Knapp jeder 5. Unfall fand 2025 auf nasser oder winterglatter Fahrbahn statt

Fahrbahn vereist
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Halle/StatLa. Nässe, Regen und winterliche Straßenverhältnisse bleiben ein bedeutender Risikofaktor im Straßenverkehr. Wie das Statistische Landesamt Sachsen-Anhalt mitteilt, ereigneten sich im Jahr 2025 insgesamt 1.283 Unfälle mit Personenschaden auf nasser Fahrbahn (2024: 1.429). Dabei wurden 1.693 Menschen verletzt oder getötet (2024: 1.850).

2025 mehr Verkehrsunfälle auf winterglatter Fahrbahn als im Vorjahr

Aufgrund der Witterung im letzten Jahr registrierte die Polizei auf winterglatter Fahrbahn mit 302 Unfälle mit Personenschaden deutlich mehr als 2024 (135). Dabei kam kein Mensch ums Leben, es wurden aber 53 Menschen schwer und 314 leicht verletzt. Während sich die Anzahl der Verletzten verdoppelte (2024: 29 Schwer- und 145 Leichtverletzte), sank die Zahl der Getöteten von 2 auf 0 Menschen.

Insgesamt wurden 2025 in Sachsen-Anhalt 8.079 Unfälle mit Personenschaden erfasst. Dabei verunglückten 10.386 Personen, darunter 101 Getötete.

Wetter- und Straßenverhältnisse waren häufig auch Unfallursache

Auch bei den von der Polizei festgestellten Unfallursachen spielten Wetter- und Straßenverhältnisse eine wichtige Rolle. So wurden 82 Unfälle auf Regen und weitere 184 auf Schnee oder Eis als Unfallursache zurückgeführt. Sichtbehinderungen durch Nebel waren bei 27 Unfällen, starker Regen, Hagel oder Schneegestöber bei 21 Unfällen ursächlich. Neben Schnee und Eis war blendende Sonne die häufigste durch Witterungseinflüsse bedingte Unfallursache (196 Unfälle mit Personenschaden).

Die Angaben stammen aus der Statistik der Straßenverkehrsunfälle. Die Straßenverkehrsunfallstatistik ist eine Sekundärerhebung auf der Datengrundlage des erfassten Verkehrsunfallgeschehens der Polizei in Sachsen-Anhalt sowie der Daten des Kraftfahrtbundesamtes.