Feierliche Übergabe des Polizeiärztlichen Zentrums in Halle (Saale)

Polizei Sachsen Anhalt
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Halle/MI. Auf dem Gelände „An der Fliederwegkaserne“ in Halle (Saale) ist eine neue Außenstelle des Polizeiärztlichen Zentrums für die Landespolizei Sachsen-Anhalt entstanden. Das Gebäude ist heute von Innenministerin Dr. Tamara Zieschang und Finanzstaatssekretär Rüdiger Malter offiziell übergeben worden.

Moderne Infrastruktur für eine leistungsfähige Polizei

Innenministerin Dr. Tamara Zieschang: „Die Gesundheit und Einsatzfähigkeit unserer Polizisten und Beschäftigten sind eine wesentliche Voraussetzung für eine starke und leistungsfähige Polizei. Mit dem neuen Polizeiärztlichen Zentrum in Halle werden dafür optimale Bedingungen geschaffen. Der Neubau bietet moderne Arbeitsplätze, mehr Raum für Untersuchungen und eine deutlich bessere Infrastruktur für die medizinische Betreuung. Gleichzeitig erhöhen wir die Handlungsfähigkeit in Krisen- und Katastrophenlagen. Die Investition ist damit vor allem eine Investition in die Menschen, die tagtäglich für die Sicherheit in Sachsen-Anhalt sorgen.“

Finanzstaatssekretär Rüdiger Malter: „Zuvor war die Außenstelle des Polizeiärztlichen Zentrums in der Liegenschaft der PI Halle (Saale) in der Merseburger Straße 6 untergebracht. Die dortigen räumlichen Kapazitäten waren vollständig ausgeschöpft. Mit dem Neubau stehen nun moderne und deutlich erweiterte Kapazitäten für Untersuchungen sowie bessere Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten und eine verbesserte Betreuung der Patientinnen und Patienten zur Verfügung. Der Neubau des PÄZ ist Teil der Strategie der sachsen-anhaltischen Bauverwaltung, Behörden zeitgemäß in Landesliegenschaften unterzubringen.“

Barrierefreier Neubau mit moderner Ausstattung

Realisiert hat den barrierefreien Neubau das Amt für Immobilien- und Baumanagement in Halle (Saale) – innerhalb von zwei Jahren Bauzeit. In die Fassade des Neubaus und auch im Flachdach wurde eine Wärmedämmung verbaut. Auf dem Dach befinden sich eine Photovoltaik-Anlage zur Eigenstromversorgung und die Lüftungstechnik. Die Baukosten beliefen sich auf 4,8 Millionen Euro.

Das neue Polizeiärztliche Zentrum ist in Halle (Saale) im Stadtbezirk Süd auf dem Areal der historischen Fliederwegkaserne zu finden und damit in direkter Nachbarschaft unter anderem des Polizeireviers Halle (Saale) sowie der 4. Einsatzhundertschaft der Landesbereitschaftspolizei.

Die neue Außenstelle des Polizeiärztlichen Zentrums in Halle (Saale) ist mit vier Arbeitsplätzen für Ärzte sowie fünf Arbeitsplätzen für medizinische Fachangestellte ausgestattet. Von dort aus werden die Bediensteten der Polizeiinspektion (PI) Halle (Saale), ihrer nachgeordneten Bereiche sowie die im Zuständigkeitsbereich der PI Halle (Saale) tätigen Bediensteten der Landespolizei betreut. Zudem befindet sich an dem Standort eine Außenstelle des Ärztlichen Gutachterdienstes der unmittelbaren Landesverwaltung.

Ergänzend sorgen Ruhe- und Aufenthaltsräume, Duschmöglichkeiten, zusätzliche Lagerflächen sowie ein Stellplatz für einen Rettungswagen für bessere Arbeits- und Betriebsbedingungen am Standort.

Hintergrund
Das Polizeiärztliche Zentrum/der Ärztliche Gutachterdienst der Landesverwaltung ist als Stabsstelle der Polizeiinspektion Zentrale Dienste mit Hauptsitz in Magdeburg organisatorisch in die Landespolizei Sachsen-Anhalt eingebunden. Zu den Aufgaben gehören beamtenrechtliche Untersuchungen für die Landespolizei und die unmittelbare Landesverwaltung sowie die betriebs- und sozialmedizinische Betreuung der Polizeibediensteten.

Darüber hinaus verantwortet das Polizeiärztliche Zentrum den Bereich Einsatzmedizin, die sanitätsdienstliche Versorgung polizeilicher Einsatzmaßnahmen, die Fortbildung in der taktischen Einsatzmedizin sowie Maßnahmen des Gesundheitsmanagements und die psychologische Betreuung der Bediensteten.

Im Polizeiärztlichen Zentrum arbeiten Polizeiärztinnen und -ärzte, Psychologinnen und Psychologen, medizinische Fachangestellte, polizeiliche Rettungssanitäterinnen und -sanitäter, eine Koordinatorin für das Gesundheitsmanagement sowie Verwaltungsmitarbeiter. Insgesamt sind dort rund 60 Bedienstete tätig.