Auseinandersetzung im S-Bahnhof in Halle-Neustadt – Ermittlungsverfahren eingeleitet

Bundespolizei Polizei
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Halle/BPol. Am Sonntag, 25. Januar 2026, informierte die Notfallleitstelle der DB AG Leipzig um 16.53 Uhr die Bundespolizei in Halle (Saale) über eine gegenwärtige körperliche Auseinandersetzung im Tunnelbahnhof Halle-Neustadt. Alarmierte Einsatzkräfte der Bundespolizei begaben sich daraufhin umgehend zum Ereignisort, stellten vor Ort einen 38-jährigen Kameruner als Reisenden und einen 58-jährigen Deutschen als Zugbegleiter fest und nahmen den Sachverhalt auf.

Im Rahmen der ersten Befragungen gaben Zeugen sowie der Zugbegleiter an, dass der Reisende beim Betreten der S-Bahn zur Vorlage eines gültigen Fahrscheins aufgefordert wurde. Da dieser der Aufforderung nicht nachkam und dennoch in den Zug gelangen wollte, kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen beiden Personen. Dabei erlitt der 38-Jährige eine Rippenprellung. Der Zugbegleiter wurde im weiteren Verlauf durch einen Faustschlag im Gesicht getroffen, stürzte zu Boden und schlug mit dem Hinterkopf auf. Dabei verlor er kurzzeitig das Bewusstsein und erlitt Verletzungen am Kopf und im Gesicht. Aufgrund des Verletzungsgrades wurden für beide Beteiligten Rettungswagen zur medizinischen Erstversorgung angefordert.

Zur ärztlichen Behandlung wurden beide Personen daraufhin in ein Klinikum gebracht, welches sie anschließend wieder verlassen konnten. Die Bundespolizei leitete von Amts wegen Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung sowie Hausfriedensbruch ein.