Rentenversicherung Mitteldeutschland zahlt mehr als 11.800 Renten ins europäische Ausland

Deutsche Rentenversicherung Mitteldeutschland
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Leipzig/DRV. Der Europatag am 9. Mai erinnert an die Einigung Europas nach dem Zweiten Weltkrieg und verdeutlicht die Errungenschaften des Europarechts. Dieses ermöglicht Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern unter anderem, ohne Nachteile bei ihrer sozialen Absicherung im europäischen Ausland zu leben und zu arbeiten.

Auch ihren Lebensabend können deutsche Staatsbürger in den Ländern der Europäischen Union (EU) verbringen und dort ihre Rente aus Deutschland beziehen. Die Deutsche Rentenversicherung Mitteldeutschland zahlte im vergangenen Jahr 11.812 Renten in die Länder des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR). Zu ihm gehören alle 27 Mitgliedstaaten der EU sowie Island, Liechtenstein und Norwegen. Die meisten Zahlungen gingen 2025 nach Ungarn mit 8.497 Renten, gefolgt von Bulgarien mit 3.293 Renten.

„Als Verbindungsstelle sind wir für die Umsetzung der Sozialversicherungsabkommen mit diesen beiden Ländern zuständig“, erklärt Jork Beßler, Geschäftsführer der Deutschen Rentenversicherung Mitteldeutschland, die hohe Anzahl. Der Rentenversicherungsträger ist seit mehr als 25 Jahren in allen Fragen der Rente, Altersvorsorge und Rehabilitation bundesweiter Ansprechpartner für Menschen, die in Ungarn oder Bulgarien gearbeitet haben oder als deren Staatsbürger in Deutschland tätig waren.

Aber auch in Länder außerhalb Europas zahlte die Deutsche Rentenversicherung Mitteldeutschland Renten. So gingen 2025 beispielsweise 14 Renten in die USA, vier Renten nach Kanada und zwei nach Australien.

Alle Zahlen ergeben sich aus den statistischen Daten des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.