Halle/StatLa. Im Jahr 2024 wurden insgesamt rund 9.855 t Teigwaren nach Sachsen-Anhalt eingeführt, wie das Statistische Landesamt anlässlich des Weltnudeltages am 25. Oktober mitteilt. Der Wert der Importe belief sich auf 13,9 Mio. Euro. Dem standen Ausfuhren von rund 149 t im Wert von 0,3 Mio. Euro gegenüber.
Italien war wichtigster Lieferant von Teigwaren
Der überwiegende Teil der eingeführten Teigwaren entfiel auf ungekochte, ungefüllte Teigwaren ohne Weichweizen. Hierzu zählen insbesondere klassische Hartweizennudeln wie Spaghetti, Penne oder Fusilli. Von diesen Produkten wurden 2024 insgesamt 8.217 t im Wert von 10,8 Mio. Euro nach Sachsen-Anhalt importiert. Wichtigstes Herkunftsland war Italien mit Importen von 8.124 t beziehungsweise 10,7 Mio. Euro.
782 t ungekochte, ungefüllte Teigwaren mit Weichweizen wie Bandnudeln und andere aus Weichweizenmehl hergestellte Trockennudeln wurden im Wert von 1,8 Mio. Euro eingeführt. Die wichtigsten Lieferländer waren Serbien (831.000 Euro) und Österreich (710.000 Euro).
Eierhaltige Teigwaren ungekocht und ungefüllt wurden im Wert von 1,4 Mio. Euro (855 t) im Jahr 2024 importiert. Für diese Art von Teigwaren war ebenfalls Italien Hauptherkunftsland (840 t, 1,3 Mio. Euro).
Exporte spielten eine untergeordnete Rolle
Die Ausfuhren von Teigwaren aus Sachsen-Anhalt waren vergleichsweise gering. Den höchsten Exportwert erzielten 2024 ungekochte, ungefüllte Teigwaren ohne Weichweizen mit 0,3 Mio. Euro (146 t). Wichtigste Ausfuhrziele waren Belgien (0,1 Mio. Euro; 42 t) und die Niederlande (0,1 Mio. Euro; 60 t).