2,4 % von Sachsen-Anhalts Landesfläche waren 2024 Flächen für Sport, Freizeit und Erholung

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Halle/StatLa. Ende 2024 stand der sachsen-anhaltischen Bevölkerung eine Fläche für Sport, Freizeit und Erholung von 502 km² zur Verfügung und damit 6 km² weniger als 2023. Das waren 2,4 % der Landesfläche und rein rechnerisch pro Kopf 235 m², die als Sport- oder Freizeitanlage, Erholungsfläche (bestehend aus Wochenend- oder Ferienhausfläche, Flächen zum Schwimmen oder Campen) oder als Grünanlage genutzt werden konnten. Deutschlandweit waren etwa 1,5 % (5.481 km²) der Gesamtfläche Sport-, Freizeit- oder Erholungsfläche.

Die beiden großen kreisfreien Städte des Landes, Halle (Saale) und die Landeshauptstadt Magdeburg, hatten anteilig an der Gesamtfläche gesehen, die größten Sport-, Freizeit- und Erholungsflächen (12,6 % und 13,3 %). Gewichtet an der Einwohnerzahl traf das jedoch nicht zu, denn den Hallenserinnen und Hallensern standen jeweils nur 76 m² und den Magdeburgerinnen und Magdeburgern 109 m² dieser Flächen zur Verfügung.

In den Gemeinden Aland im Landkreis Stendal (821 m²) und in Angern im Landkreis Börde (813 m²) betrug die entsprechende Pro-Kopf-Fläche damit ein Vielfaches.
Die Flächen für Grünanlagen mit 434 km² hatten den größten Anteil an der Sport-, Freizeit- und Erholungsfläche. In den Gemeinden Finneland (0,5 km²) und Schnaudertal (0,4 km²) (beide Burgenlandkreis), Bornstedt (0,3 km², Landkreis Mansfeld-Südharz) und Eichstedt (Altmark) (0,4 km², Landkreis Stendal) war die gesamte Fläche für Sport-, Freizeit- und Erholungsfläche als Grünanlagen ausgewiesen.