Halle/StatLa. Im 1. Halbjahr 2026 erwirtschafteten die 578 Betriebe im Verarbeitenden Gewerbe sowie im Bergbau und der Gewinnung von Steinen und Erden in Sachsen-Anhalt einen Gesamtumsatz von 23,8 Mrd. Euro. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, nahm der Umsatz damit im Vorjahresvergleich um 5,8 % zu. Die Zahl der tätigen Personen in den Industriebetrieben ging im 1. Halbjahr um 3,0 % auf 100.752 tätige Personen zurück.
Auslandsumsätze nahmen stärker zu als Inlandsumsätze
Die Inlandsumsätze lagen bei 15,0 Mrd. Euro (+3,0 %), die Umsätze mit dem Ausland stiegen um 10,9 % auf 8,8 Mrd. Euro. Die Exportquote lag im 1. Halbjahr bei 37,1 %. Der Umsatzindex, in der Darstellung als Wertindex (Basis 2021 = 100), lag im 1. Halbjahr 2026 bei 117,7 (+6,4 % zum Vorjahreshalbjahr), der preisbereinigte Volumenindex des Umsatzes (Basis 2021 = 100) erhöhte sich um 1,5 % auf 92,9. Demnach ist die positive Entwicklung zu einem großen Teil auf Preissteigerungen zurückzuführen.
Auftragseingänge stiegen seit März an
Der Wert der Auftragseingänge in Sachsen-Anhalt lag im 1. Halbjahr 2026 bei 10,1 Mrd. Euro (+4,3 % zum 1. Halbjahr des Vorjahres). Aus dem Inland wurden dabei Auftragseingänge mit einem Gesamtwert von 5,3 Mrd. Euro (+2,3 %) verzeichnet, die Order aus dem Ausland nahm um 6,6 % auf 4,8 Mrd. Euro zu. Der preisbereinigte Volumenindex des Auftragseingangs (Basis 2021 = 100) lag im 1. Halbjahr bei 76,7 und war damit 1,5 % höher als im 1. Halbjahr 2025.