Halle/PSt. Pünktlich zum Osterfest beginnt die Brunnensaison 2026 in der Stadt Halle (Saale). Die Inbetriebnahme erster Brunnenanlagen noch vor Ostern ist bereits für Mittwoch, 25. März 2026, vorgesehen: Angeschaltet werden voraussichtlich zunächst der Eselbrunnen, gefolgt von den Anlagen Handwerkerbrunnen, Zither Reinhold, Gänsebrunnen, Heidetierbrunnen, Am Steintor, Konzerthalle, Chamäleon Brunnen, Brunnen am Hansering, Tulpenbrunnen und Taubenbrunnen.
Weitere Brunnenanlagen sollen ab bzw. nach dem Osterfest schrittweise folgen: Goldsole, Drachenbrunnen, Göbelbrunnen am Hallmarkt, Brunnen am Nordbad, Brunnen im Stadtpark, Nasreddin, Brunnen im Pestalozzi Park, Brunnen Rosengarten, Alchemistenbrunnen, Brunnen am Hohen Holz, Großer Buna-Brunnen, Kaktusbrunnen, Keramikbrunnen, Pinguinbrunnen, Fontäne Ziegelwiese, Frauenbrunnen,
Melanchthonplatz und die Wasserspielplätze „Junge Paar“ am Gastronom und in Heide Süd.
Für den Brunnenbetrieb sind im städtischen Haushalt insgesamt rund 443.500 Euro vorgesehen, davon entfallen rund 252.000 Euro auf Personalkosten. In den vergangenen Jahren wurde der Betrieb vieler Anlagen durch Sponsoren unterstützt, die die Betriebskosten übernommen haben. Die Stadt steht mit den Unterstützern in Kontakt. Zu den langjährigen Sponsoren zählen die Wohnungsgesellschaften und – genossenschaften sowie Saalesparkasse und Hallesche Wasser und Stadtwirtschaft GmbH der Stadtwerke.
Beim Betrieb der Brunnenanlagen hat die Stadt weiter die Entwicklung der Energiepreise und des städtischen Haushalts im Blick. Gegenwärtig sind keine Einschränkungen beim Brunnenbetrieb vorgesehen.
Der große, repräsentative Brunnen am Opernhaus, Joliot-Curie-Platz, wird dieses Jahr nicht in Betrieb gehen. Der Schaden nach einem Rohrbruch in Folge von Vandalismus im Januar ist nach aktueller Bewertung umfangreicher als gedacht: Neben dem ursprünglichen Wasserrohrbruch wurden erhebliche Schäden an der Elektroanlage sowie am Rohrsystem festgestellt. Die notwendigen Instandsetzungsmaßnahmen würden einen umfangreichen technischen und finanziellen Aufwand erfordern. Mit Blick auf den Gesamtzustand der Anlage ist eine wirtschaftliche Wiederherstellung des Betriebs nicht mehr gegeben. Aus diesem Grund wird von einer Reparatur und Wiederinbetriebnahme abgesehen. Unabhängig davon ist in den kommenden Jahren ein Neubau der Anlage vorgesehen.