Polizeirevier Halle (Saale)
Gefährliche Körperverletzung in Halle-Neustadt
Am Donnerstag, zwischen 19.05 Uhr und 19.20 Uhr, kam es in der Richard-Paulick-Straße zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen sechs Personen aus der Ukraine und Afghanistan im Alter von 9 bis 56 Jahren (vier Kinder, ein Jugendlicher und ein Erwachsener). Mehrere Beteiligte wurden verletzt, darunter ein 56-jähriger Mann mit Gesichtsverletzungen, welcher stationär behandelt wird.
Drei Kinder mussten ambulant medizinisch versorgt werden. Vor Ort waren zwei Rettungswagen im Einsatz. Die Polizei sprach gegen die Beteiligten Platzverweise aus. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Nach ersten Erkenntnissen stehen familiäre Streitigkeiten im Zusammen-hang mit dem Vorfall.
Falscher Bekannter verschafft sich Zutritt zu Wohnung – Polizei warnt
Am Donnerstagnachmittag, gegen 15.35 Uhr, kam es im Bereich des Stadtgutweges zu einem Vorfall in der Wohnung einer 86-jährigen Seniorin. Nach bisherigen Erkenntnissen klingelte ein bislang unbekannter Mann an der Wohnungstür der Frau. Unter dem Vorwand, ein Freund ihres Sohnes zu sein und etwas für diesen abholen zu wollen, verschaffte sich der Mann Zutritt zur Wohnung. Dort sprach er fortlaufend auf die Seniorin ein. Nachdem sich der Mann kurze Zeit in der Wohnung aufgehalten hatte, verließ er diese wieder. Die Kriminaltechnik sicherte vor Ort Spuren.
Personenbeschreibung des unbekannten Mannes:
– ca. 50 Jahre alt
– über 180 cm groß
– kräftige Statur
– mitteleuropäischer Phänotyp
– kurze Haare, kein Bart
– helle Bekleidung
Die Polizei bittet Zeugen, die im Bereich des Stadtgutwegs am Donnerstagnachmittag verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zu der beschriebenen Person geben können, sich bei der Polizei unter 0345 224 2000 zu melden. Ob und in welchem Umfang ein Schaden entstanden ist, bleibt Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Präventionstipps der Polizei:
– Lassen Sie keine fremden Personen in Ihre Wohnung, auch nicht unter einem Vorwand!
– Seien Sie besonders misstrauisch, wenn sich Personen als Bekannte oder Freunde von Angehörigen ausgeben!
– Vergewissern Sie sich im Zweifel telefonisch bei Ihren Angehörigen!
– Ziehen Sie Nachbarn oder Vertrauenspersonen hinzu!
– Verständigen Sie bei verdächtigen Situationen umgehend die Polizei!
Müllladung gerät in Brand – Feuerwehr verhindert größeren Schaden
Am Donnerstagnachmittag, 16.20 Uhr, kam es in der Halleschen Straße im Ortsteil Nietleben zu einem Brand in einem Müllfahrzeug. Nach bisherigen Erkenntnissen begann die Ladung eines Müllautos, das mit Sperrmüll beladen war, während der Fahrt zu qualmen. Die Mitarbeiter reagierten umsichtig und entluden den Müll umgehend auf der Fahrbahn, um ein Übergreifen der Flammen auf das Fahrzeug dadurch zu verhindern. Der Müll wurde anschließend durch zügig anwesende Kameraden der Feuerwehr gelöscht.
Am Müllfahrzeug selbst entstand kein Schaden. Durch die Hitzeeinwirkung wurde jedoch ein in unmittelbarer Nähe abgestellter Pkw beschädigt. Im Einsatz waren die Berufsfeuerwehr sowie die Freiwillige Feuerwehr Nietleben. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Einsatz wegen häuslicher Gewalt
In der Nacht zu Freitag kam es im Süden der Stadt Halle (Saale) zu einem Polizeieinsatz aufgrund einer häuslichen Auseinandersetzung. Die eingesetzten Beamten trafen vor Ort auf zwei deutsche Beteiligte und konnten die Situation beruhigen. Nach ersten Erkenntnissen war es im Zuge eines Streits zu einer körperlichen Auseinandersetzung gekommen. Die betroffene Frau klagte über Schmerzen, eine medizinische Behandlung war jedoch nicht erforderlich. Die Polizei ergriff umgehend Maßnahmen zum Schutz der Betroffenen. Gegen den Tatverdächtigen wurde daraufhin ein befristetes Kontakt- und Annäherungsverbot ausgesprochen. Zudem wurden strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet.
Die Polizei weist darauf hin, dass häusliche Gewalt keine Privatsache ist. Betroffene werden ermutigt, Hilfe in Anspruch zu nehmen und Vorfälle zur Anzeige zu bringen. In akuten Gefahrensituationen sollte umgehend die Polizei unter 110 verständigt werden. Das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ ist rund um die Uhr unter der kostenlosen Nummer 08000 116 016 erreichbar und bietet anonyme sowie mehrsprachige Beratung. Darüber hinaus stehen Frauenhäuser und spezialisierte Beratungsstellen als Anlaufstellen zur Verfügung.
Kennzeichendiebstahl am Gimritzer Damm
Am Freitagmorgen wurde im Bereich des Gimritzer Damms eine 47-jährige Fahrzeughalterin aus dem Saalekreis auf einen Diebstahl aufmerksam. Die Geschädigte hatte ihr Fahrzeug früh morgens ordnungsgemäß geparkt und stellte beim Zurückkehren, 08.30 Uhr fest, dass die hintere Kennzeichentafel von ihrem Pkw entwendet worden war. Die Polizei hat entsprechende Ermittlungen in diesem Fall aufgenommen.
Betrugsversuch per Telefon – Täter geben sich als Bankmitarbeiter aus
Am Donnerstag, 15.10 Uhr, erhielt ein 61-jähriger Mann aus dem Bereich Silberhöhe einen Anruf von einer bislang unbekannten Täterin, die sich als Mitarbeiterin der Sparkasse ausgab. Die Anruferin forderte den Geschädigten auf, seine Push-TAN-App zu öffnen und mehrere angezeigte Vorgänge zu bestätigen. In der Annahme, es handele sich um notwendige Sicherheitsmaßnahmen, bestätigte der Mann mehrere Aufträge, ohne die Details zu prüfen.
Im weiteren Verlauf wurde ihm mitgeteilt, dass sein Überweisungslimit erhöht worden sei. Anschließend beendete die Anruferin das Gespräch unter einem Vorwand.
Als der Geschädigte später selbst Kontakt zu seiner Bank aufnahm, wurde ihm mitgeteilt, dass es sich um einen Betrugsversuch handelt. Das Onlinebanking wurde umgehend gesperrt. Nach derzeitigem Stand entstand kein finanzieller Schaden. Die Polizei hat dazu die Ermittlungen aufgenommen.
Präventionstipps der Polizei:
– Geben Sie keine sensiblen Daten am Telefon preis!
– Bestätigen Sie keine unbekannten Vorgänge in Banking-Apps!
– Banken fordern ihre Kunden nicht telefonisch zur Freigabe von Transaktionen auf!
– Beenden Sie im Zweifel das Gespräch!
– Kontaktieren Sie Ihr Kreditinstitut selbstständig über Ihnen bekannte Rufnummern!
“Autofahrer berauscht auf Tour
Am Donnerstag, gegen 23.15 Uhr, kontrollierten Polizeibeamte einen 26-jährigen Autofahrer in der Merseburger Straße in Halle (Saale). Während der Kontrolle nahmen die eingesetzten Beamten Alkoholgeruch wahr. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert im unteren Bereich. Auf Nachfrage gab der Fahrzeugführer an, zuvor Betäubungsmittel konsumiert zu haben. Ein anschließender Drogenschnelltest reagierte positiv. Die Polizei leitete ein entsprechendes Verfahren ein.
Polizeirevier Saalekreis
Diebstahl
Merseburg – Unbekannte Täter verschafften sich im Zeitraum vom 16. März bis 26. März 2026 gegen 21:15 Uhr unbefugt Zutritt zu einem Kellerraum in der Basedowstraße. Dabei wurde das Schloss an der Tür beschädigt. Aus dem Kellerraum wurden zwei Mountainbikes und ein Gravel-Bike entwendet. Der Gesamtschaden wird auf etwa 3.000 Euro geschätzt. Spuren wurden gesichert und die Ermittlungen eingeleitet.
Fahrzeug unter Alkoholeinfluss führen
Mücheln – Im Rahmen der Streifentätigkeit befuhren Polizeibeamte am 26. März 2026 gegen 22 Uhr den Eptinger Rain in Mücheln in Richtung Braunsbedra. Die Beamten entschlossen sich, einen Pkw einer Verkehrskontrolle zu unterziehen. Beim Ansprechen des 30-jährigen, deutschen Fahrzeugführers bemerkten die Beamten Atemalkoholgeruch. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab zunächst 1,06 Promille. Nach Belehrung und Durchführung eines beweissicheren Atemalkoholtests wurde ein Wert von 1,08 Promille festgestellt. Dem Fahrer wurde die Weiterfahrt untersagt.
Beratung zum Thema “Einbruchschutz im Einkaufszentrum NOVA in Günthersdorf”
Am Dienstag, den 31.03.2026 in der Zeit von 10:00 Uhr bis 14 Uhr wird die polizeiliche Beratungsstelle in Leuna, OT Günthersdorf, auf dem Parkplatz des NOVA-Einkaufszentrums Beratungen rund um das Thema Einbruchsschutz anbieten. Mit Hilfe des Präventionsmobil des Landeskriminalamtes werden kostenfrei unter anderem verschiedene Tür-, Fenster- und Schließsysteme anschaulich demonstriert, um den Bürgerinnen und Bürgern bestmögliche Schutz- und Vorsorgemöglichkeiten aufzuzeigen.
Polizeirevier Mansfeld-Südharz
Eisleben – Ohne Fahrerlaubnis und unter Einwirkung von Alkohol
Aufmerksame Bürger meldeten der Polizei am Donnerstagnachmittag ein Fahrzeug mit auffälliger Fahrweise. Nach einer kurzen Nachfahrt konnte das Fahrzeug im Bereich der Kasslerstraße gestoppt und die Fahrzeugführerin einer Kontrolle unterzogen werden. Sowohl die 41-jährige Fahrzeugführerin als auch ihre 37-jährige Begleiterin standen augenscheinlich unter Einfluss von Alkohol, was sich zumindest bei der Fahrzeugführerin auch mittels Atemalkoholtest bestätigte. Beide Damen versuchten durch Beleidigungen und aggressives Handeln gegen die Folgemaßnahmen der Polizei vorzugehen und wehrten sich mit Händen und Füßen. Unter Einsatz von Zwangsmitteln wurde in einer Klinik die erforderliche Blutprobenentnahme bei der Fahrzeugführerin durchgeführt. Sie erwartet eine Strafanzeige wegen Trunkenheit im Verkehr und Fahren ohne Fahrerlaubnis. Außerdem wurde gegen beide Frauen ein Ermittlungsverfahren wegen Tätlichen Angriff auf Vollstreckungsbeamte gefertigt.
Sangerhausen – Verbaler Streit endet mit Faustschlag
Am frühen Donnerstagabend meldete der 20-jährige Geschädigte, dass er nach einer verbalen Auseinandersetzung durch den 21-jährigen Deutschen mit der Faust in das Gesicht geschlagen wurde. Bei Eintreffen der Polizei vor Ort hatte sich der Tatverdächtige bereits in unbekannte Richtung entfernt. Eine Medizinische Versorgung benötigte das Opfer nicht. Worum es in dem Streit ging, ist nicht bekannt.