Halle/StatLa. Der Gesamtwert aller hergestellten Produkte und erbrachten Leistungen, ohne Abzug der eingesetzten Vorleistungen, betrug im Jahr 2025 in Sachsen-Anhalts Verarbeitenden Gewerbe insgesamt 42,72 Mrd. Euro und lag somit 2,6 % unter dem Wert von 2024 (43,86 Mrd. Euro). Die industrielle Absatzproduktion ging damit das 3. Jahr in Folge zurück.
Den höchsten Wert wies die Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln auf. Hier wurden Waren im Wert von 7,97 Mrd. Euro produziert, nicht ganz 20 % der gesamten Industrieproduktion entfielen auf diesen Bereich (18,7 %). In diesem Bereich stieg der Produktionswert im Vergleich zum Vorjahr um 0,5 % (2024: 7,93 Mrd. Euro).
So wurden allein Backwaren (ohne Dauerbackwaren) im Wert von fast einer Mrd. Euro produziert (0,99 Mrd. Euro). Nur die Erzeugung von Fleisch (ohne Geflügel) (1,33 Mrd. Euro) und von Milch und Milcherzeugnissen (1,16 Mrd. Euro) lagen darüber. Von diesen 3 Güterklassen konnte Milch und Milcherzeugnisse (+16,8 %) den größten Anstieg verzeichnen, der Produktionswert von Backwaren blieb gleich und bei der Erzeugung von Fleisch war er rückläufig (-5,0 %).
Auch die Zuckerproduktion hat im Land eine herausragende Bedeutung: Es wurden 1,62 Mio. t Zucker im Wert von rund 0,54 Mrd. Euro wurden hergestellt. Dies entsprach 756 kg pro Einwohnerin bzw. Einwohner.
Bei den dargestellten Daten handelt es sich um die Ergebnisse der monatlichen und vierteljährlichen Produktionserhebung bei Betrieben in Sachsen-Anhalt, die im Schwerpunkt industrielle Güter des Verarbeitenden Gewerbes und des Bergbaus produzieren. In die Erhebung gehen Betriebe von Unternehmen mit im Allgemeinen 20 und mehr tätigen Personen ein.