Universitätsmedizin Halle informiert am Welttag der Patient:innensicherheit über lebensgefährliche Erkrankung

Am Tag der Patient:innensicherheit informiert die Universitätsmedizin Halle über die Erkrankung Sepsis. Foto: Universitätsmedizin Halle.

Halle/UMH. Eine Sepsis ist eine lebensgefährliche Reaktion des Körpers auf eine Infektion und immer ein medizinischer Notfall. Sie kann sich innerhalb weniger Stunden dramatisch verschlimmern und zu Schäden an lebenswichtigen Organen bis hin zum Multiorganversagen führen.

Warnzeichen erkennen

Mögliche Symptome einer Sepsis sind:

  • plötzliches, sehr starkes Krankheitsgefühl
  • hohes Fieber oder Schüttelfrost
  • schnelle Atmung oder Atemnot
  • Herzrasen
  • Verwirrtheit oder starke Benommenheit
  • kalte oder fleckige Haut

Bei entsprechenden Warnzeichen sollte sofort der Notruf gewählt oder schnellstmöglich eine Notaufnahme aufgesucht werden. Jede Verzögerung kann das Risiko schwerer Komplikationen erhöhen.

Gut vorbereitet für den Ernstfall

Eine Sepsis kann Menschen unabhängig von Alter, Vorerkrankungen oder medizinischem Fachbereich treffen. Deshalb werden die Mitarbeitenden des Universitätsklinikums Halle regelmäßig zu Prävention, Früherkennung, Risikoeinschätzung und Therapie geschult.

Damit erfüllt das Klinikum zugleich die Anforderungen des seit dem 1. Januar 2026 geltenden gesetzlichen Qualitätssicherungsverfahrens „Diagnostik und Therapie der Sepsis“ (QS Sepsis).

Welttag der Patient:innensicherheit

Zum Welttag der Patient:innensicherheit am 17. September 2026 informiert die Universitätsmedizin Halle unter dem Motto „Sepsis kann jede:n treffen“ über die Erkrankung und Möglichkeiten der Prävention.

Interessierte können sich von 10 bis 13 Uhr am Haupteingang über Sepsis informieren, Fragen stellen und mit den Patient:innenfürsprechenden ins Gespräch kommen. Außerdem werden die Fahnen in der Aktionsfarbe Orange gehisst.