FOCUS-Klinikliste 2027: Universitätsmedizin Halle auf Platz 16 der besten deutschen Universitätskliniken

Universitätsklinikum Halle
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Unimedizin Halle ist Spitzenreiterin in Sachsen-Anhalt 

Halle/UMH. Das Nachrichtenmagazin FOCUS führt das Universitätsklinikum Halle (Saale) in seiner aktuellen Klinikliste 2027 erneut als Krankenhaus mit den meisten Empfehlungen in Sachsen-Anhalt. Im erstmalig nach der Krankenhausgröße unterteilten Ranking zählt das UKH mit Platz 16 zu den gelisteten TOP 25 der insgesamt 37 Universitätskliniken in Deutschland und verbessert sich in dieser Gruppe erneut um zwei Plätze. Insgesamt spricht der FOCUS 43 Empfehlungen für einzelne Fachgebiete und Indikationen der Universitätsmedizin Halle aus – neun mehr als im Vorjahr. Zudem zählen 25 hier tätige Ärzt:innen zu den Top-Mediziner:innen der FOCUS-Ärzteliste 2026.

Die folgenden Universitätskliniken und Polikliniken, Departments sowie Abteilungen der Universitätsmedizin Halle zählen zu den empfohlenen Fachbereichen:

  • Augenheilkunde: Refraktive Chirurgie und Katarakt, Hornhauterkrankungen
  • Altersmedizin: Akutgeriatrie
  • Dermatologie und Venerologie (neu): Hautkrebs
  • Geburtshilfe und Pränatalmedizin: Risikogeburt und Pränataldiagnostik
  • Gynäkologie: Brustkrebs, Gynäkologische Onkologie, Gynäkologische Chirurgie (neu)
  • Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie: Kopf-Hals-Tumoren
  • Herzchirurgie: Herzchirurgie
  • Innere Medizin I: Darmkrebs, Lungentumoren (neu), Proktologie (neu)
  • Innere Medizin II: Diabetes
  • Innere Medizin III: Kardiologie, Rhythmologie, Gefäßchirurgie (neu)
  • Innere Medizin IV: Leukämie
  • Kinder- und Jugendmedizin: Neonatologie, Neuropädiatrie, Kinderchirurgie (neu)
  • Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie: Plastisch-Rekonstruktive Chirurgie, Zahnklinik
  • Neurochirurgie: Hirntumoren, Wirbelsäulenchirurgie
  • Neurologie: Demenzen, Multiple Sklerose, Schlaganfall
  • Orthopädie, Unfall- und Wiederherstellungschirurgie: Sportmedizin und -orthopädie, Hüftchirurgie, Wirbelsäulenchirurgie
  • Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik: Depressionen, Demenzen (neu), Angst- und Zwangsstörungen (neu)
  • Reproduktionsmedizin und Andrologie (neu): Kinderwunsch
  • Strahlentherapie: Strahlentherapie
  • Urologie: Hodenkrebs, Nierenkrebs, Prostatakrebs
  • Viszerale, Gefäß- und Endokrine Chirurgie: Gefäßchirurgie, Schilddrüsenchirurgie, Darmkrebs
  • Zahnerhaltungskunde und Parodontologie: Zahnklinik

Erneut erhalten die Fachbereiche Kardiologie, Urologische Onkologie sowie Orthopädie auch für die Behandlung von internationalen Patient:innen eine Empfehlung. Neu hinzugekommen ist die Innere Medizin IV für Leukämie.

Stimmen des Klinikumsvorstandes der Universitätsmedizin Halle:

„Dass wir unser bereits sehr starkes Vorjahresergebnis bei den Empfehlungen noch einmal deutlich übertreffen konnten, freut mich sehr“, sagt PD Dr. Matthias Janda, Ärztlicher Direktor und Vorsitzender des Klinikumsvorstands. „Das bestätigt den Weg, den wir in den vergangenen Jahren konsequent gegangen sind. Für die Menschen in Sachsen-Anhalt heißt das: Sie finden hier in der Region eine medizinische Versorgung, die zu den besten in Deutschland gehört. Das verdanken wir vor allem unseren Mitarbeitenden, die sich Tag für Tag mit großem Engagement und hoher Fachkompetenz um unsere Patientinnen und Patienten kümmern. Ihnen allen gilt mein herzlicher Dank. Dieser Erfolg ist für uns Verpflichtung und Ansporn zugleich.“

„Die empfohlenen Kliniken sind zugleich Orte, an denen wir auf höchstem Niveau forschen und lehren“, sagt Prof. Dr. Heike Kielstein, Dekanin der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. „Davon profitieren die Patientinnen und Patienten, weil neue wissenschaftliche Erkenntnisse früh in ihre Behandlung einfließen. Und davon profitieren unsere Studierenden, die von Beginn an erleben, wie erstklassige Medizin im Klinikalltag aussieht.“

„Das hervorragende Ranking ist auch eine Anerkennung der pflegerischen Versorgungsqualität.“, sagt Christiane Becker, Direktorin des Pflegedienstes. „Exzellente Medizin und professionelle Pflege gehören untrennbar zusammen. Unsere Pflegefachpersonen leisten mit ihrer hohen fachlichen Kompetenz, ihrem Engagement und ihrer menschlichen Zuwendung einen entscheidenden Beitrag zum Behandlungserfolg und zur Sicherheit unserer Patientinnen und Patienten. Diese erneute Verbesserung ist deshalb eine Anerkennung der täglichen Leistung unserer Pflege“

„Eine Platzierung wie diese entsteht nicht von heute auf morgen“, sagt Alexander Beblacz, Kaufmännischer Direktor. „Dieses Ergebnis ist kein Zufall, sondern die Folge strategischer Entscheidungen, die wir im Klinikumsvorstand in den vergangenen wirtschaftlich und personell herausfordernden Jahren gemeinsam getroffen haben. Die Platzierung bestätigt, dass diese Entscheidungen richtig waren und einem langfristigen Plan folgen, den wir fortsetzen. Getragen wird er von unseren Mitarbeitenden, die ihn jeden Tag mit Leben füllen. Das Ergebnis hilft uns auch dabei, mit den personellen Herausforderungen der Zukunft im Gesundheitswesen umgehen zu können.“

Ranking und Methodik

Der FOCUS unterscheidet in diesem Jahr erstmalig zwischen kleinen, mittelgroßen und großen Krankenhäusern sowie Universitätskliniken, die jeweils in einem eigenen Ranking verglichen werden. Die Platzierung richtet sich nach der Zahl der empfohlenen Fachkliniken und der dort tätigen Top-Mediziner:innen aus der FOCUS-Ärzteliste 2026.

Zur Ermittlung der Klinikliste werden nach Angaben des FOCUS Qualitätsberichte, öffentliche Datenquellen, Klinikbefragungen sowie Empfehlungen von Ärzt:innen und Patient:innen einbezogen und durch das Rechercheinstitut FactField, das Teil von Hubert Burda Media ist, ausgewertet. Berücksichtigt wurden in diesem Jahr 13.980 Fachkliniken aus 1.577 öffentlichen Krankenhäusern. In den Gesamt-Score fließen der Medizin-Score, die Reputation sowie der Pflege- und Hygienestandard ein. Eine Aufnahme in die Liste ist kostenlos und nicht käuflich.