Halle/FFF. Fridays for Future Halle ruft für den 24. April 2026 um 15 Uhr zu einer Demonstration vom Steintor auf. Unter dem Motto für eine sozial gerechte Energiepolitik und konsequenten Klimaschutz wollen Aktivist*innen gegen fossile Abhängigkeiten und gegen Rückschritte bei der Energie- und Wärmewende protestieren.
„Katherina Reiche und die CDU sind auf dem besten Weg die Energie- und Wärmewende in Deutschland zu beerdigen. Was im ersten Moment technisch klingt, hat große Auswirkungen für uns alle! Als würde es nicht reichen, dass diese Pläne die Klimaziele faktisch beenden, sorgen diese Pläne für höhere Mieten und massiver Unsicherheit in der Wirtschaft.”, erklärt Lotte Hauer von Fridays for Future Halle. „Statt Lobby-Geschenke für fossile Konzerne braucht es den konsequenten Ausbau von erneuerbaren Energien, Speichern und nachhaltiger Wärmeversorgung. Nur so schaffen wir eine klimaneutrale und sozial gerechte Zukunft.“
In den letzten Jahren lief der Ausbau der Erneuerbaren konsequent voran, diesen Trend sieht die Klimabewegung durch die neuen Pläne zum Gebäudeenergiegesetz und dem EEG in Gefahr. Die Klimabewegung warnt insbesondere vor den wirtschaftlichen Risiken fossiler Energien.
Steigende Gas- und Benzinpreise in internationalen Krisen zeigten immer wieder, wie stark Deutschland von fossilen Energien abhängig sei. Wer weiterhin auf Gas und andere fossile Energieträger setze, halte Menschen in einer Kostenfalle und mache Energiepreise dauerhaft unsicher.
Erneuerbare Energien hingegen ermöglichten stabile Preise, stärkten die Wirtschaft und reduzierten die Abhängigkeit von autoritären Regimen.
„Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit sind keine Nice-to-haves, sondern eine politische Pflicht“, so Ole Horn von Fridays for Future Halle. „Wenn die Bundesregierung jetzt Rückschritte bei der Energie- und Wärmewende macht, gefährdet sie sowohl die Klimaziele als auch bezahlbare Energie für alle. Wer für soziale Gerechtigkeit stehen will, muss auch für eine bezahlbare und erneuerbare Energieversorgung kämpfen. Am 24. April gehen wir auf die Straße, weil wir eine Regierung brauchen, die Verantwortung übernimmt und den Ausbau nachhaltiger Technologien entschlossen vorantreibt.“
Die Aktivist*innen richten dabei auch klare Forderungen an die Bundesregierung. Besonders die SPD stehe in der Verantwortung, sozial gerechten Klimaschutz aktiv voranzubringen und sich innerhalb der Regierung stärker für eine konsequente Energiepolitik einzusetzen. Die Klimabewegung fordert die Bundesregierung auf den Ausbau der Erneuerbaren Energien weiter zu stärken und den Bau von Wärmepumpen weiter zu fördern. Fridays for Future Halle ruft alle Menschen in Halle und Umgebung dazu auf, sich der Demonstration anzuschließen und gemeinsam für eine sozial gerechte und klimaneutrale Zukunft einzutreten.