Notfallverbund der halleschen Kultureinrichtungen trainiert Notfall im Stadtmuseum

Stadtmuseum
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Halle/PSt. Eine gemeinsame Notfallübung verschiedenster hallescher Kultureinrichtungen des Notfallverbunds Halle (Saale) findet am Samstag, 19. September 2026, im Stadtmuseum statt. Ziel ist es, die Notfallplanung zu überprüfen und die Handlungssicherheit für den Ernstfall zu stärken. Unterstützt von der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr Trotha transportieren die Beteiligten den Notfallzug des Verbunds zum Museum und bauen die Ausstattungsgegenstände auf. Während der Übung trainieren die Teilnehmer in Schutzanzügen realitätsnah die Bergung, Reinigung, Dokumentation und Verpackung von Kulturgut.

Hintergrund und starkes Netzwerk

Der Notfallverbund Halle (Saale) wurde vor 14 Jahren als Reaktion auf Unglücke wie den Brand der Herzogin-Anna-Amalia-Bibliothek gegründet und pflegt seither ein enges Netzwerk sowie einen fachlichen Austausch mit Partnern in ganz Deutschland. Seine erste Bewährungsprobe bestand der Verbund erfolgreich beim Saalehochwasser 2013, bei dem wertvolle Kulturgüter gerettet wurden.

Vielfältige Partner im Verbund

Zum halleschen Notfallverbund gehören zahlreiche renommierte Institutionen, darunter die Stadt Halle mit Stadtarchiv und Stadtmuseum, die Leopoldina, die Martin-Luther-Universität, die Kulturstiftung Sachsen-Anhalt, die Marienbibliothek, das Landesmuseum für Vorgeschichte, die Franckeschen Stiftungen, das Bundesarchiv, die Burg Giebichenstein Kunsthochschule, die Stiftung Händel-Haus, kirchliche Archive, die Gedenkstätte Roter Ochse sowie die Salzwirkerbrüderschaft im Thale zu Halle.

Hinweis
Aufgrund der Notfallübung öffnet das Stadtmuseum Halle am Samstag, 19. September 2026, erst um 14.30 Uhr für den regulären Besucherverkehr. Die Kuratorenführung durch die Ausstellung „Reinhard Hentze. Freiheit im Blick. Fotografie 1981-1990“ mit John Palatini findet wie geplant um 15 Uhr statt.