Halle/StatLa. Im Schuljahr 2025/26 wechselten insgesamt 18.513 Schülerinnen und Schüler von einer Grundschule an eine weiterführende Schule. Der größte Prozentsatz wechselte zum 5. Schuljahr an ein Gymnasium (40,5 %; 7.494) oder eine Sekundarschule (36,0 %; 6.672). Die 5. Klasse einer Gemeinschaftsschule besuchten 15,3 % (2.841), einer Integrierten Gesamtschule 5,5 % (1.017) und einer kooperativen Gesamtschule 1,4 % (261) der ehemaligen Grundschülerinnen und Grundschüler. An eine Förderschule (1,2 %; 219) oder eine Freie Waldorfschule (0,0 %; 6) wechselten aus der Grundschule nur wenige Kinder, da beide Schulformen bereits über einen Primarbereich verfügen.
Weniger Übergänge von Grundschulen an Sekundarschulen oder Gymnasien als 2016/17
Im Vergleich zum Schuljahr 2016/17 sind die Übergangsquoten an Sekundarschulen und Gymnasien um jeweils 2,7 Prozentpunkte gefallen. Um 5 Prozentpunkte stieg andererseits die Wechselquote für Gemeinschaftsschulen, eine Schulform, die es erst seit dem Schuljahr 2013/14 in Sachsen-Anhalt gibt.
Regionale Unterschiede beim Angebot an weiterführenden Schulen
In Abhängigkeit des regionalen Bildungsangebots können Schülerinnen und Schüler an unterschiedlichen Schulformen einen gymnasialen, real- oder hauptschulbezogenen Bildungsgang wählen. Überproportionale Wechselquoten gab es 2025/26 beispielsweise im Landkreis Mansfeld-Südharz, in welchem 64,5 % aller Schülerinnen und Schüler im Anschluss an die Grundschule eine Sekundarschule besuchten.
Im Landkreis Börde wechselten 32,2 % aller ehemaligen Grundschülerinnen und Grundschüler an eine Gemeinschaftsschule und in der kreisfreien Stadt Halle (Saale) entschied sich mehr als jedes 5. Kind (21,9 %) für eine der 4 Integrierten Gesamtschulen. Überdurchschnittliche Übergangsquoten an Gymnasien verzeichneten v. a. die kreisfreien Städte Dessau-Roßlau (47,8 %) und die Landeshauptstadt Magdeburg (48,0 %).