Roadpol-Kontrollwoche Truck & Bus: Innenministerium zieht Bilanz

Lkw
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Magdeburg/MI. Die Landespolizei Sachsen-Anhalt beteiligt sich erneut an den ROADPOL-Aktionswochen, um die Verkehrssicherheit im Land zu erhöhen.

In der vergangenen Woche wurden die ersten Schwerpunktkontrollen durchgeführt. Knapp 100 Polizistinnen und Polizisten überprüften im ganzen Land insgesamt 369 Fahrzeuge des gewerblichen Personen- und Güterverkehrs. Bei 157 Fahrzeugen, also 43 Prozent, gab es Beanstandungen.

Die meisten Verstöße lagen im Bereich der nicht eingehaltenen Lenk- und Ruhezeiten (135), gefolgt von der falschen Bedienung des Tachographen (130) sowie unangepasster Geschwindigkeit (20) und technischen Mängeln an den Fahrzeugen (12). 22 Verstöße waren so schwerwiegend, dass die Weiterfahrt untersagt werden musste. Ein Fahrzeugführer war unter Alkoholeinfluss unterwegs, bei sieben Fahrzeugen war die Ladung nicht ordnungsgemäß gesichert bzw. das zulässige Gesamtgewicht überschritten.

Innenministerin Dr. Tamara Zieschang unterstreicht die Wichtigkeit derartiger Kontrollen: „Der Güterverkehr auf unseren Straßen nimmt zu. Damit steigt auch die Gefahr schwerer Unfälle, an denen Lastkraftwagen beteiligt sind. Umso mehr liegt es in der Verantwortung von Firmen und Fahrern, sich an die geltenden rechtlichen Bestimmungen zu halten. Doch oft genug zeigen die Kontrollergebnisse, dass das nicht der Fall ist. Deshalb sind konsequente Kontrollen der Landespolizei erforderlich. Und das nicht nur im Rahmen von Schwerpunktkontrollen, sondern das ganze Jahr über.“