Halle/StatLa. Die Anbaufläche von Winterweizen ist im Jahr 2026 um 4,6 % (13.700 ha) gegenüber 2025 angewachsen. Ersten Schätzungen zufolge haben sachsen-anhaltische Landwirte 2026 zur Ernte auf 308.000 ha Winterweizen angebaut (Vorjahr:
294.300 ha). Winterweizen hat mit 61,8 % den größten Anteil am Getreide (ohne Körnermais und Corn-Cob-Mix).
Getreide steht zur Ernte 2026 voraussichtlich auf 498.400 ha, damit auf 1,5 % mehr Anbaufläche als im Vorjahr (490.800 ha). Die Winterrapsfläche hat sich um 2,4 % im Vergleich zum Vorjahr vergrößert und beträgt 126.600 ha. Vor einem Jahr lag die Größe der Anbaufläche noch bei 123.600 ha.
Nach der Erhebung über die Herbst- und Frühjahrsaussaaten vom April 2026 reift in diesem Jahr auf 463 800 ha Wintergetreide. Damit stieg die Anbaufläche für Wintergetreide gegenüber dem Vorjahr um 2,5 % (2025: 452.600 ha). Wintergerste bleibt nach Winterweizen die zweitwichtigste Getreideart im Land. Sie wird auf 91.800 ha angebaut (-0,9 % zum Vorjahr). Die Aussaat von Roggen ohne Wintermenggetreide sinkt um 6,9 % auf 47.200 ha und bei Triticale steigt sie um 12,6 % auf 16.800 ha.
Die Feldbestellung mit Körnermais und Corn-Cob-Mix umfasst 41.900 ha (+12,5 % zum Vorjahr) und bei Silo- sowie Grünmais 103 400 ha (-0,4 % zum Vorjahr).
Zuckerrüben wurden auf 44.400 ha gedrillt. Das sind 8,0 % weniger als im Vorjahr. Bei Kartoffeln liegt die Anbaufläche bei 13.100 ha und ist um 11,5 % kleiner als im Vorjahr.
Die dargestellten Ergebnisse müssen aufgrund der vergleichsweise begrenzten Zahl an Berichterstattern noch als vorläufige Ergebnisse angesehen werden. Abgesicherte Ergebnisse über den tatsächlichen Anbau auf dem Ackerland liefert die Bodennutzungshaupterhebung 2026, deren erste vorläufigen Ergebnisse voraussichtlich Anfang August vorliegen werden.