Grundschule “Otfried Preußler” wiedereröffnet

Foto: Thomas Ziegler, Stadt Halle (Saale).

Halle/PSt. Wir sind wieder da! – Unter diesem Motto ist am heutigen Freitag, 21. August 2026, die Grundschule Otfried Preußler in Halle-Neustadt nach aufwändiger Sanierung und zweijähriger Auslagerung des gesamten Schulbetriebs wiedereröffnet worden.

Oberbürgermeister Dr. Alexander Vogt besuchte das Schulfest und begrüßte die Kinder, Lehrerschaft, Mitarbeitenden, Eltern sowie geladenen Gäste. „Die Sanierung der Grundschule Otfried Preußler war ein Mammutprojekt. Der gesamt Schulstandort wurde saniert. Das heißt: die Schulgebäude und die Freianlagen“, sagt Dr. Vogt. Die mehr als 500 Schülerinnen und Schüler wurden während der Sanierung in einem Ausweichquartier in der Rigaer Straße in der Südstadt unterrichtet. Für die Dauer der Arbeiten hatte die Stadt ein System zur Schülerbeförderung eingerichtet.

Die Stadt hat seit dem Baustart im Sommer 2024 knapp 14 Millionen Euro Eigenmittel in die Sanierung der Grundschule Otfried Preußler investiert. Erneuert wurden unter anderem Dach, Fassade, Haustechnik und Keller; außerdem entstanden eine Mensa mit Aula-Funktion, ein Aufzug und neue Sonnenschutzanlagen. Auch die Freianlagen mit Sitz-, Bewegungs-, Spiel- und Klettermöglichkeiten sowie der Schulgarten wurden neugestaltet.

Als Nächstes steht der Neubau der Turnhalle an. Der Stadtrat stimmte dem Abbruch der alten Halle und dem Neubau zu. Die Arbeiten sollen im 1. Quartal 2027 beginnen und knapp sieben Millionen Euro kosten.

Die Sanierung ist Teil des 2016 gestarteten Investitionsprogramms „Bildung 2022“, das bis voraussichtlich 2028 verlängert wurde. Insgesamt werden 60 Schulen und sieben Sporthallen saniert oder neu gebaut. Bis zum Abschluss sollen rund 558 Millionen Euro investiert sein; derzeit befinden sich Projekte für rund 204 Millionen Euro in Planung oder Umsetzung.