Klimafreundliche Heizungstechnik weiter mit hoher Förderung
Halle/VZSA. Unter dem Schlagwort „Heizungsgesetz“ wurde kontrovers diskutiert, wie weitreichend das Gebäude-Energiegesetz eine Entscheidung für oder gegen eine Heiztechnik im eigenen Keller vorgeben soll. Mit dem Gebäude- Modernisierungsgesetz hat die Bundesregierung nun zwar unter gewissen Voraussetzungen die Weichen für einen Verbleib von Öl- und Gasheizungen gestellt. Was aber auch bleibt: Wer einen Austausch seiner alten Heizung plant oder beim Neubau nicht auf fossile Energieträger setzen will, kann weiterhin mit staatlicher Förderung klimafreundlicher Anlagen wie Wärmepumpen rechnen. Der „Ratgeber Wärmepumpe“ der Verbraucherzentrale erklärt verständlich, welche Techniken sich für die eigene Immobilie eignen.
Zunächst ist Bestandsaufnahme angesagt, um die Einsatzmöglichkeiten von Wärmepumpen zu checken. Der Ratgeber gibt einen Überblick, was bei der Entscheidungsfindung zu berücksichtigen ist – etwa Betriebs- und Stromkosten, aber auch die Art der Warmwasserversorgung. Das Prinzip der Wärmepumpe wird anschaulich erklärt. Zudem bietet das Buch Unterstützung, um weitere Techniken wie Photovoltaik oder Solarthermie damit zu verbinden. Alles Wissenswerte zu Genehmigungs- und Anmeldefristen wird erläutert. Ein eigenes Kapitel stellt Praxisbeispiele für die Installation von Wärmepumpen im Neubau und in Bestandsgebäuden vor. Darüber hinaus sind die aktuellen staatlichen Fördermöglichkeiten zusammengestellt.
Der „Ratgeber Wärmepumpe. Klimaschonend, effizient, unabhängig” hat 216 Seiten und kann kostenpflichtig unter shop.verbraucherzentrale.de oder T +49 211 913801-555 bestellt werden. Der Ratgeber ist auch in den Beratungsstellen der Verbraucherzentralen und im Buchhandel erhältlich.