Polizei-Prävention: Seniorin reagiert umsichtig auf unbekannten Besucher

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Halle/PRev. Immer wieder verzeichnen die Polizei Delikte, vor allem zum Nachteil älterer Menschen, bei denen sich Personen als Polizeibeamte ausgeben, Geldforderungen stellen oder Wertgegenstände einfordern. Dabei handelt es sich um Betrüger.

Am Montag, 21. September 2026, klingelte ein Kriminalbeamter der Polizeiinspektion Halle (Saale) an der Wohnungstür einer 93-jährigen Frau im Stadtteil Halle-Trotha. Grund war eine Zeugenermittlung. Die Seniorin öffnete zunächst ihre Wohnungstür. Trotz, dass der Beamte seinen Dienstausweis vorzeigte, hatte die Frau Zweifel daran, dass es sich um einen echten Beamten handelte. Sie verschloss die Wohnungstür wieder. Durch einen Anruf bei der Polizei vergewisserte sich die Dame dann, dass ein echter Beamter vor ihrer Tür stand.

Und damit war die Reaktion der Seniorin aus präventiver Sicht umsichtig und korrekt. Auch bei Personen, die sich als Polizeibeamte ausgeben, ist es sinnvoll, die Identität zunächst zu überprüfen und bei Unsicherheit die Wohnungstür geschlossen zu halten. Das Verhalten der Frau entspricht damit den polizeilichen Präventionsempfehlungen.

Der Polizei ist es wichtig, dass Bürgerinnen und Bürger aufmerksam und skeptisch sind. Die Polizeibeamtinnen und -beamten nehmen gern in Kauf, dass derartige Begebenheiten mit einem Mehraufwand verbunden sind. 

Die Polizei rät:

  • Lassen Sie sich den Dienstausweis zeigen!
  • Bei Unsicherheit lassen Sie Ihre Tür geschlossen!
  • Bei Bedenken können Sie die Polizei über 110 oder Ihre zuständige Polizeidienststelle kontaktieren und die Identität sowie den Anlass des Besuchs überprüfen lassen.
  • Echte Polizeibeamte werden von Ihnen niemals Geldbeträge oder Wertgegenstände verlangen, um diese zu Ihrer Sicherheit zu verwahren.