Fahrzeuge. Es entstand Sachschaden. Personen wurden nach bisherigen Erkenntnissen nicht verletzt. Temporär kam es zu Verkehrsbeeinträchtigungen.

Fahrradfahrer bei Sturz schwer verletzt
Am Freitag, 17.15 Uhr, kam es in der Martin-Planer-Straße in Zeitz zu einem alleinbeteiligten Fahrradsturz. Ein 46-jähriger polnischer Staatsangehöriger wurde dabei schwer verletzt.

Nach Angaben einer Zeugin war der Mann mit seinem Fahrrad in augenscheinlich unsicherer Fahrweise unterwegs. Er stürzte zunächst, richtete sich anschließend wieder auf und setzte seine Fahrt fort. Im weiteren Verlauf stürzte er erneut auf einer Grünfläche.

Ein Atemalkoholtest ergab einen erheblichen Wert. Aufgrund seiner Verletzungen im Gesichtsbereich wurde der Mann zur weiteren medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus nach Zeitz gebracht. Dort wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Die Polizei hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen. Das Fahrrad sowie mitgeführte Gegenstände wurden zur Gefahrenabwehr sichergestellt.

Randalierender Patient in Notaufnahme
Am Freitagnachmittag meldete die Polizei eine randalierende Person in der Notaufnahme eines Klinikums in Naumburg. Ein 40-jähriger deutscher Tatverdächtiger war kurz zuvor durch einen Rettungswagen in das Klinikum gebracht worden. In der Notaufnahme gestaltete sich dessen Verhalten zunehmend aggressiv. Eine Mitarbeiterin wurde dadurch leicht verletzt. Während des Geschehens beleidigte der Tatverdächtige die Mitarbeiterin zudem.

Der Mann verließ anschließend die Notaufnahme und begab sich auf das Gelände. Beamte konnten den 40-Jährigen antreffen. Er wurde danach in eine Fachabteilung eingeliefert. Gegen den 40-jährigen Deutschen wurde ein Strafverfahren wegen Körperverletzung und Beleidigung eingeleitet.

Mann am Kopf verletzt
Am Freitag, gegen 20.10 Uhr, kam es in der Auestraße in Zeitz zu einer tätlichen Auseinandersetzung, bei der ein 41-jähriger deutscher Staatsangehöriger verletzt wurde.

Nach bisherigen Erkenntnissen schlug ein 34-jähriger deutscher Tatverdächtiger den Älteren unvermittelt und gezielt mit einem Gegenstand gegen den Hinterkopf. Dabei erlitt der Ältere eine Platzwunde, die ambulant im Klinikum Zeitz behandelt wurde. Der namentlich bekannte Tatverdächtige floh anschließend mit seinem Fahrrad in unbekannter Richtung.

Eine umgehend eingeleitete Absuche im Stadtgebiet verlief ohne Ergebnis. Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung eingeleitet. Die Ermittlungen zum Tatmotiv und zum weiteren Verbleib des Tatverdächtigen dauern an.

Bedrohung mit schwertähnlichem Gegenstand in Zeitz
Am Freitagabend kam es auf dem Schützenplatz in Zeitz zu einer Bedrohung. Nach bisherigen Erkenntnissen kam ein 16-jähriger syrischer Tatverdächtiger gegen 20.50 Uhr zu zwei 22 und 21 Jahre alten syrischen Geschädigten hinzu.

Im Zusammenhang mit zurückliegenden Streitigkeiten zwischen den Beteiligten zog der Tatverdächtige in der weiteren Folge einen schwertähnlichen Gegenstand aus seiner Kleidung und schwang diesen in einem Abstand von etwa einem Meter vor den beiden Geschädigten.

Dabei beleidigte er die Geschädigten zudem. Der Tatverdächtige konnte im Anschluss daran an seiner Wohnanschrift angetroffen werden. Bei einer Durchsuchung wurde kein entsprechender Gegenstand aufgefunden. Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Bedrohung ein. Die Ermittlungen dauern an.